Empfindungen zur Atmosphäre sind natürlich immer höchst subjektiv.Nachmehreren - stofflich auch umfangreicheren Prüfungen - war dies für mich jene mit der unangenehmsten Prüfungsatmosphäre. Pünktlichkeit impliziert sowohl ein nicht zu spät, als auch ein nicht zu früh. Ich finde es unangenehm, wenn ich (zugegebenermaflen) knapp, aber dennoch pünktlich (5 Minuten vor Beginn) erscheine und die Kandidateneinteilung schon vollzogen ist und der erste Kandidat schon geprüft wird. Manche Prüfer entfalten ein Prüfungs gespräch. Fehler werden korrigiert und wenn ein Kandidat in einem Punkt keine Ahnung hat, wird dieser mit einem Minus versehen wenn's nichts hilft und das Gespräch wird fortgesetzt.Diesen Eindruck hatte ich hier nicht. Die Verweildauer bei Fehlern ist hoch und es wird gerade dort nachgehakt, wo's ganz offensichtlich keinen Sinn macht. Dies ist zwar legitim, atmosphärisch aber suboptimal. Ich war nur mittelmäflig vorbereitet (aber genug, um den schriftlichen Teil im ersten Anlauf zu bestehen). Das, gepaart mit der Erwartung eines Prüfungsgesprächs reicht nicht aus. Ich empfehle analog zur schriftlichen Prüfung eine eingehende Vorbereitung der Frage vor der ersten Antwort - auch auf die Gefahr hin, dafl das minutenlange Schweigen eigenartig werden könnte 😉 Prof. Murschetz gewichtet das Prozeflrecht in der mündlichen Prüfung lt. eigener Aussage höher als das materielle Recht. Prozeflrecht war eher meine Teilleistungsschwäche, die Benotung mit 5 demnach gerechtfertigt.
Erfahrungsberichte mit Prüfer_innen
Erfahrungen der Studierenden im Diplomstudium Rechtswissenschaften
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