Weil die Frage immer wieder auftaucht und ich mir selbst auch nicht sicher war bevor ich mich mit der Materie beschäftigt habe: Meiner Meinung nach ist für die mündliche Prüfung aus Finanzrecht keinerlei Wissen aus BR nötig. Eventuell ist es hilfreich Vorwissen aus UR zu haben um zu wissen was eine Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft etc ist, was der ß189 UGB sagt, Grundzüge des UGB,... Dieses Wissen hat mir am Anfang gefehlt und mir Finanzrecht ziemlicherschwert. Und ich finde man sollte Finanzrecht erst nach Verwaltungsrecht machen um das Abgabenverfahren gut zu durchblicken. Ich denke wenn man Verwaltungsrecht gemacht hat ist es leicht den Instanzenzug im Abgabenverfahren zu verstehen. Andernfalls denke ich ist es unnötig sich zu quälen und es sich unnötig schwer zu machen. Ich würde also Finanzrecht erst nach Verwaltung absolvieren.
Gelernt habe ich ohne Vorwissen aus Vorlesungen ca 7 Wochen.
Zur Literatur: Ich denke das Buch von Prof. Beiser zu lernen ist unumgänglich - gerade wenn man bei ihm antritt. Ich habe aber parallel mit dem Doralt gelernt. Auch das Casebook hatte ich - ich denke es ist nicht nötig jedes Beispiel durchzugehen (manche Fälle sind wirklich extrem schwer und eher für die StB-Prüfung) aber dennoch würde ich die kurzen Beispiele alle durchgehen (vor allem die von Prof. Beiser). Prof. Hörtnagl und Prof. Beiser bringen immer mal wieder genau (!) diese kleinen Fälle zur Prüfung. Wenn man die also vorab durchgemacht hat ist man auf der sicheren Seite. Ich würde mir auch den Fragenkatalog des jeweiligen Prüfers ganz genau anschauen (ReWi sowie WiRe).
Viel Glück!
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Hier könnt ihr eure Erfahrungen im Diplom- & Bachelorstudium mitteilen. Ihr könnt erzählen welche Bücher ihr für das Fach gelernt habt, wie ihr die Vorlesungen empfunden habt und wie lange Ihr für die Prüfung ca. gelernt habt.
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