Erfahrungsberichte mit Prüfer_innen

Erfahrungen der Studierenden im Diplomstudium Rechtswissenschaften

Hier können Studierende ihre Erfahrungen im Diplomstudium mitteilen. Es werden alle möglichen Informationen, z.B. welche Bücher für das Fach gelernt wurden, wie die Vorlesungen empfunden wurde, wie lange man für die Prüfung ca. gelernt hat oder wie die Prüfungssituation bei den Professoren war, geposted.

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Die hier vertretenen Auffassungen spiegeln die subjektiven Erfahrungen der Verfasser_innen wieder und sind nicht der offizielle Standpunkt der Fakultätsvertretung Jus.

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522 Einträge
Rechtsgeschichte / Prof. Schennach schrieb am 6. Februar 2026
Die Prüfungssituation bei Prof. Schennach (Rechtsgeschichte mündliche FP, Jännertermin 2026) war sehr entspannt und angenehm. Es gibt 3 Hauptthemen: Mittelalter, Neuzeit und jüngere Zeitgeschichte. Er stellt Fragen und Folgefragen zu einem Thema und es ist vielmehr ein Gespräch. Selbst wenn man komplett ansteht, gibt er zum Teil echt großzügige Hilfestellungen. Bei meinem Prüfungstermin waren wir zu dritt und man hört bei der Prüfung der/des Kollegin/en zu, kann im Anschluss an die eigene Prüfung aber dann den Raum verlassen. Am Ende der Prüfung wird man gefragt, welche Note man sich selbst geben würde und er erklärt dann anhand seiner Mitschrift, welche Note er vergeben würde. Es war alles sehr transparent, nachvollziehbar und wertschätzend. Kann Prof. Schennach aufgrund meiner persönlichen Prüfungserfahrung als Prüfer nur weiterempfehlen. Meine Lerntipps für Rechtsgeschichte: Ich habe das aktuelle Lehrbuch "Rechts- und Verfassungsgeschichte - Arbeitsgemeinschaft Österreichische Rechtsgeschichte" (facultas) parallel mit den Vorlesungsfolien gelernt. Ich konnte berufsbedingt die Vorlesungen leider nicht besuchen, aber die Kombination kann ich jedenfalls empfehlen. Auch habe ich die Lecture Casts und Videotutorials Rechtsgeschichte kompakt auf der Homepage der Uni Wien als sehr hilfreich empfunden. Link: https://rechtsgeschichte.univie.ac.at/lehre/lecture-casts-students4students/ Zuletzt ein allgemeiner Tipp für mündliche Prüfungen: Nicht aus dem Konzept bringen lassen, auf das eigene Wissen und Verständnis vertrauen und Tarnen und Täuschen. 🙂 Man kann nicht immer alles wortwörtlich aus dem Lehrbuch zitieren, aber wenn man Zusammenhänge verstanden hat und erklären kann, hat man eigentlich schon gewonnen. Vermitteln, dass man sich (eh) auskennt - darum geht's. Viel Erfolg!
Kühbacher/Finanzrecht schrieb am 4. Februar 2026
Die Prüfung bei Herr Prof. Kühbacher war von der Atmosphäre her sehr angenehm. Allerdings prüft er sehr detailliert (v.a. das KStG) und möchte jeweils die zu den Fragen dazupassenden Paragrafen wissen, die teilweise nicht wirklich in der Vorlesung oder im Rep ausführlicher besprochen werden. Generell sind seine Fragen auf einem Niveau, die für eine 6 Ects-Prüfung nicht wirklich gerechtfertigt sind. Allerdings fand ich seine Benotung widerum sehr fair, wenn er merkt, dass man sich mit den Thematiken schon einmal auseinandergesetzt hat. Große Empfehlung: Altfragen genau anschauen und durcharbeiten, er hat seine Lieblingsthemen! All in all ist die Prüfung schaffbar, wenn man sich mit dem Finanzrecht näher auseinandergesetzt hat, allerdings glaube ich, dass man eine gute Note bei anderen Professoren deutlich leichter erreichen kann.
Niksova/Arbeits- und Sozialrecht schrieb am 3. Februar 2026
Die Atmosphäre bei Prof. Niksova war sehr angenehm. Sie prüft einzeln und stellt jeweils eine Frage zum Individual- und Kollektivarbeitsrecht und abschließend noch eine zum Sozialrecht. Man darf sich von ihrem „Pokerface“ nicht irritieren lassen. Es ist nicht schlimm, wenn man mal länger nachdenkt oder etwas nicht weiß, dann versucht sie, die Frage anders zu stellen. Ich kann sie sehr weiterempfehlen!
Römisches Privatrecht/Lehne-Gstreinthaler schrieb am 2. Februar 2026
Ich hatte bei ihr meinen 1. Antritt zur Fachprüfung Römisches Privatrecht im Jänner. Meine Prüfung ging nicht 20 sondern nur 7 Minuten! Ich konnte mir ein Thema aus dem Schuldrecht aussuchen und dazu kamen dann 2 Fragen und ein kleiner Fall. Danach hat sie mich noch einen Fall mit 2 Varianten aus dem Sachenrecht geprüft (einmal Darlehen + Pfand; fiducia + Pfand). Ich hatte auch kurz einen "Hänger" aber sie hat mir dann geholfen. Wenn sie merkt das man weiß wovon man redet ist die Prüfung relativ schnell vorbei und sie benotet sehr nett!!! Man hat einen kleinen Vorteil wenn sie einen aus der Übung kennt. Ich würde sie jedem als Prüferin weiterempfehlen!!!
Bußjäger Verfassungsrecht schrieb am 1. Februar 2026
Die Prüfung bei Prof. Bußjäger verläuft angenehm, wie diverse andere Prüfungserfahrungen auch bestätigen. Ich hatte das Glück, dass ich alleine geprüft wurde, weil die anderen nicht erschienen sind. Das finde ich subjektiv deutlich angenehmer. Mir wurden drei Fragen gestellt, die man teils auch im Altfragenkatalog findet. Prof. Bußjäger lässt einen frei antworten und so lange reden, wie man es möchte. Anschließend hackt er ein und stellt Nachfragen, um das zu hören, was er hören will. Ich würde empfehlen, dass man so lange ausführt, wie es aufgrund der Vorbereitung selbstbewusst möglich ist. Es besteht keine Notwendigkeit, sich auf wackeliges Terrain zu begeben. Sollte Prof. Bußjägr etwas zusätzliches hören wollen, fragt er einfach im Anschluss danach. Ich kann ihn als Prüfer sehr empfehlen und wünsche viel Erfolg!
Prof. Schröder / Europarecht schrieb am 30. Januar 2026
Mich hat die Prüfung in Europarecht bei Prof Schröder überrascht. Überwiegend hört man, dass er ein unangenehmer Prüfer sei, dies kann ich garnicht bestätigen. Er fragt zwar sehr detailliert aber versucht einem dennoch eine positive Note zu geben. Ich hatte nicht das Gefühl dass die Prüfungsatmosphäre unangenehmer war als bei anderen Prüfer ein bisschen Nervosität ist glaube ich immer dabei. Ich war sehr nervös und konnte nicht alles genau beantworten und wurde trotzdem positiv benotet. Das einzige was mich ein wenig gestört hat, war dass die Einteilung der Prüfungskandidaten erst am Prüfungstag bekanntgegeben wird. Alles in allem war es aber auf jeden Fall nicht so schlimm wie viele behaupten.
Finanzrecht / Pülzl schrieb am 30. Januar 2026
Eine sehr angenehme Prüfungssituation: er baut die Prüfung auf einem Fall auf, der dann in alle möglichen Richtungen abzweigt. Auch die Nebengebiete werden geprüft, daher nix auslassen beim lernen. Sehr empfehlenswert ist sein Rep, und wenn ihr dann noch eine Übung geht, seid ihr bestens vorbereitet. Benotung absolut fair.
Schennach/Rechtsgeschichte schrieb am 30. Januar 2026
Die Prüfung bei Herrn Professor Schennach war äußerst angenehm. Wenn man nicht mehr weiter wusste, gab er gute Hilfestellungen. Meistens wird noch ein wenig ins Detail gefragt. Außerdem war Herr Prof. Schennach sehr freundlich und zuvorkommend. Kann ihn als Prüfer sehr empfehlen!
Augenhofer - Unternehmensrecht schrieb am 30. Januar 2026
Sie prüft online einzeln. Sie ist schon sehr gestresst gewesen und stellt schnelle Nachfragen und unterbricht einen dauernd. Stellte Fragen zu allen Gebieten aber vor allen den Nebengebieten wie Patentrecht, Markenrecht usw und dabei stellt sie viele Fragen. Meine Prüfung ging nicht mal 15 min und ich hatte über 10 Fragen, dafür ging sie nicht in die Tiefe. Sie will kurze und vor allem richtige Antworten, da sie meinte man müsse zu jeder Frage was sagen können um überhaupt positiv zu sein, egal wie viel man zu den anderen Fragen sagen kann. Ich war auch bei ihr in der Vorlesung woran sie sich gut erinnert hat, da sie genau wusste dass ich erst nach Weihnachten da war. Insgesamt war ich froh bei ihr gewesen zu sein, da ich mich einen Monat vorbereitet hatte und doch durchgekommen bin.
Matthias C. Kettemann - Philosophie, Theorie und Methoden des Rechts schrieb am 28. Januar 2026
Die Prüfung bei Prof. Kettemann ist sehr angenehm. Bei mir hat er drei Fragen zur Philosophie gestellt, hab aber von Kollegen gehört, dass er die anderen Kapitel im Buch (bis auf Kapitel 5 und 6) ebenfalls prüft. Insgesamt waren die Fragen sehr gut beantwortbar, er lässt einen zuerst reden und stellt eventuell noch ein paar Ergänzungsfragen. Es lohnt sich auf jeden Fall die Altfragen anzuschauen (bei mir 2 von 3). Man sollte aber schon zu jedem Philosophen und zu jedem weiteren Gebiet etwas sagen können, damit man eine gute Note bekommt.
Prof Mair schrieb am 28. Januar 2026
Ich habe die Prüfung in Arbeits- und Sozialrecht bei Prof Mair abgelegt und kann es nur weiter empfehlen. Er prüft einzeln und die Prüfung dauert ca 20 min. Er stellt 3 Fragen gesamt eine zu jeden Themenbereich. Die Prüfungssituation ist sehr angenehm und er gibt einem auch die Chance etwas über die Antwort nachzudenken bis er einem dann auch etwas weiterhilft. Er gibt einem am Anfang einen größeren Themenbereich und man kann dann einfach erzählen was man weiß und wen ihm was gefehlt hat dann fragt er noch etwas genauer nach. Auch darf man immer in der Prüfung im Gesetz nachlesen wenn man etwas nicht weiß. Alles in allem eine sehr sehr angenehme Prüfungssituation.
Pülzl, Finanzrecht schrieb am 28. Januar 2026
Prof. Pülzl prüft einzeln; es kommt ein Sachverhalt, den er im Bezug auf ESt und Ust ausbaut. Er hat keine Fragen im Bezug auf das KStG gestellt und sein Schwerpunkt scheint vor allem auf dem Einkommenssteuerrecht - die Fragen hierzu sind viel detaillierter als zur USt - zu liegen. Deshalb gilt bei ihm, auch sehr kleine Themengebiete aus dem EstG zu lernen, vor allem mit Fokus auf Afa & Grundstücksveräußerungen. Benotung war fair. Er versucht viel zu helfen, auch manchmal, wenn man es nicht braucht, was die Benotung automatisch verschlechtert.
Pülzl/Finanzrecht schrieb am 28. Januar 2026
Die Prüfung bei Herr Prof. Pülzl ist extrem angenehm abgelaufen! Er stellte ein paar Fragen aus allen relevanten Themenbereichen (EStG, KStG, UStG und auch Verfahrensrecht) und gab genug Zeit zum Nachdenken. Da man auch den Kodex verwenden darf, sollte man ihn benötigen, und die Fragen mit guter Vorbereitung jedenfalls machbar sind, sollte man sich keinesfalls vor der Fachprüfung fürchten. Wenn man zuvor sein Repetitorium besucht hat, dann sollte einem die Prüfung keine Probleme mehr bereiten, sofern man den Stoff vernünftig kann. Alles in allem kann ich Herr Prof. Pülzl nur jedem als Prüfer empfehlen, der Finanzrecht noch offen hat.
