Hier kurzer Erfahrungsbericht zur Prüfung bei Prof. Raber Römrecht SS 2019
Bei meiner Prüfung kam kein Fall aus dem Casebook (wie in vielen seiner mündlichen Prüfungen), sondern er hat nur mehrere unterschiedliche (leichte) Fragen an uns 3 Prüflinge gestellt. Die Fragen werden weiter gegeben, wo bei er unterschiedlich lange Zeit zum ‹berlegen lässt. Ich hatte das Gefühl er respektiert es, wenn man laut denkt und versucht, sich die Antwort herzuleiten. Jedenfalls sollte man schön sprechen (nicht "de Verträge, de was" oder "die Miteigentümer sein verpflichtet" - das bessert er aus, so wie auch falsche Betonungen bei lateinischen Wörtern). Lateinische Begriffe dazusagen ist wichtig und grundsätzlich ordentlich formulierte Sätze auch. Ich fand Prof. Raber wirklich total okay: er möchte Details, sehen, dass man gut gelernt hat (auf keinen Fall Erbrecht und Rechtsgeschichte beim Lernen auslassen), sehen, dass man sich bemüht und nachdenkt, evt. auch "outside the box" (er wollte auch sehen, dass man Dinge hinterfragen oder sich herleiten kann und nicht nur auswendig gelerntes blabla runterradelt). Ich habe die ‹bung bei Prof. Pennitz besucht (was sehr hilft!) und schon ca. 5 Wochen vollgas nur Römrecht gelernt.
Die Benotung war fair, Prof. Raber war überhaupt nicht unangenehm, unfreundlich, ungeduldig, einschüchternd, zornig, böse oder sonst was.Teilweise hat er sogar Späfle gemacht. Man muss jedenfalls keine Angst vor ihm haben, so wie es die Gerüchte rund um den Prüfungstermin verbreiten!!!
Erfahrungsberichte mit Prüfer_innen
Erfahrungen der Studierenden im Diplomstudium Rechtswissenschaften
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