Man bekommt zuerst einen Fall aus Arbeitsrecht, dann eine Frage aus Individualarbeitsrecht, eine aus Kollektivarbeitsrecht und am Ende noch eine aus Sozialrecht (der Schwerpunkt der Prüfung liegt also im Arbeitsrecht). Ich war mir zuerst unsicher, da man ja über Prof. Reissner nicht nur positives hört. Er war aber freundlich und die Prüfung auch fair, wenngleich anspruchsvoll. Es ist nicht zu empfehlen, leichtfertig bei ihm anzutreten, wenn man gut gelernt hat, hat man aber auch nichts zu befürchten. Wenn ihm vorkommt, dass man einen Denkfehler hat, versucht er durch Fragen einen so darauf aufmerksam zu machen, dass man dann selbst auf die richtige Lösung kommt. Ich hatte ein paar kleine Denkfehler, wobei ich mit Hilfe seiner Fragen schnell auf die richtige Lösung kam. Das passte ihm und wirkte sich auch nicht negativ auf die Benotung aus. ME ist es ihm sehr wichtig, dass man den Stoff verstanden hat. Er fragt auch nach Gesetzesstellen nach, wobei man den Kodex während der Prüfung verwenden darf. Die Benotung war mE sehr fair. Zusammenfassend kann ich Prof. Reissner empfehlen, wenn man gut gelernt hat.
Erfahrungsberichte mit Prüfer_innen
Erfahrungen der Studierenden im Diplomstudium Rechtswissenschaften
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