Prof. Gamper - Verfassungsrecht schrieb am 27. Januar 2026
Prof. Gamper prüft einzeln und ich muss sagen, dass ich noch nie so eine angenehme Prüfung hatte! Sie ist sehr nett und freundlich, hilft einem weiter und ist äußerst geduldig. Es war nicht wie eine Prüfung sondern eher wie ein Gespräch. Altfragen durchzulesen bringt bestimmt was. Es waren insgesamt 3 Hauptfragen und dann zu jeder Hauptfrage noch ein paar "kleinere" Fragen. Ich würde Sie immer wieder als Prüferin wählen!
Dr. Schopper Alexander schrieb am 27. Januar 2026
Die Prüfung bei Prof. Schopper war absolut fair. Die Atmosphäre war sehr angenehm und wertschätzend, was mir geholfen hat, meine Nervosität abzulegen. Er prüft lösungsorientiert und bleibt auch bei Nachfragen geduldig. Als Prüfer kann ich ihn nur weiterempfehlen. Den Besuch der Vorlesungen , Unternehmensrecht, Bank- u. Kapitalmarkt- sowie Gesellschaftsrecht kann ich nur weiterempfehlen, hab keine Vorlesung ausgelassen und dadurch die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Rechtsgebieten erkennen können.
Nik­sova, Arbeits und Sozialrecht schrieb am 27. Januar 2026
Sehr angenehme Prüfungssituation, es kommen je eine Frage zu Individual-, Kollektiv- und Sozialrecht. Die Prüfung ist gesprächsartig gestaltet und man bekommt gezielte Nachfragen um tiefer ins Thema einzusteigen. Kann sie jedem als Prüferin empfehlen (die Themen der Altfragen sollte man sich gut ansehen!)
Augenhofer, Unternehmensrecht schrieb am 27. Januar 2026
Die Prüfung fand online statt. Im Gegensatz zu den anderen Erfahrungen hier fand ich Frau Augenhofer weder hektisch noch gestresst und die Prüfungsatmosphäre war erstaunlich angenehm. Ihre Beurteilung ist aber unglaublich streng und nahezu willkürlich. Selbst wenn man alle Fragen ihrer Prüfung (gut) beantworten kann, muss das am Ende nichts bedeuten. Sie könnte die Noten entsprechend auch gleich würfeln. Wenn man nur 1-2 Fragen nicht richtig beantworten kann, sollte man sich ansonsten definitiv keine Ungenauigkeiten erlauben. Ich habe knapp 4 Monate auf Unternehmensrecht gelernt, für Prof Augenhofer war das aber nur knapp genug. Ich würde Prof Augenhofer daher keinesfalls als Prüferin empfehlen.
Kahl, Verwaltungsrecht schrieb am 27. Januar 2026
Prof. Kahl prüft in 3er Gruppen, wobei immer einer durchgeprüft wird. Er stellt eine Frage aus Allgemeinem Verwaltungsrecht, Verwaltungsverfahrensrecht und eine aus dem Besonderen Verwaltungsrecht -wobei er hier nicht so in die Tiefe geht wie bei den anderen zwei Fragen. Er gibt die Fragen nicht weiter und meist liegt kein inhaltlicher Zusammenhang vor. Er prüft nett und fair und liess einen genügend Zeit zum Denken. Wichtig ist, dass man sicher wirkt indem was man sagt und eigenständig soviel erzählt wie einem einfällt. Er fragt immer nach den genauen §/Art. deshalb sollte man die sicher beherrschen. Pflichtlektüre sein Lehrbuch! Fragt gezielt danach.
Dr. Schopper schrieb am 26. Januar 2026
Mit Abstand eine meiner angenehmsten Prüfungen! Man bekommt eine kleine Einstiegsfrage und dann entwickelt sich ein Gespräch. Prof. Schopper hilft weiter wenn man mal den Faden verliert und er ist sehr bemüht alles an Wissen aus dem Prüfling herauszuholen. Ich würde ihn jederzeit als Prüfer weiterempfehlen!
Kirchmair, Europarecht schrieb am 26. Januar 2026
Professor Kirchmair ist sehr nett. Es ist eine sehr angenehme Prüfungserfahrung. Er wirkt, als würde er wollen, dass man durchkommt. Er hat mir drei Fragen gestellt, welche sehr offen formuliert waren und ich daher weit ausholen konnte bei meinen Antworten. Danach hat er noch ein bisschen nachgefragt aber nicht zu sehr ins Detail. Alles in allem war es eine sehr angenehme Prüfung. Ich würde ihn auf jeden Fall empfehlen.
Zorn / Finanzrecht schrieb am 26. Januar 2026
Sehr angenehme Prüfung! Prof Zorn nimmt mit seiner ruhigen Art die Nervosität und auch die Bewertung ist fair. Er ist zwar etwas strenger, hilft einem aber gerne weiter und lässt genügend Zeit um im Kodex nachzuschlagen. Alles in allem empfehlenswert:)
Murschetz - Strafrecht schrieb am 26. Januar 2026
Ich hatte die mündliche Prüfung in Strafrecht bei Frau Prof. Murschetz und muss sagen, dass ich es leider nicht empfehlen kann, die Prüfung bei ihr zu machen. Die Fragen waren meines Erachtens kompliziert gestellt und sie war sehr darauf aus, genau den Begriff zu hören, den sie im Kopf hat. Ich habe gut gelernt und muss sagen, dass ich hier mein Wissen nur schlecht unter Beweis stellen konnte - was mir bisher im Studium noch nie in der Form passiert ist. Sie verlangt auch Sachen zu wissen, die man bei allen anderen Prüfern im Kodex nachschauen darf. Auch von anderen Kollegen habe ich bisher nichts gutes gehört und sie prüft mMn wirklich nicht fair. Ich würde mich definitiv nicht mehr bei ihr anmelden, da ich wirklich von allen anderen Prüfern besseres gehört habe.
Niedermayr / BR schrieb am 5. Dezember 2025
Einfach nur angenehm. Prof. Niedermayr ist super sympathisch, sie lässt genug Zeit zum beantworten, sie lockert die Stimmung mit Smalltalk zwischendrin auf. Sie prüft drei Fragen, gerne auch in Verbindung mit kleinen Fällen oder aktuellen OGH-Fällen. Angenehmste Prüfung im ganzen Studium! Kann sie von ganzem Herzen nur weiterempfehlen!
Prof. Flora/Strafrecht schrieb am 4. Dezember 2025
Bei mir wurde zunächst ein Fall zum materiellen Recht und anschließend ein Fall zum Prozessrecht geprüft, zu denen dann noch Folgefragen gestellt wurden. Man darf im Kodex nachschlagen, ich habe jedoch vorsichtshalber immer kurz nachgefragt, ob ich darf. Wenn man nicht weiterweiß, gibt sie hilfreiche Denkanstöße. Ich empfand die Prüfungssituation sehr angenehm und die Prüfung als gut machbar, ihre Benotung war ausgesprochen fair. Ich habe jedoch in der schriftlichen Prüfung bereits eine gute Note geschrieben, daher weiß ich nicht, ob sie deswegen einfach etwas "entspannter" war.
Prof. Bußjäger/Verwaltungsrecht schrieb am 4. Dezember 2025
Die Prüfung bei Prof. Bußjäger verläuft insgesamt angenehm und fair. Geprüft wird in Dreiergruppen: In der ersten Runde erhält jede Person eine Frage aus dem Allgemeinen Verwaltungsrecht, in der zweiten Runde folgt eine Frage zum Verwaltungsverfahrensrecht, und in der dritten Runde nennt man seine fünf gewählten Gebiete aus dem Besonderen Verwaltungsrecht, aus denen anschließend eines abgeprüft wird. Für mich persönlich war dieses Gruppenformat eher belastend, da man während der gesamten Prüfungsdauer angespannt bleibt und sich der Ablauf dadurch deutlich in die Länge zieht. Bei meiner eigenen Prüfung hatte ich den Eindruck, dass im Wesentlichen die schriftliche Note bestätigt wurde. Insgesamt empfand ich Prof. Bußjäger als sehr fair, auch wenn seine Benotung nicht immer vollständig nachvollziehbar erscheint.
Voithofer/Rechtsphilosophie schrieb am 3. Dezember 2025
Die Atmosphäre bei Prof. Voithofer war sehr angenehm. Sie prüft immer zu Dritt und jeder bekommt eine Frage zu Philosophie, eine Theorie und eine Frage zu den Methoden. Fragen werden nicht weitergegeben. Sie lässt einem genug Zeit zum überlegen und hilft auch weiter oder formuliert die Frage um, wenn man nicht weiter weiß. Die eigene Meinung zu äußern ist definitiv gewünscht (gerade bei den Philosophien). Die Benotung ist überaus fair und die Prüfung für alle 3 dauert insgesamt 30-35 Minuten. Ich würde sie auf jeden Fall weiterempfehlen.
Müller Verfassungsrecht schrieb am 3. Dezember 2025
Müller/Verfassungsrecht/November 25 Prof. Müller legt den Fokus bei der Diplomprüfung Verfassungsrecht auf den mündlichen Teil. Die schriftliche Prüfung war vergleichsweise einfach. Es war keine Verordnung zu prüfen und keine groben Fallen eingebaut. Zu unterschätzen ist sie allerdings trotzdem nicht. Es lohnt sich aufjedenfall, sich die beim VfGH anhängigen Fälle anzuschauen und auch sonst über die aktuell diskutierten gesellschaftspolitischen Themen mit verfassungsrechtlichem Bezug im Bilde zu sein. Mündlich prüft Prof. Müller in Fünfer-Gruppen. Man bekommt abwechselnd eine Frage gestellt. Davon gibt es drei Runden. Weitergegeben werden die Fragen nicht. Die Fragen selbst sind mit Lernen des Öhlingers gut schaffbar. Meist genügt ihm zwar eine eher oberflächliche Antwort, wobei er trotzdem Wert auf ein Gesamtverständnis der Materie legt. Themen aus Gampers "Staat und Verfassung" prüft er eher nicht, wobei sich ein Blick dort hinein, verständnishalber dennoch lohnt, ebenso wie ein genaues Lesen des B-VG selbst. Teilweise stellt er auch grundrechtliche Fragen, insbesondere den Schutzbereich konkreter Grundrechte betreffend. Was die Benotung angeht ist er, vorallem bei Schwächeren, recht großzügig, wobei er bei leistungsstarken Studierenden schon einen anderen Maßstab anlegt. Insgesamt ist er ein angenehmer Prüfer, der den KandidatInnen nichts schlechtes und ungern Nicht Genügend verteilt. Die Prüfungsatmosphäre war durchwegs angenehm. Zu unterschätzen gilt es seine Prüfungen dennoch nicht.
Müller/ Verfassungsrecht schrieb am 2. Dezember 2025
Ich konnte heute die Prüfung bei Prof.Müller erfolgreich abschließen, meine Fragen waren: - Was ist das freie Mandat - Beleihung - eigener Wirkungsbereich der Gemeinde Weitere Fragen der anderen Prüflinge waren: Demokratisches Prinzip, Weisung, Amtshaftung, Immunität (berufliche; außerberufliche). Zum Ablauf: Prof. Müller prüft in Gruppen, wir waren zu fünft, er beginnt alphabetisch und geht dann weiter zum nächsten Prüfungskandidaten, er fragt 3 Runden, dh jeder bekommt insgesamt 3 Fragen. Er fragt quer durch, er schaut auch gern ins Inhaltsverzeichnis vom Öhlinger und fragt dann zu dem Themengebiet. Die Prüfungssitustion ist angenehm und locker, er fragt ab und zu nach, aber oft belässt er es dabei bzw wenn er nachfragt, dann weil er auf etwas bestimmtes hinaus möchte, er hilft auch weiter. Mit seiner lockeren Art, nimmt er einem auch die Nervosität, ich kann ihn nur empfehlen! Alles Gute, an alle, die es noch vor sich haben! Es ist schaffbat 🙂
Müller/ Verfassungsrecht schrieb am 2. Dezember 2025
Ich hatte heute die mündliche Prüfung bei Professor Müller. Die Prüfungssituation war ausgesprochen angenehm – ein Gefühl, das ich während meines Studiums nicht oft hatte. Er ist ein großartiger Professor, den ich wirklich sehr empfehlen kann.
