Für mich die schlimmste Prüfungssituation bisher, es war eindeutig, dass er mich (und die anderen) eigentlich nicht durchlassen wollte.
Ich trat schon im Juni 2022 an und hab die Prüfung nicht geschafft. Auf der Liste von Prof. Schopper sah ich, dass auch alle Kanditat*innen davor negativ waren. Wir wurden (mir viel Verspätung) in einer Gruppe in die Bibliothek geholt und schon dabei war Prof. Schopper äußerst unhöflich und fuhr uns an, als wir auf die Frage, ob die vierte Person der Prüfungsgruppe nicht da wäre, es nicht genau wussten.
Auch die weitere Prüfung war alles andere als angenehm, sowohl bei mir als auch bei den anderen fragte Prof Schopper bei den Fragen immer weiter nach, was für vielleicht nett gemeint sein könnte, jedoch uns alle nur noch weiter verunsicherte und nervös machte und gar nicht half.
Bei mir fragte er eine grundlegende Frage, bei der ich es nicht schaffte, wirklich zu antworten, weil ich schon so angespannt war vom Warten und der gesamten Situation - ich bekam auch keine Chance, mich zu sammeln oder kurz luft zu holen. Muss auch nicht sein, nur die zweite (und letzte) Frage, die er mir stellte, war dann eine ganz klare Rausschmeis-Frage zu einem Thema, das im Lehrbuch R/R/V auf weniger als einer Seite behandelt wird (also weniger als ein Promille des Stoffes) und er mir aber versicherte, dass das auf jeden Fall in jedem Buch stehe, weil das wisse er. Meine Prüfung schloss er mit den Worten, er wisse, dass ich gelernt hätte und den Stoff könne, aber beim nächsten Antritt würde es gehen, ab.
Ich dachte, dass ihm der Ruf vorauseilen würde, da er in den Vorlesungen immer sehr umgänglich erschien. Nach einem weiteren (negativen) Prüfungsantrit, jetzt bei einem anderen Prüfer, wurde mir im Vergeich umso mehr bewusst, wie unangenehm diese erste war und, dass Prüfungssituationen (auch wenn die eigene Leistung nicht reicht) wirklich okay und fair sein können - nur eben in meinem Fall absolut nicht bei Prof. Schopper
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