Pennitz/Römisches Recht Jänner 2025 schrieb am 24. November 2025
Die Atmosphäre bei Professor Pennitz war sehr angenehm. er hilft gerne weiter und wir haben viel miteinander gelacht. Wenn er merkt, dass man gelernt hat, versucht er, einen zu unterstützen und die Person durchzulassen. Auch, wenn man nicht alles bis ins Detail verstanden hat, hat man zumindest eine Chance, die Prüfung zu meistern.
Schennach/Rechtsgeschichte Jänner 2025 schrieb am 24. November 2025
Bei Herrn Professor Schennach haben ja viele Studenten unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Da er mir in der Vorlesung jedoch recht sympathisch war, hab ich mich bei ihm zur Prüfung angemeldet. Die Prüfungsatmosphäre war jedoch sehr unangenehm. Meine erste Frage konnte ich zuerst beantworten, als er weiter nachgefragt hat, bin ich aber ein bisschen ins stocken gekommen. Ich persönlich dachte mir, dass das ja erst eine von 3 Fragen war und ich sicher noch einiges rausholen kann, zumal ich mich auch lange und gut auf meine Prüfung vorbereitet habe. Nach der ersten Frage meinte er jedoch zu mir "naja, noch ist das Glas Milch zwar noch nicht verschüttet, aber schauen wir mal...". So ein Satz bringt einen natürlich aus dem Konzept und ab diesem Zeitpunkt war ich sehr verunsichert. Ich persönlich würde ihn nicht als Prüfer weiterempfehlen.
Augenhofer Susanne/Unternehmensrecht schrieb am 21. November 2025
Prof. Augenhofer prüft nach wie vor online. sie prüft ziemlich kurz und fragt eine Frage aus den Rechtsgebieten Gesellschafts-, Immaterialgüter-, Wettbewerbs- und Allgemeines Unternehmensrecht. Auch wenn in den Erfahrungsberichten steht, dass sie viel Altfragen prüft, hat sie das bei mir gar nicht getan. ich war sehr nervös bei der Prüfung und sie hat versucht mich zu beruhigen, war dabei sehr freundlich und geduldig. sie ließ mir Zeit meine Antworten zu überlegen und im Kodex nachzuschauen. Ich kann Frau Prof. Augenhofer empfehlen und würde sie wieder wählen.
Prof.Pülzl/ Finanzrecht schrieb am 19. November 2025
Ich hatte heute meine Prüfung bei Prof. Pülzl. Er prüft einzeln und das circa 20- 30 Minuten. Er beginnt anhand eines Falles, den er in alle Richtungen weiterbaut, sodass die Hauptbereiche (Ust, Est, Kst) abgedeckt sind - Gebührenrecht wurde kurz gestreift. Ich habe überwiegend mit dem Doralt gelernt (ergänzend Beiser) und bin sein Rep. (absolute Empfehlung!!) gegangen und es wurde ein sehr gut. Sehr angenehme Prüfungsatmosphäre, lässt genug Zeit zum Nachdenken und hilft auch weiter, daher rundum zu empfehlen!
Zorn / Finanzrecht schrieb am 19. November 2025
Er prüft in Gruppen - gibt die Fragen aber nicht weiter. Er hat keine Lieblingsthemen - kann vom stoff wirklich alles fragen. Die Benotung war bei mir nicht fair, was auch die anderen in der Gruppe so wahrgenommen hatten. Im nachhinein hätte ich lieber den Prof. Kühbacher gewählt. Zudem hatte ich von seiner Reaktion auch niemals die Note die ich bekommen habe erwartet, da er immer zugestimmt hat und nie detailierter nachgefragt hat. War ein wenig enttäuscht und überrascht.
Mair / Arbeitsrecht schrieb am 19. November 2025
Prof. Mair fragt 2-3 Fragen zu Arbeitsrecht und eine Frage zu Sozialrecht. Die Prüfung ist einzelnd und hat eine angenehme Atmosphäre. Er lässt einen zunächst alles sagen was man weiß, wenn es ihm nicht reicht fragt er nochmal mehr Details. Wenn man von alleine gut und viel antwortet, dann fragt er auch nicht mal nach sondern geht über zur nächsten Frage. Paragrafen wollte er bei mir nicht wissen, ich habe die, die ich gewusst habe selber gesagt. Er schaut einen auch nicht so sehr an beim reden, was ich persönlich mag. Die benotung war wirklich sehr fair, wenn man es verdient, gibt er auch gerne den 1er! Definitiv als Prüfer zu empfehlen.
Prof. Schennach/Rechtsgeschichte schrieb am 19. November 2025
Herr Prof. Schennach ist ein sehr netter, und fairer Prüfer. Die Prüfung war eher ein Gespärch denn eine Prüfung. Herr Prof. Schennach stellte mir 3 Fragen (eine aus der ;alten Gesichte; und zwei Fragen zur neueren Geschichte). Prof. Schennach ließ mich einfach mal drauflos reden. Wenn ich nichts mehr wusste bzw die Frage zu ungenau für ihn beantwortet war, konkretisierte er selbst die Frage bzw bohrte nach. Er ließ mir extremst viel Zeit zum Nachdenken. Ich konnte bei weitem nicht alles richtig oder abschließend beantwortet. Da ich aus Salzburg nach Innsbruck wechseln musste, kann ich aus Erfahrung sagen: andere Professoren hätte bei dieser eher durchwachsenen Leistung von mir die Prüfung negativ beendet. Herr Schennach hingegen fragte mich nach einer Selbsteinschätzung und benotete mich anschließend mit Befriedigend. Mir ist es so vorgekommen, dass es Ihm nicht so sehr darum geht, dass man alles auf Punkt und Komma richtig kann, sondern eher dass man die Materie Rechtsgeschichte versteht und sich in den Zeitepochen zurechtfindet. Alles in allem war es eine sehr faire und angenehme Prüfung.
Trenker/ZGV 17.11.2025 schrieb am 19. November 2025
Prof. Trenker prüft einzeln, ca. 20 Minuten pro Person. Zu Beginn wurde ein Fall zum streitigen Verfahren behandelt, anschließend wurden weitere Fragen zur EO und IO gestellt. Entgegen allen Gerüchten über seine ungeduldige Art war ich während der Prüfung wirklich überrascht, wie geduldig er war und wie oft er weitergeholfen hat. Die genauen Begrifflichkeiten sollten sitzen, aber ihm ist in erster Linie wichtig, dass man die Materie verstanden hat. Dann wird man absolut fair benotet und schafft auch eine positive Empfehlung.
Kühbacher / Steuerrecht schrieb am 18. November 2025
Prof. Kühbacher prüft Einzeln und stellt drei Fragen, er ist wirklich sehr nett und hilft auch gerne weiter. Er legt viel wert darauf, dass man sich mit dem Gesetz gut auskennt und mit dem Kodex gut arbeiten kann. Alles in allem eine sehr angenehme Prüfungssituation und eine faire Benotung.
Lando Kirchmair Fachprüfung Europarecht am 17.11.2025 schrieb am 17. November 2025
Die Prüfungsatmosphäre bei Prof. Kirchmair ist sehr angenehm. Er hat mir vier eher offene Fragen gestellt und hat mich jeweils eigenständig antworten lassen. Das verschafft die Möglichkeit, sein Wissen zu zeigen. Anschließend hat er jeweils bei dem Gesagten eingehakt und Anschlussfragen gestellt. Damit möchte er aus der Prüfungssituation eine Art Gespräch machen. Prof. Kirchmair prüft den Stoff gemäß Stoffeingrenzung. Ich habe mit dem Schröder Buch gelernt, das hat auf jeden Fall ausgereicht. Die in Grundzügen zu wissenden Bereiche wurden zwar nicht geprüft, ich würde sie aber zumindest am Ende der Vorbereitung ein paar Mal grob durcharbeiten, da sie in Zukunft geprüft werden könnten. Der Kodex darf verwendet werden. Zunächst sollte man allerdings das eigene Wissen zeigen. Trotz dessen dass ich eine Frage eher wackelig beantwortet habe, habe ich ein Sehr gut bekommen. Im Vergleich zu den Prüfungserfahrungen der anderen Professoren, kann ich Prof. Kirchmair daher nur empfehlen.
Verwaltungsrecht, Müller schrieb am 10. November 2025
Prof. Müller prüft in Gruppen, meist 4/5 Gruppen. Es wird alphabetisch nach Nachnamen geprüft. Zuerst kommt eine Frage aus dem allgemeinen Verwaltungsrecht danach aus dem Verfahrensrecht und dann kann man sich 5 Gebiete des besonderen Verwaltungsrechts aussuchen und man bekommt dann eine Frage dazu. Die Fragen werden nicht weitergegeben, allerdings ist schon ein inhaltlicher Zusammenhang zu erkennen. Er legt einen hohen Wert darauf, dass man das Thema verstanden hat, diesbezüglich kann ich sagen, dass er weniger auf Formulierung achtet. Die Prüfungssituation war sehr angenehm und auch die Benotung war äußerst fair. Ich kann Prof. Müller nur weiterempfehlen.
Strafrecht/Venier schrieb am 29. Oktober 2025
Die mündliche Prüfung bei Prof. Venier war angenehm. Er hat bei mir einen materiellrechtlichen und einen prozessrechtlichen Fall gebracht, ohne auf den AT 1 oder 2 näher einzugehen. Es blieb genügend Zeit zum Nachschlagen im Kodex und er half auch mit Nachfragen. Die Beurteilung war nach meiner Wahrnehmung sehr kulant. Insgesamt war es eine angenehme Prüfungserfahrung und kann ich Prof. Venier daher jedenfalls weiterempfehlen.
Prof Told / Unternehmensrecht schrieb am 25. Oktober 2025
Es war meine letzte Prüfung aus dem 2. Abschnitt und ich muss ehrlich sagen, ich wurde noch nie so unfair benotet. Frau Prof Told fragt in Gruppen ab und stellt jedem 3 Fragen, wobei eine Frage in Form eines kurzen Falles gestellt wird. Sie überlässt es einem selbst, mit was man anfangen möchte. Natürlich folgen dann zum abgefragten Thema weitere Fragen (d.h. es bleibt nicht bei genau 3 Fragen). Sie legt sehr viel Wert darauf, dass man zumindest die Grundlagen aus dem Zivilrecht kennt. An sich war sie zwar geduldig und hat auch versucht weiterzuhelfen. Allerdings wurde sie im Laufe der Prüfung zu aufbrausend. Außerdem hätte sie die Benotung aller anwesenden Studierenden genauso würfeln können, so unfair wie sie benotet hat. Normalerweise erkennt man bei fast jedem Prof seinen Maßstab und was von einem Studierenden abverlangt wird. Bei Frau Prof Told habe ich wirklich nicht verstanden, wie sie benotet. Einerseits versucht sie (netterweise) alles Mögliche, um den Studierenden durchzulassen, andererseits gibt sie dann denjenigen, die viel mehr vorbringen konnten, die selbe Note. Außerdem sollte man sich unbedingt das Kapitalmarkt- und Bankmarktrecht ansehen. Ich hab hierfür nur mit ihren Folien (und dem Internet) gearbeitet. Man sollte bei ihr auch unbedingt mit dem Kodex arbeiten und wissen, wo was steht. Normalerweise bin ich ein Mensch der alle §§ anstreicht, die im Buch erwähnt werden (oder die für mich dann im Zusammenhang ebenso relevant sind). Sie fragt aber auch nach §§ die gar nicht erwähnt werden. Zumindest nicht im R/R/V.
Prof Kahl / Verfassung schrieb am 23. Oktober 2025
Herr Professor Kahl stellt zwei kurze Fragen und erwartet eine sehr genaue Antwort und ist sehr streng was die bewertung angeht. Er gibt keine Tipps oder stellt weitere Fragen und lässt nicht sonderlich viel zeit zum überlegen. Wir wurden zu dritt geprüft und es wurde einmal eine Frage weitergegeben.
Prof Müller / Verwaltungsrecht schrieb am 23. Oktober 2025
Ich hatte meine mündliche Prüfung in Verwaltungsrecht bei Prof. Müller. Die Prüfungssituation war sehr angenehm, wir waren eine Gruppe von 4 Personen aber die Fragen wurden nicht weitergegeben. Er hat zu jedem Themenbereich eine Frage gestellt, eine oberflächliche Antwort hat ihm gereicht und er ging nicht mehr weiter ins Detail.
Prof. Ganner schrieb am 22. Oktober 2025
Die Prüfung war insgesamt sehr angenehm. Prof. Ganner hat eine ruhige Atmosphäre geschaffen und genug Zeit zum Nachdenken gegeben. Wenn man einmal nicht weiterwusste, hat er mit kleinen Hinweisen geholfen, sodass man wieder in die richtige Richtung fand. Er ist nicht zu sehr ins Detail gegangen, sondern hat sich mehr auf das Verständnis der Themen konzentriert. Insgesamt muss ich sagen, dass es eine der angenehmsten Prüfungen meines gesamten Studiums war.
Prof Voithofer schrieb am 12. Oktober 2025
Sehr angenehme Prüfungssituation, wurden in einer 3er Gruppe geprüft und die Fragen wurden nicht weitergegeben. Es wurde jeweils eine Frage zu einem Themengebiet gestellt. Sie möchte dass man einfach erzählt und wenn es ihr nicht reicht hackt sie nochmals nach. War eine sehr angenehme Prüfungssituation und auch lässt sie einem genug Zeit um nochmals nachzudenken oder sie fragt die Frage anders wenn man nichts mehr weiß.
Told, Unternehmensrecht schrieb am 9. Oktober 2025
Ich hatte heute meine mündliche Prüfung in Unternehmensrecht bei Frau Prof. Told. Die Prüfung hat später begonnen, weil die vorherige Gruppe noch nicht fertig war. Wir waren zu zweit im Raum. Sie prüft jede Person einzeln und gibt keine Fragen weiter. Man kann sich aussuchen, ob man mit den Fragen oder dem Fall anfangen möchte. Sie lässt einen auch mitschreiben. Bewertung ist absolut fair, sie hilft einem auch weiter, man darf mit dem Kodex arbeiten, wenn man weiß, wo man nachschauen muss. Meine Empfehlung: schaut euch unbedingt das Wertpapier-, Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Gesellschaftsrecht an. Besucht ihre Vorlesungen und ihre Übung, manche Fälle kommen so ähnlich zur Prüfung. Ihr ist Verständnis und Zusammenhänge verstehen wichtiger, wie reines Auswendiglernen.
Mair/Arbeitsrecht schrieb am 9. Oktober 2025
Ich fand die Prüfungserfahrung sehr angenehm. Im Gegensatz zu den meisten Berichten hier fand ich die Prüfung auch recht interaktiv, es kamen immer wieder Zwischenfragen, gleichzeitig hatte ich aber schon die Chance, frei zu erzählen, wodurch ich die Sachen, die ich wusste, gut zeigen konnte. Auch die Benotung fand ich sehr fair und kulant. Ich würde Prof Mair daher jedenfalls empfehlen.
Kettemann/Völkerrecht schrieb am 8. Oktober 2025
Sehr angenehme Prüfungssituation. Ähnelt eher einem Gespräch bzw. einer Diskussion, als effektiv einer Prüfung. Herr Prof. Kettemann ist ein sehr angenehmer Prüfer und lässt einem genügend Zeit nachzudenken, ebenso versucht er kritisches Denken anzuregen, auch anhand von aktuellen Beispielen, sodass man idealerweise die gelernte Theorie auch anhand von Praxis versteht. Alles in allem eine sehr gute Erfahrung!
Peter Pülzl, Finanzrecht schrieb am 30. Juni 2025
Ich habe bei Professor Pülzl die Prüfung gemacht und muss sagen es war einer meiner feinsten Prüfungserfahrungen. Wenn man sein rep besucht hat und den Stoff beherrscht ist es leicht bei ihm zu bestehen. Kann sein rep und ihn als Prüfer nur empfehlen. Er hilft wenn man etwas im Kodex nicht findet, gibt genug Zeit und geht auch auf einen ein wenn man nervös ist. Wirklich ein sehr sehr netter Prüfer
Dr. Voithofer / Rechtsphilosophie, am 25. Juni 2025 schrieb am 27. Juni 2025
Ich kann die guten Erfahrungen nur ergänzen. Sie stresst einen null und lässt genug Zeit zum Nachdenken, es ist mehr wie ein Gespräch zwischen zwei Studierenden. Die Prüfung wird in 3er Gruppen abgehalten , dabei werden aber keine Fragen weitergegeben - sie hängen aber inhaltlich alle zusammen. Vorlesung braucht man null, man muss nur das Buch können und dabei besonderen Wert auf die Philosophen legen.
Schroeder/Europarecht Juni 2025 schrieb am 27. Juni 2025
Die Prüfung bei Prof. Schroeder war für mich sehr enttäuschend. Geprüft wurde in Dreiergruppen, Fragen wurden weitergegeben. Die Gruppeneinteilung fand erst vor Ort am Prüfungstag statt und sorgte für unnötigen Stress. Es wurden keine konkreten Fragen zum Lehrbuch gestellt, stattdessen mussten wir zwei Sachverhalte zu aktuellen EU-Themen (u.a.Wettbewerbsrecht) bearbeiten und v. a. Artikel im EUV/AEUV suchen – das war fast ausschließlich ein Blättern im Kodex. Inhaltliches Wissen aus dem Lehrbuch hat dabei kaum geholfen. Trotz Stoffeingrenzung (z. B. Wettbewerbspolitik, GASP etc.), welche eigentlich nur „in den Grundzügen“ geprüft werden sollte, wurde in diesen Bereichen sehr ins Detail gefragt. Ich würde nie wieder bei ihm antreten und kann ihn nicht weiterempfehlen – die Art der Prüfung geht deutlich über das angekündigte Maß hinaus und war in meinen Augen unfair.
Prof. Kettemann / Völkerrecht schrieb am 25. Juni 2025
Die Prüfung verlief in einer sehr angenehmen Atmosphäre. Trotz der entspannten Gesprächssituation wurde fundiertes Fachwissen erwartet und geprüft. Insgesamt eine faire, fordernde und positive Prüfungserfahrung.
Niedermayr, Bürgerliches April 2025 schrieb am 24. Juni 2025
Prüfung war ein Traum. in ihrem kleinen chaotischen Zimmer hockt man sich gegenüber und quatscht. sie stellt drei fragen, gern Familien und erbrecht natürlich aber auch Wegerecht; sie ist mit einem 1er sehr sparsam aber den vor mir hätte andre mit ach und krach durchfallen lassen aber er hatte bei ihr noch eine 4, easy peasy bei ihr; anfangs wollte sie Feedback von mir wie ich die LV als Unterstützung fand und ob ich Verbesserungsvorschläge hätte was hilft beim Lernen; so hat das ganze schon locker begonnen
Gamper/ Verfassung schrieb am 24. Juni 2025
Sehr sehr angenehme, nette und sympathische Prüfungssituation, eher ein Gespräch als eine Prüfung. Lenkt Einen in die richtige Richtung bei kleineren Schwierigkeiten. Kann man nur Empfehlen!!
Hochmayr/Strafrecht schrieb am 24. Juni 2025
Sehr freundliche Professorin, sie ist geduldig und auf Augenhöhe mit Studenten. Die Prüfungserfahrung war sehr angenehm. Es wird ein Fall geprüft, welchen man dann mündlich ausarbeitet und man sollte sich natürlich mit der Materie auskennen, aber insgesamt würde ich Frau Prof. Hochmayr als Prüferin weiterempfehlen!
ZGV Anzenberger schrieb am 23. Juni 2025
Prof. Anzenberger prüft wie bekannt grds. 4 Fragen. Die Atmosphäre ist angenehm und es geht ihm wirklich darum, herauszufinden, wie gut der Prüfling vorbereitet ist. Daher sollten die Altfragen, die mE nicht zu schwer wirken, nicht beruhigend verstanden werden. Prof. Anzenberger stellt nämlich viele Nachfragen, die schon anspruchsvoll sind. Ich kann empfehlen, in der Beantwortung seiner Fragen immer auf das Wesentliche und die grundlegenden Dinge des Stoffes zu achten. Ich kann auch jedem Prüfling ans Herz legen, in der Prüfung nicht aufzugeben und versuchen alles rauszuholen. Ich habe eine Frage verhaut, dann hat Prof. Anzenberger noch eine fünfte Frage gestellt, um eine positive Note geben zu können.
Hochmayr/Strafrecht schrieb am 21. Mai 2025
Ich hatte kürzlich meine mündliche DP aus Strafrecht bei Prof. Hochmayr. Da es ihr erster Prüfungstermin an der Uni Innsbruck war, erläutere ich nun ein wenig ausführlicher. Prüfungsstil: Prof. Hochmayr prüft anhand eines Falles. Man darf den Sachverhalt kurz durchlesen und anschließend muss man selbst erkennen, worin die Problemstellung in casu liegt. Sie lässt einem Zeit zum Nachdenken und gibt bei Unsicherheiten auch gerne Hilfestellungen. Wichtig ist aber: Diese Hilfe fließt in die Benotung ein – man sollte also versuchen, möglichst vollständig und strukturiert zu antworten, ohne dass sie nachfragen muss. Sie legt außerdem großen Wert darauf, dass man zentrale Begriffe exakt kennt und definieren kann (z. B. Strafgewalt, Begehungsdelikt, Erfolgsqualifikationen, Äquivalenztheorie etc.). Inhalte: Der Fokus lag bei mir stark auf dem AT, mit nur sehr wenigen Fragen zum BT. Strafprozessrecht wurde gar nicht geprüft – was mich überrascht hat, da das bei vielen anderen Prüfer:innen durchaus üblich ist. Konkret ging es in meinem Fall [Schlagwort: Dr. Lisa-Maria Kellermayr] um die Strafbarkeit eines deutschen Staatsbürgers in Österreich, also §§ 61 ff StGB. Danach folgte eine tiefgehende Diskussion zu Kausalität sowie Erfolgsqualifikation nach § 7 Abs 2 StGB. Sodann war die 20-minütige Prüfung auch schon vorbei. Fazit: Die Atmosphäre war freundlich, sachlich und fair. Ihre Benotung ist meiner Einschätzung nach schon streng, aber nachvollziehbar. Was mir persönlich weniger zugesagt hat, war die starke Fokussierung auf wenige Themenbereiche, die dafür aber sehr tief behandelt wurden – man muss da wirklich sattelfest sein. Nach der Prüfung wurde ich kurz hinausgebeten, während sie mit dem Assistenten Rücksprache hielt. Anschließend hat sie ihre Note klar begründet und mir alles Gute für das weitere Studium gewünscht.
Bair / Rechtsgeschichte schrieb am 17. Mai 2025
Prof. Bair war ein sehr angenehmer Prüfer. Er hat genügend Zeit gelassen um zu antworten, hat auch einordnende Hinweise gegeben und helfende Nachfragen gestellt. Insbesondere wenn ich eine Frage nur sehr grob beantworten konnte. M.E. ist ihm vor allem wichtig, dass man gut gelernt und sich mit dem Stoff auseinandergesetzt hat. Wenn man dann mal eine Frage hat, die man nur ganz oberflächlich oder gar nicht beantworten kann, ist das nicht sonderlich dramatisch, solange man die Frage zumindest irgendwie sinnvoll einordnen kann. Ich kann Prof. Bair daher sehr empfehlen, die gesamte Prüfungsatmosphäre war angenehm und respektvoll.
Bair/ Rechtsgeschichte schrieb am 15. Mai 2025
Herr Prof. Bair ist ein sehr angenehmer Prüfer, man hat sehr viel Zeit nachzudenken und er gibt Hilfestellungen wenn man nicht gleich etwas weiß. Selbst wenn man einige Fragen nicht gut beantwortet hat, hat man große Chance die Prüfung trotzdem noch gut zu absolvieren.
Philosophie, Theorie und Methoden/Prof. Kettemann schrieb am 15. Mai 2025
Ich hatte am 14.5. meine Prüfung online via Zoom für ca. 10 Minuten. Prof. Kettemann hat mir 4 Fragen gestellt, die machbar waren. Er prüft nicht sehr detailliert und ergänzt das Gesagte mit einem anschaulichen Beispiel. Ich würde ihn sehr weiterempfehlen, da die Prüfungssituation sehr locker und angenehm ist und er wirklich zuhört. Ich würde empfehlen das Buch auszuarbeiten und die Altfragen zu lernen. Alles in allem ist er wirklich ein super Professor!
Prof. Trenker/ZGV schrieb am 14. Mai 2025
Die Prüfung bei Prof. Trenker war ziemlich anspruchsvoll. Es beginnt bei ihm wie immer mit einem Fall, der aber nicht allzu kompliziert aufgebaut war. Man benötigt aber schon ein einigermaßen genaues Verständnis von der Materie, damit man bei Prof. Trenker die Prüfung bestehen kann. Sofern man sich gut vorbereitet hat, ist aber auch eine gute Note bei ihm absolut schaffbar. Allzu spezifisches, unnötiges Detailwissen wird bei ihm nicht verlangt. Eine gute Struktur in den Antworten ist bei ihm besonders wichtig. Man sollte sich also immer kurz Zeit nehmen und sich nicht mit vorschnellen Aussagen selbst in Bedrängnis bringen.
Bußjäger/Verwaltung schrieb am 14. Mai 2025
Sehr angenehme mündliche Prüfungssituation, Ster darf man verwenden - nachgiebige wenn auch bestimmte Fragestellungen
Lutschounig/ZGV schrieb am 14. Mai 2025
Die Prüfung bei Prof. Lutschounig war die bisher angenehmste im Studium! Er ist geduldig, hilft ein bisschen weiter und benotet sehr fair. Hin und wieder will er einen ganz bestimmten Begriff hören, aber reitet nicht darauf herum. Man wird einzeln geprüft und darf den Kodex verwenden. Zu Beginn zieht man aus 6-7 Fragepaketen eines heraus und bekommt dann drei Fragen - je eine aus ZPO, EO und IO. Insgesamt lag der Fokus deutlich auf dem Exekutions- und Insolvenzrecht, das sollte man im Blick haben. Ich würde jedenfalls wieder bei ihm antreten und kann ihn als Prüfer nur empfehlen!
Prof Venier, Strafrecht schrieb am 14. Mai 2025
Ich war beim 2. Antritt für die mündliche. Er war sehr angenehm, hat mich erst ankommen lassen, meinte, dass ich jederzeit durchatmen kann und mir Zeit lassen soll. Er war verständnisvoll, hat mich auch gefragt ob ich mit materiellrechtlichen oder Prozessrechtlichen Teil beginnen möchte. Er gab mir viel Zeit zu antworten, gab Hilfestellungen und hat diese auch angepasst und neu formuliert, als er erkannte, dass ich die Hilfestellung nicht verstanden habe. Er ist wirklich sehr geduldig. Ließ mich in aller Ruhe im Kodex nachsehen und hat gesehen, dass ich erst richtig geschaut hatte und mich zurück dirigiert, als ich fälschlicherweise woanders schauen wollte. Trotz meiner Prüfungsangst einer der angenehmsten Prüfer! (ich hätte den 2. Antritt wahrscheinlich nicht gebraucht, wenn ich ihn direkt beim 1. Mal als Prüfer gehabt hätte)
Schroeder/Europarecht schrieb am 13. Mai 2025
Die Online-Europarecht Prüfung bei Prof Schroeder lief anders ab als hier oft behauptet. Wir waren zu dritt, wenn jemand nicht weiterwusste wurde die Frage an den nächsten weitergegeben. Fragen waren durchaus sehr ins Detail, ich habe nur mit Zusammenfassungen gelernt und werde schon empfehlen, eher das Buch zu nehmen, weil er schon viel wissen wollte. Aber Prüfungsatmosphäre war viel besser, ich habe ihn sehr nett gefunden und wenn man gut gelernt hat war die Prüfung auch echt schaftbar mit fairer Benotung
Glaser/Strafrecht schrieb am 20. März 2025
Sehr angenehmes Prüfungsklima. Prof. Glaser hat den Sachverhalt zweimal wiederholt, weil ich in einem kleinen Moment aus Nervosität nicht alles merken konnte. Die Prüfung war wie ein kollegiales Gespräch, ohne Stress und strenge Blicke. Ich konnte meine Vorbereitung und mein Wissen zum ersten Mal wirklich so beweisen, wie ich es mir gewünscht habe.Vielen Dank dafür. Wünsche Ihm und meinen KollegInnen weiterhin viel Erfolg
Khakzadeh/Verwaltungsrecht schrieb am 13. März 2025
Die Prüfung bei Prof. Khakzadeh im Jänner war machbar, aber nicht einfach. Sie will ihre Fragen genau beantwortet haben und verlangt nicht wenig. Mich hat sie eigentlich nur Fragen aus dem Verwaltungsverfahrensrecht gefragt. Insgesamt war die Prüfungssituation aber angenehm. Geprüft wurde man allein, was auch sehr angenehm war. Zur Vorbereitung auf die Prüfung sollte man sich unbedingt das Verwaltungsverfahrensbuch von Hengstschläger/Leeb genau anschauen, da sie vereinzelt Themen schon echt genau wissen wollte.
Prof. Schennach / Rechtsgeschichte schrieb am 8. März 2025
Obwohl Professor Schennach selbst von sich sagt, dass er der strengere Prüfer ist (was auch stimmt), war die Prüfung recht angenehm und völlig machbar auch wenn man nicht alles genau gewusst hat. Er will sehen, dass man sich mit dem Stoff und dem Buch auseinandergesetzt hat und gibt auch einen Sympathiebonus, wenn er einen aus der Vorlesung kennt ( bezieht sich auch manchmal auf Dinge, die er in der VO gesagt hat). Es hängt jedoch sehr viel vom Zufall ab, wenn man jetzt drei Themen bekommt die man nicht so gut kann, dann wirds eher schwierig. Hat am Ende gefragt, welche Note ich mir selbst geben würde und hat mir dann noch eine Frage gestellt, damit ich auf die bessere Note komme.
Prof. Pennitz/Römisches Recht schrieb am 8. März 2025
Professor Pennitz war sehr nett und es war eine lockere und angenehme Prüfungsatmosphäre, es hilft auf jeden Fall in seine Vorlesung zu gehen und auch seine Übung zu besuchen. Durch die Übung bei ihm kann man gut einschätzen wie er die Fragen stellt und man kann sich daran gewöhnen mit ihm ein Prüfungsgespräch zu führen. Er verlangt definitiv am meisten von den drei Prüfern, aber man kann sich auf eine faire Note verlassen und sich auch gezielt auf ihn vorbereiten.
Prof. Obwexer / Völkerrecht schrieb am 8. März 2025
Die Prüfung bei Prof. Obwexer war äußerst angenehm und ich würde ihn als Prüfer jedem weiterempfehlen. Bei Prof. Obwexer lohnt es sich, wenn man aktuelle Ereignisse aus völkerrechtlicher Sicht kritisch hinterfragt, denn er fragt gerne mit aktuellem Bezug. Seine Fragen sind bei guter Vorbereitung aber definitiv gut machbar. Er versucht merklich, möglichst positive Noten zu vergeben.
Weber/ZGV schrieb am 8. März 2025
Ich habe mich auf Empfehlung bei Dr. Weber angemeldet und war mir ehrlicherweise sehr unsicher, ob das nicht ein Fehler war, nachdem ich gesehen habe, dass so wenige Menschen bei ihm angemeldet blieben. Aber im Nachhinein bin ich froh, dass ich ihn gewählt habe. Ich finde, wenn man halbwegs gut gelernt hat, dann ist man bei ihm wirklich gut aufgehoben. Er hat mir einen kleinen Fall gegeben und dann einige ergänzende Fragen gestellt. Dann kurz etwas über die EO. Insgesamt war die Prüfung um die 20 Minuten lang. Meine Einschätzung: er mag die Antworten kurz und knapp. Er will eine logische Antwort, die sich nicht unbedingt 1:1 wie aus den Lehrbüchern anhören muss. Er will einfach, dass man es versteht. Er war wirklich sehr nett und hilft einem auch auf die Sprünge. Er vertieft seine Fragen nicht allzu sehr, lässt sehr lang Zeit zum Nachdenken und formuliert die Fragen auch um, wenn er merkt, man versteht es nicht so ganz. Die Prüfungssituation war sehr angenehm. Ich empfehle unbedingt den Fragenkatalog von ihm auf Studydrive. Da erkennt man, auf was er Wert legt. Außerdem sollte man sich darauf einstellen, dass viele zum Zuschauen kommen.
Lutschounig/ZGV schrieb am 7. März 2025
Äußerst angenehmes Prüfungsklima, die Prüfung findet einzeln statt und dauert knapp 30 Minuten. Man zieht zu Beginn eine Nummer und somit ein vorgefertigtes Fragenpaket. Wenn man mal auf eine Frage eine falsche Antwort gibt, wird man nicht sofort wieder verschickt, sondern bekommt durch ergänzende Nachfragen eine faire Chance, zur richtigen Antwort zu kommen. Er ist sehr geduldig und die Benotung sehr fair, die EO und IO darf man jedoch nicht auf die leichte Schulter nehmen (machten 2 von 3 Fragen aus).
Prof. Burger / Arbeits- und Sozialrecht schrieb am 7. März 2025
Die Prüfung bei Prof. Burger war insgesamt sehr angenehm und fair. Er stellt zu Beginn eine Frage aus dem Sozialrecht, anschließend jeweils eine Frage aus dem Kollektiv- und Individualarbeitsrecht. Er hilft weiter, sollte man nicht verstehen, worauf die Frage genau abzielt und lässt ausreichend Zeit zum Überlegen. Er wird nicht ungeduldig oder genervt, sollte man eine Antwort nicht genau wissen und erklärt im Anschluss an die Frage auch, was die korrekte Antwort gewesen wäre. Er geht von einer eher allgemein gehaltenen Frage immer mehr ins Detail, um dadurch zu prüfen, wie weit das Wissen reicht. Die Note ist nicht geschenkt, aber auf jeden Fall fair und nachvollziehbar. Ich würde ihn als Prüfer jederzeit wieder wählen und auch weiterempfehlen!
Prof: Anzenberger/ ZVG schrieb am 6. März 2025
Man wird einzeln geprüft, dementsprechend ist die Prüfung angenehm und mehr ein Gespräch. Prof. Anzenberger generiert eine angenehme Prüfungssituation. Die Prüfung an sich ist aber (mEn) sehr anspruchsvoll. Viele Nachfragen, will wissen ob man materieübergreifend Verständnis für alle hat. Fragen waren schwer, aber selbstverständlich machbar.
Klausberger/ Römisches Recht schrieb am 6. März 2025
Prof. Klausberger ist ein sehr angenehmer Prüfer. Wenn man in der Prüfung nicht weiter weiß hilft er einem auf die Sprünge. Die Prüfungsatmosphäre war sehr angenehm. Er bringt zuerst einen Fall und dann 2 kleine Fragen. Es empfiehlt sich das Sachenrecht gut zu können und seine Altfragen zu lernen.
Mathy/ Arbeits und Sozialrecht schrieb am 5. März 2025
Prof Mathy prüft einzeln, die Prüfung dauert etwa 20 Minuten. Er startet mit einer kurzen Frage zum Sozialrecht, wobei er hier gerne nachhakt und Wert auf Definitionen legt. Ich hatte den Eindruck dass ihm der KollV besonders wichtig war, da er hier relativ viel Detailwissen wollte und auch noch 2 kleine Fälle gefragt hat. Er wirkt auf den ersten Blick eher streng, hilft aber sehr mit wenn man einmal auf dem Schlauch steht und ist in seiner Bewertung mehr als fair! Nachschlagen ist erlaubt und er lässt einem auch hier genug Zeit. Wenn man gut vorbereitet ist, dann ist die Prüfung bei ihm absolut schaffbar. Würde wieder bei ihm antreten 🙂
Schennach/ Rechtsgeschichte schrieb am 5. März 2025
Prof Schennach kam 10 Minuten zu spät zur und hat sich dafür nicht entschuldigt. Nachdem man die Frage beantwortet hat die er sich aufgeschrieben hat, stellt er noch weitere, sehr detailreiche Fragen zu dem Thema, die ihm scheinbar gerade dazu in den Sinn kommen. Wenn man bei einer Frage hängt, versucht er weiterzuhelfen und gibt mal bessere, mal schlechtere Tipps, Sachen wie: „Das hatten wir in der Vorlesung besprochen“, aber auch konkrete Hinweise. Bevor er die Note verkündete gab er mir und den anderen Kandidaten ein sehr langes Feedback, und das aber nicht über die Prüfung selbst, sondern auf persönlicher Ebene. Das empfand ich eher unpassend. Wer beim Schennach antritt sollte den Stoff sehr detailreich lernen.
Mathy/Arbeits- und Sozialrecht schrieb am 5. März 2025
Prof. Mathy prüft Einzeln. Er prüft drei Fragen (Sozialrecht, Kollektivarbeitsrecht und Individualarbeitsrecht). Er stellt meistens eine grundsätzliche Frage und vertieft sie dann mit einem Fall. Es ist zu empfehlen sich im vornherein auch wirklich die Gesetzestexte durchzulesen, da er meiner Meinung nach auch sehr auf Verständnis setzt. Die Prüfungssituation ist sehr angenehm. Ich kann Prof. Mathy auf jeden Fall weiterempfehlen!
Prof. Mair, Arbeits- und Sozialrecht schrieb am 5. März 2025
Die Fragen waren machbar und man merkt es sofort, dass man die falsche Antwort gegeben hat. Man darf auch im Gesetz nachschlagen, wenn man etwas nicht weiß. Nur war er mit der Antwort, dass Kollektivverträge von der ÖGB und der WK abgeschlossen werden nicht zufrieden, was ich nicht verstanden habe. Grundsätzlich ist die Prüfung machbar, aber man sollte sich die zwei Arten der Kollektivvertragsfähigkeit genauer anschauen. Ich muss zusätzlich sagen, dass er einen gar nicht anschaut oder anlächelt, sondern mit einer ernsten Miene auf seine Zettel schaut. Das lockert die Prüfungssituation leider gar nicht. Aber trotzdem erniedrigt er einen nicht, wenn man mal was falsch sagt.
Prof Burger/ Arbeit- und Sozialrecht schrieb am 14. Februar 2025
Ich kann den ganzen positiven Bewerungen über Prof Burger nichts abgewinnen. Er stellt nur Detailfragen und ist überhaupt nicht daran interessiert ob man das Thema verstanden hat. Vielmehr erfreut er sich daran sein Gegnüber möglichst schnell mit einem Nichtgenügend abzufertigen.
Venier/Strafrecht schrieb am 31. Januar 2025
Meine angenehmste Prüfung bisher im Studium (habe noch 2 offen)! Er hat erkannt, dass ich ziemlich nervös war und kurz durchatmen soll vor wir starten. Habe dann einen (relativ leichten?) Fall zu Diebstahl/Betrug/Unterschlagung/Veruntreuung bekommen und hierzu auch ein paar Prozessfragen. Anders als sonst mehrfach geschildert, hatte ich nicht das Gefühl dass er übermäßig detalliert prüft. Er ließ genügen Zeit, um im Kodex nachzuschauen und hat auch Denkanstösse gegeben, wenn man wo mal nicht weiter gekommen ist. Alles in alles hat die Prüfung bei mir unter 20 Min gedauert und die Benotung ist mir nicht allzu streng vorgekommen! Ich hatte auf Grund früherer Bewertungen zu Prüf. Venier echt ein wenig Bammel vor der Mündlichen - allerdings kann ich persönlich die negativen Bewertungen nicht bestätigen und würde jederzeit wieder gerne bei ihm antreten!
Prof. Mair/Arbeits- und Sozialrecht schrieb am 29. Januar 2025
Sehr angenehme Prüfungserfahrung, kann ihn nur empfehlen! Er wirkt am Anfang etwas streng, jedoch hilft er auch oft nach oder stellt die Frage nochmal, wenn man es nicht genau verstanden hat & er wirkt dabei auch nicht genervt. Auf jeden Fall schaftbar!
Prof. Niksova/ Arbeits- und Sozialrecht schrieb am 29. Januar 2025
Ich habe mich bei ihr angemeldet, da ich bei den Prüfungserfahrungen gelesen habe, dass sie wohl sehr nett und geduldig sei. Jedoch kann ich leider nur vom Gegenteil ausgehen. Sie bringt drei Fragen, fragt dann aber sehr detailliert nach und schweift zum Teil auch auf andere Gebiete ab. Die Formulierung und eine klare Aussprache sind ihr sehr wichtig, man darf sich nicht wirklich kurz mal versprechen, weil sie dann sehr lange darauf nachhakt. Sie gibt also sehr viel wert drauf und es macht den Anschein, als ob sie bei Fehlern sehr genervt ist. Die Prüfungssituation war von meiner Sicht sehr unangenehm und es kam mir auch so vor, als ob man sich bei ihr nicht mal kleine Fehler leisten kann. Deswegen würde ich sie nur als Prüferin empfehlen, wenn ihr wirklich sehr gut vorbereitet seid, so dass ihr keinen einzigen Fehler macht.
Prof. Mair / Arbeits- und SozialR schrieb am 29. Januar 2025
Entgegen der anderen Erfahrungsberichte fand ich die Prüfung bei ihm nicht unangenehm: Er stellt mehrere Fragen aus Sozial/Kollektiv- und IndividualarbeitsR. Er gibt genügend Zeit zum Überlegen und stresst überhaupt nicht. Auch wenn man chaotisch am Weg ist, dann hilft er, die Sachen zu ordnen. Man darf den Kodex ohne Probleme verwenden; nur ein einziges Mal hat er vorher gefragt, wo es steht (wollte aber nicht den genauen Paragrafen wissen, sondern lediglich das Gesetz) und dann konnte man direkt nachschlagen. Also ein gutes Umgehen mit dem Kodex hilft enorm. Wenn man etwas falsches sagt, dann hakt er ein und man kann sich korrigieren. Also wenn man vorbereitet ist, dann ist die Prüfung gut schaffbar.
Prof Gamper / Verfassungsrecht schrieb am 29. Januar 2025
Die Prüfungsatmosphäre bei Prof Gamper ist äußerst angenehm und trägt ihre lockere Stimmung dazu bei, dass man sein Wissen auch ohne unnötigen Zusatzstress abrufen kann. Ihre Fragen sind jedenfalls bei guter Vorbereitung machbar und nicht außerordentlich anspruchsvoll. Jedoch hakt sie schon relativ viel nach und muss man auch entsprechend über Detailwissen zu den Themenbereichen verfügen. Nichtsdestotrotz ist ein Prüfungsantritt bei Prof Gamper sehr zu empfehlen.
Prof Khakzadeh / Verwaltungsrecht schrieb am 29. Januar 2025
Hat mich drei Fragen geprüft. Sehr viel Verfahrensrecht und ein wenig was zum AT. Bekam keine Frage zum besonderen Teil. Den Ster durfte ich nicht verwenden. Sie hilft weiter, wenn man gerade hängt. Die Benotung verläuft sehr fair und auch transparent, da sie erklärt, wie sie auf die Note gekommen ist.
Prof Gamper / Verfassungsrecht schrieb am 29. Januar 2025
Sie hat mich zwei Fragen geprüft, einmal etwas aus dem Öhlinger/Eberhard und einmal eine Frage aus ihrem Buch. Sie gibt sehr viel Zeit zum nachdenken, hilft auch weiter und lenkt einen in die richtige Richtung. Sehr angenehme Atmosphäre und teils wie ein Gespräch. Die Benotung ist äußerst fair. Das Gesetz darf allerdings nicht verwendet werden
Gamper/Verfassungsrecht schrieb am 28. Januar 2025
Sehr angenehme Prüfungserfahrung! Ich hatte erst um 17.30 Uhr Prüfung und sie war immer noch gut gelaunt. Sie stellt 1 Frage aus dem Öhlinger und 1 Frage aus ihrem Buch. Wenn man nicht weiter wusste, dann hilft sie einem weiter und gibt viele Tipps.
Hilpold / Völkerrecht schrieb am 28. Januar 2025
Prof. Hilpold / Völkerrecht 28.01 wenn man sich mit den Büchern Reinisch/Arnauld vorbereitet, bietet Prof. Hilpold eine super angenehme Prüfungssituation, er stellt schon Fragen die ein gut vorbereitetes Wissen verlangen (Annexion, alles rum ums Gewaltverbot, Selbstbestimmungsrecht (remedial secession)), aber ansonsten kann ich ihn uneingeschränkt empfehlen. Am besten würde ich 4-6 Wochen mit den oben genannten Büchern einplanen. Und man sollte auch die aktuellen Lage was sich rund um die Welt alles so tut anschauen und kritisch hinterfragen 🙂 Viel Glück
Voithofer / Rechtsphilosophie schrieb am 28. Januar 2025
Sehr angenehme Prüfung. Vorlesung braucht man 0, einfach das Buch lesen und Altfragen lernen. Prüft in 3er Gruppen, gibt keine Fragen weiter, jeder bekommt 3 Fragen.
DDr. Kühbacher / Finanzrecht schrieb am 28. Januar 2025
Ein sehr angenehmer Prüfer, die Atmosphäre ist wirklich entspannt. Die Fragen waren in Form von kurzen Fällen aufgebaut und meines Erachtens konnte man auch mit einer „oberflächlichen“ Antwort, die nicht extrem in die Tiefe geht, schon punkten. Auf jeden Fall würde ich jedem, der bei Herrn DDr. Kühbacher antritt, empfehlen, in seine Übung zu gehen bzw falls man Zeit hat, in alle 3 Übungen, um ein besseres Verständnis für den Stoff zu bekommen. In der Prüfung wird genauso geprüft, wie man es in den Übungen lernt. Auf jeden Fall ist es auch empfehlenswert, Herrn Professor Pülzls Rep zu besuchen. Alles in allem war es eine der feinsten Prüfungen im Studium.
Told schrieb am 27. Januar 2025
Sehr nette Atmosphäre. 1Fall und zwei Fragen. Fragen aber teilweise bissi wild. Sie will offensichtlich nicht das mit dem R/R/K Paket gelernt wird.
VENIER/Strafrecht schrieb am 27. Januar 2025
Die mündliche Prüfung war sehr angenehm. Er ließ viel Zeit zum Nachdenken und auch fürs Nachschauen im Kodex blieb genug Zeit. Fälle und Fragestellungen waren fein formuliert. Er hilft auch weiter, wenn man mal nicht weiter weiß. Benotung war auch sehr fair. Zusammenfassend: ein angenehmer Prüfer.
ZGV / Martin Lutschounig schrieb am 27. Januar 2025
Sehr angenehme Atmosphäre! Geschenkt wird einem in ZGV auf jeden Fall nichts, aber wenn man die Vorlesungen besucht, ist man schon einmal auf einem guten Weg, um die Prüfung bei Prof. Lutschounig zu bestehen. Man wird einzeln geprüft und für jeweils eine halbe Stunde eingeteilt. Er bereitet Fragenpakete vor und man wählt dann einfach eine Zahl von 1-15 und bekommt dann drei Fragen gestellt. Ein sehr feiner Prüfer, aber besucht unbedingt seine Vorlesungen! Auch sehr transparente und faire Benotung.
Bair/Rechtsgeschichte - Januar 2025 schrieb am 25. Januar 2025
Professor Bair ist ein sehr sehr fairer und netter Prüfer und möchte, dass man die Prüfung besteht! Die Prüfung verlief mehr wie ein Gespräch: Er stellte seine Frage und gab einem anschließenden ausreichend Zeit zum überlegen. (kein stress!)Falls man etwas nicht wusste, verbesserte er einen oder half auch auf die Sprünge indem er genauer nachfragte. Seine Fragen variieren aber es lässt sich grob sagen, dass er aus allen drei großen Rechtsgeschichtsabschnitten (Verfassung, Privat, Straf) Fragen stellt. Allerdings sind seine Frage nicht oberflächlich gestaltet sondern zum Teil sehr detailliert, so kann es zum Beispiel sein, dass er nach genau den Sachen fragt (z.b Namen von irgendwelchen Vertretern) bei denen man sich beim lernen denkt „das ist sicher nicht relevant und wird ausgelassen“ . (unbedingt Altfragen anschauen!!!) Allerdings ist er WAHNSINNIG GNÄDIG was die Benotung betrifft. Ich hatte wirklich Pech mit meinen Fragen und konnte eine Frage gar nicht, und zwei Fragen mit nur viel Hilfestellung beantworten und hatte selber das Gefühl, dass ich die Prüfung nicht bestanden hab. Für ihn hat es aber allerdings für eine 3 gereicht, was für mich sehr überraschend war. Ich vermute, dass diese Prüfung bei sehr vielen anderen Professoren als „negativ“ beurteilt worden wäre, weil zu viele Lücken vorhanden waren, jedoch reicht es bei Professor Bair, wenn man bereits 3-4 Sätze pro Frage sagt und er ist mehr als zufrieden. Ich hatte das Gefühl, dass ihm wichtig war, dass er gesehen hat, dass man gelernt hat und sich Mühe gegeben hat und falls man nicht so viele Stichpunkte bei einer Frage aufzählen konnte, spielte das keine Rolle für ihn, solange man immerhin irgendwas zu einer Frage sagen konnte, passte es für ihn. (mein persönliches Empfinden) Ich kann ihn sehr weiterempfehlen als Prüfer, vor allem was die Benotung angeht ist er mehr als fair.
Niedermayr/Bürgerliches Recht schrieb am 24. Januar 2025
Ich durfte am 6.12. bei ihr die mündliche Prüfung ablegen. In diesem Fall ist durfte wirklich das richtige Wort. Prof. Niedermayr ist eine äußert freundliche Person, die auch abgesehen von ihrer Lehrverpflichtung Studierenden sehr gerne weiterhilft und unterstützt. Die Prüfungsatmosphäre war die angenehmste, die ich bisher im Studium erlebt habe. Begonnen hat die Prüfung (nach kurzem Small-Talk) mit einer kurzen Besprechung der schriftlichen Prüfung. Dann ging es fließend in die tatsächliche Prüfung über, indem sie in Varianten zum schriftlichen Fall einging. Bei all ihren Fragen ließ sie genug Zeit zum Überlegen und auch zum laut Nachdenken. Wenn man in eine falsche Richtung einbiegt, hilft sie, den Weg zu korrigieren und zum richtigen Ergebnis zu kommen. Sie strahlt einen dabei stets an und lässt auch Zeit, den Kodex zu verwenden. Man muss aber erwähnen, dass sie in ihren Fragen auch sehr spezifisch wird und auch kleinere Randgebiete (wie zB das Fundrecht) abfragt. Dort geht sie jedoch weniger ins Detail als bei größeren Themen und man kann auch mit juristischem Hausverstand plus Kodexverwendung punkten. Außerdem prüft sie auch gerne ihre eigenen Fachgebiete, das Familienrecht und das Erbrecht (das sollte man sich jedenfalls genau anschauen). Nach der Prüfung fragte sie mich außerdem, wie ich mich auf die Prüfung vorbereitet habe, damit sie denen, die die schriftliche Prüfung nicht geschafft haben, Tipps geben kann (etwas, was ich nur von den wenigsten Professoren kenne). Man darf die Prüfung auch bei ihr nicht unterschätzen. Das Bürgerliche Recht ist ein sehr umfängliches Fach und man kann bei den wenigsten Prüfern einen roten Faden erkennen, was gerne geprüft wird, so auch bei ihr nicht. Dennoch kann ich die Prüfung bei ihr sehr empfehlen. Sie versucht aktiv, den Stress einer solchen Prüfung zu minimieren und den Druck dieser Situation zu reduzieren. Auch die Benotung war meinem Fall sehr fair. Auf die lockere Schulter darf man die Prüfung aber (generell) nicht nehmen.
Ganner/Bürgerliches schrieb am 31. Dezember 2024
Unfair! Prüft nur sehr kurz, gibt einem keine Chance, sein Wissen zu beweisen. Mit Abstand die unfairste Prüfung in meiner Laufbahn bis dato
Niedermayr/Bürgerliches Recht schrieb am 8. Dezember 2024
Bei der schriftlichen Prüfung aus Bürgerlichem Recht wird niemandem etwas geschenkt. Auch bei Prof. Niedermayr sind bei meinem Antritt einige Leute geflogen, ich würde mich niemals auf ein Prüferkombi "verlassen" und mit einer einfachen Prüfung rechnen. Warum kann nicht jede mündliche Prüfung so sein? Die Prüfung bei Prof. Niedermayr war sensationell. Die Atmosphäre ist fantastisch, sie ist extrem freundlich, gut gelaunt (auch wenn sie schon den ganzen Tag prüft) und freut sich richtig mit einem Studierenden in direkten Kontakt zu treten. Es waren mehrere Studierende zusehen, sie hat die Leute sogar bei ihren Fällen eingebunden. Sie legt mE Wert darauf, Druck aus der Prüfungssituation zu nehmen und will nicht unnötig Stress erzeugen. Dennoch sind ihre Fragen aus meiner Sicht genauer als bei anderen Prüfern an der Fakultät (wenn man sich den Fragenkatalog anschaut und mit anderen Studierenden spricht). Sie prüft nahezu alle Bereiche des Bürgerlichen Rechts ab und fragt auch wirklich in die Tiefe. Prüfung ging ca. 30min - Benotung war mE eher streng. Prof. Niedermayr ist aus meiner Erfahrung heraus sehr zu empfehlen!
Prof. Gamper/Verwaltungsrecht schrieb am 4. Dezember 2024
Total feine Prüfungsatmosphäre. Prof. Gamper gibt genug Zeit zum Nachdenken und ist auch wirklich bemüht einen auf den richtigen Pfad zu bringen wenn man mal auf der Leitung steht. Sie fragt jeweils eine Frage aus dem Allgemeinen Teil, eine zum Verfahrensrecht und eine zum Besonderen Teil, wobei man hier 5 Gebiete selbst wählt und dann eine Frage dazu bekommt. Würde die Prüfung jederzeit wieder bei ihr ablegen!
Laimer/Bürgerliches Recht schrieb am 3. Dezember 2024
Ich kann alles, was hier bisher über Prof Laimer gesagt wurde, nur unterstreichen. Er ist sehr fair mit der Benotung, seine Fragen sind machbar, er hilft weiter und fragt nach, um einem zu helfen und sorgt insgesamt für eine angenehme Prüfungserfahrung. Kann ihn auf jeden Fall empfehlen.
Prof. Dr. Hilpold/Völkerrecht schrieb am 25. November 2024
Ich wurde sowohl im Diplom- als auch im Doktoratsstudium Völkerrecht bei Prof. Hilpold geprüft und möchte meine Erfahrungen teilen. Prof. Hilpold ist ein sehr engagierter und bemühter Prüfer, der großen Wert darauf legt, dass die Prüfung in einer fairen und respektvollen Atmosphäre abläuft. Seine Fragen waren anspruchsvoll, aber bei entsprechender Vorbereitung gut zu beantworten. Man merkt deutlich, dass ihm der Erfolg seiner Studierenden wichtig ist. Im Vergleich zu anderen Professorinnen, deren Prüfungen ich beobachtet habe, empfand ich die Situation bei Prof. Hilpold als deutlich angenehmer. Er stellt klare Fragen, gibt den Kandidatinnen genügend Raum zur Beantwortung und greift unterstützend ein, wenn man kurz ins Stocken gerät. Besonders positiv fand ich, dass er in der Prüfung stets ruhig und wertschätzend bleibt, was die Nervosität spürbar mindert. Mein Fazit: Wer sich gründlich vorbereitet hat, kann bei Prof. Hilpold eine faire und konstruktive Prüfung erwarten. Ich kann ihn daher uneingeschränkt weiterempfehlen.
Prof. Dr. Hilpold schrieb am 25. November 2024
Ich habe sowohl im Diplom- als auch im Doktoratsstudium Völkerrecht bei Prof. Hilpold geprüft und möchte meine Erfahrungen teilen. Prof. Hilpold ist ein sehr engagierter und bemühter Prüfer, der großen Wert darauf legt, dass die Prüfung in einer fairen und respektvollen Atmosphäre abläuft. Seine Fragen waren anspruchsvoll, aber bei entsprechender Vorbereitung gut zu beantworten. Man merkt deutlich, dass ihm der Erfolg seiner Studierenden wichtig ist. Im Vergleich zu anderen Professorinnen, deren Prüfungen ich beobachtet habe, empfand ich die Situation bei Prof. Hilpold als deutlich angenehmer. Er stellt klare Fragen, gibt den Kandidatinnen genügend Raum zur Beantwortung und greift unterstützend ein, wenn man kurz ins Stocken gerät. Besonders positiv fand ich, dass er in der Prüfung stets ruhig und wertschätzend bleibt, was die Nervosität spürbar mindert. Mein Fazit: Wer sich gründlich vorbereitet hat, kann bei Prof. Hilpold eine faire und konstruktive Prüfung erwarten. Ich kann ihn daher uneingeschränkt weiterempfehlen.
Prof. Hörtnagl-Seidner / Finanzrecht schrieb am 20. November 2024
Sie prüft drei Fragen in kleineren SV, alle aber relativ verständlich. Sie hilft voll weiter und lässt genügend Zeit im Kodex nachzuschauen. Total nette Prüferin und sehr sehr fair in der Benotung!
Prof. Burger / Arbeitsrecht schrieb am 20. November 2024
Man bekommt zuerst eine Frage zum Sozialrecht und sodann zwei Fragen zum Arbeitsrecht. Auch wenn man nicht sofort versteht auf was er genau hinaus will, hilft er weiter und führt einen zur Antwort. Geschenkt ist die Note bei ihm sicher nicht aber auf jeden Fall fair. Die generelle Atmosphäre war sehr angenehm und Prof. Burger sowie die anwesenden Assistenten waren sehr freundlich. Ich würde ihn auf jeden Fall weiterempfehlen und auch die Prüfung nochmal bei Ihm machen.
Prof. Schröder / Völkerrecht schrieb am 19. November 2024
Prof. Schröder prüft zu 3., die Prüfung hat ca. 50min gedauert. Er stellt keine Altfragen, überlegt sich immer neue Fälle. Man hat bei ihm keine Zeit zu überlegen. Wenn man etwas nicht weiß, gibt er die Frage sofort weiter. Es wird von ihm verlangt, dass alles, was man sagt, ganz genau definiert wird. Wenn man etwas nicht weiß, lieber nichts sagen, bevor man was Falsches sagt, das wird von ihm negativ bewertet. Die Prüfungsatmosphäre ist nicht sehr angenehm und ich kann ihn deshalb auch nicht weiterempfehlen. Natürlich ist es auch bei ihm machbar, die Prüfung zu schaffen, man braucht etwas Glück und sollte sich sehr gut vorbereiten.
Römisches Privatrecht - Klausberger Philipp schrieb am 19. November 2024
Herr Dr. Klausberger ist ein sehr angenehmer Prüfer. Er zeichnet dem Kandidaten einen Fall und stellt anschließend zwei vom Fall unabhängige Fragen. Nachdem man die grundlegenden Elemente des Falls dagelegt hat, führt Dr. Klausberger sehr angenehm durch konkretes Nachfragen durch die Prüfung (sodass man weiß, worauf es ankommt, was er hören will), wobei es auch nicht schlimm ist, wenn man eine seiner Nachfragen nicht auf Anhieb verstanden hat. Die beiden Fragen, welche nichts mit dem Fall zu tun hatten, sind in den Altfragen vorhanden, deshalb lohnt sich der Blick in die Altfragen auf jeden Fall. Alles in allem würde ich auf jeden Fall empfehlen, die Prüfung bei Dr. Klausberger zu absolvieren und wenn möglich auch seine Übung zu besuchen.
Prof. Mair/ Arbeitsrecht schrieb am 19. November 2024
Die Prüfung bei ihm war sehr unangenehm. Man bekommt jeweils eine Frage aus dem Kollektivvertragsrecht, Individualarbeitsrecht und Sozialrecht. Er gibt einem zuerst jeweils zu jedem Thema ein Begriff über den man alles sagen soll was man kann, fragt dann aber sehr genau nach und hackt solange nach bis man nichts mehr sagen kann. Meistens will er auch immer die jeweiligen Artikel zu den Themen wissen, deshalb würde ich für seine Prüfung unbedingt mit dem Kodex lernen. Die Prüfungsatmosphäre war sehr angespannt, weil er einen nicht wirklich anschaut und man deshalb auch nicht wirklich erkennen kann, ob man gerade richtig liegt oder nicht, generell macht er eher einen kalten Eindruck. Im Allgemeinen würde ich Prof. Mair nicht weiterempfehlen, außer man ist sehr gut vorbereitet und kann mit dem Kodex umgehen.
Prof. Kettemann / Völkerrecht schrieb am 18. November 2024
Sehr angenehmes Gespräch, er hilft auch notfalls weiter und gibt Anregungen - allerdings prüft er alles quer durch und auch in kleineren SV verpackt, also man sollte nichts auslassen. Er ist einer der feinsten Prüfer an der Uni und auch die Bewertung ist sehr fair.
Kettemann/Völkerrecht schrieb am 26. Oktober 2024
Ich hatte im Oktober 2024 meine Prüfung im Völkerrecht beim Prof. Kettemann. Die Prüfung war online über Zoom. Er ist freundlich, sympathisch und hilft auch weiter bei den Fragen. Wenn er merkt, dass man etwas nicht weiß, probiert er die Frage anders zu stellen. Bei ihm ist wichtig, das ganze Buch von Arnauld zu lernen und keinenfalls ein Kapitel (bis auf Wirtschaftsrecht) auszulassen, denn er prüft quer durch die Bank. Aber wenn man gut vorbereitet ist, sollte alles kein Problem sein. Alles in allem kann ich Herrn Kettemann weiterempfehlen.
Prof Pittl / Oktober 2024 schrieb am 23. Oktober 2024
Die Prüfungssituation war angenehm. Herr Prof Pittl hat ausreichend Zeit zum Überlegen und Antworten gelassen. Von der Mimik darf man sich nicht verunsichern lassen, es ist schwer zu sagen, ob man auf dem richtigen Weg ist. Die Fragen waren gut machbar, nicht "gemein" gestellt sondern eher allgemein gehalten. Er prüft auch auf Verständnis und fragt hin und wieder nach dem Hintergrund einer Norm (zB Urkundenzusammenhang beim Testament oder dem Interzedentenschutz) Er hat auch Hinweise gegeben, um auf die Antwort zu kommen, die er hören wollte. Die Prüfung ging ca 20 min und sie war eine Einzelprüfung. Er stellte 3 Hauptfragen und dann noch jeweils 2-3 Zusatzfragen zum selben Thema. Kann Prof Pittl sehr empfehlen und würde auch wieder bei ihm antreten.
Pülzl / Finanzrecht schrieb am 10. Oktober 2024
Die Prüfungssituation war sehr angenehm. Er ist sehr freundlich und sympathisch. Die Fragen waren anspruchsvoll aber machbar. Er hilft auch immer mal wieder weiter und die Betonung war meiner Meinung nach sehr fair. Anschließend hab ich einig Zeit mit ihm über private Dinge geredet, was zusätzlich sehr zu seiner Sympathie beigetragen hat. Ich habe nur mit dem Doralt gelernt und habe sein Rep besucht und habe einen Zweier bekommen. Ohne dem Rep weiß ich allerdings nicht, ob ich die Prüfung bestanden hätte. Ich würde daher raten, unbedingt das Rep zu gehen und den Stoff nicht zu unterschätzen und genügend Lernzeit einzuplanen, da dieses Fach schon eher anspruchsvoll ist und die geringe Ects-Anzahl meiner Ansicht nach über den Aufwand täuscht. Pülzl würde ich aber jedenfalls wieder als Prüfer wählen, er ist sehr zu empfehlen.
Prof. Thöni / Unternehmensrecht schrieb am 10. Oktober 2024
Herr Prof. Thöni ist ein sympathischer und fairer Professor. Am Anfangt gab es kurzen Smalltalk, was die Anspannung wesentlich reduzierte und auflockerte. Anschließend wurden drei Fragen gestellt, die auch anspruchsvoll waren. Die Fragen starteten immer etwas grob, da er immer kurz wissen wollte um was es dabei geht und was darunter zu verstehen ist. Danach wurde es immer detaillierter mit Zusatzfragen. Während der Beantwortung seiner Fragen notiert er sich laufen die Antworten. Er hilft gerne weiter und lässt auch genug Zeit zum Nachdenken. Ihm geht es auch vor allem um das Verständnis der Materie, da man bei den detaillierten Fragen auch etwas ums Eck denken muss und zum Teil auch Fragen stellt, warum der Gesetzgeber bspw. dies so haben wollte, oder welche Schutzbestimmung das Gesetz meiner Meinung nach hätte. Sein Merkmal liegt im Gesellschaftsrecht, jedoch auch sehr im allgemeinen Teil. Die Nebengebiete sollten auch unbedingt gelernt sein. Alles in einem kann ich Herrn Prof. Thöni nur weiterhin empfehlen, da es bis jetzt die angenehmste Prüfung war und die Atmosphere sehr entspannt war. Die Benotung erfolgte fair und transparent, da er immer am Ende alles vorliest, wie die Note zusammengekommen ist!
Anzenberger / ZGV schrieb am 10. Oktober 2024
Prof. Anzenberger ist ein sehr angenehmer Prüfer. Sehr angenehme Stimmung, mehr ein Gespräch als eine knallahrte Prüfung (er verlangt aber schon sehr viel). Er prüft meistens relativ lange (so um die 30-40 min) und stellt für gewöhnlich 2 Fragen aus dem streitigen, 1 IO und 1 EO, stellt aber jeweils nach der Hauptfrage noch viele Nachfragen. Er verlangt schon ziemlich viel und ihm ist wichtig, dass man es auch verstanden hat und Sachen erklären kann und sie nicht nur auswendig aufsagt. Benotung auf jeden Fall sehr fair!
Büchele/Unternehmensrecht schrieb am 9. Oktober 2024
Die Prüfung war online. Mit einer der angenehmsten Prüfer bei meiner letzten Prüfung! Er prüft drei Fragen aus drei verschiedenen Gebieten. Es baut sich im Gespräch kaum Druck auf, aber wie bei allen Prüfern muss man was können, damit die Prüfung angenehm verläuft. Er benotet sehr freundlich und erklärt die Note. Kann ihn absolut empfehlen 🙂 Der Prüfungslink kommt genau zum eingeteilten Zeitpunkt, was wir im vorhinein nicht wussten und was natürlich zur ohnehin hohen Nervosität noch beiträgt. Ah ja..zu guter Letzt: Fürs Urheberrecht ist sein Buch zu empfehlen, da dies auch sein Spezialgebiet ist.
Augenhofer/Unternehmensrecht schrieb am 9. Oktober 2024
Sehr hecktische Prüfung, würde die Prüferin nicht empfehlen. Lässt einen nicht wirklich ausreden, Zeit zum überlegen akzetiert sie auch sehr schwer. Sie besteht sehr auf ihre Formulierungen. Finde Sie ein wenig unhöflich war eine meiner unagenhemsten Prüfungen.
Prof. Niksova/Arbeitsrecht schrieb am 9. Oktober 2024
Angenehmste Prüfung, die ich im Studium bisher hatte. Ich war sehr aufgeregt, aber Frau Prof. Niksova war äußerst empathisch und verständnisvoll. Die Prüfung kam mir eher vor, wie ein entspanntes Gespräch. Man hatte nicht das Gefühl, direkt abgestempelt zu werden, wenn man einmal etwas nicht sofort wusste oder sich verhaspelt hat, wie es bei anderen Prüfern im Studium oft der Fall ist, sondern wurde freundlich von ihr wieder auf die richtige Spur gebracht. Frau Prof. Niksova prüft einzeln, man bekommt einen kurzen Fall aus Individualarbeitsrecht, eine Frage aus Kollektivarbeitsrecht und eine Frage aus Sozialrecht. Ihre Benotung ist mehr als fair.
Prof.Büchele/Unternehmensrecht schrieb am 9. Oktober 2024
Er prüft drei Fragen aus drei verschiedenen Gebiete - bei mir war es Urheberrecht, Wechselrecht und Umgründungen (Gesellschaftsrecht). Er ist sehr nett und höflich, hilft weiter und benotet meiner Meinung nach sehr fair. Er erklärt am Ende auch das Zustandekommen der Note. Kann ihn sehr empfehlen
Voithofer/ Rechtsphilosophie schrieb am 9. Oktober 2024
Sehr angenehme Prüfungssituation. Ruhig und lässt Zeit zum Nachdenken. Sehr Studierendenfreundlich und fair in der Bewertung. Fragen waren alle vorhersehbar (Altfragen) und sind mit den Antworten aus dem Buch ausreichend zu beantworten, eigene Gedanken und Beispiele sowie Verknüpfungen herstellen zu können ist ihr wichtig.
Prof. Hilpold/Völkerrecht schrieb am 8. Oktober 2024
Die Prüfung war online; Herr Hilpold kam zunächst 10 Minuten zu spät und versuchte dann noch weitere 5 Minuten eine Kollegin zur Prüfung zuzuschalten (was ihm aber nicht gelang). Er stellte mir eine Frage, die ich nicht sehr genau beantworten konnte, sagte dann, dass die Prüfung keinen Sinn hätte, wenn ich dieses Doktrin nicht kenne und verweis mich auf sein Repetitorium. Dann nach langem hin un her stellte er mir gutmütigerweise noch eine Frage, die ich gut beantworten konnte, sagte dann aber dennoch dass die Prüfung keinen Sinn hätte, da ich mit dem Völkerrecht verstehen gelernt habe. Die Prüfung war das Unerhörteste, was ich in meiner Studienlaufbahn (bin im 5. Semester) erlebt habe. Er gab einem nicht einmal die Chance auf einen 4er. Ich bitte jeden, der bei ihm eingeteilt wurde, sich abzumelden, es wird viel Wut und Nerven ersparen.
Pennitz/Röm.Recht schrieb am 8. Oktober 2024
Ich habe Prof. Pennitz zwar nicht als Wunschprüfer angegeben, aber war gespaltener Meinung vor der Prüfung. Durch die Erfahrungen von früheren Prüflingen und Mitstudenten, war ich mir nicht sicher, was ich von Herrn Prof. Pennitz halten soll. Aber als ich zur Prüfung angetreten bin, empfing er mich herzlichst und sehr höflich. Die Prüfungssituation war angenehm gestaltet, wie ein Gespräch würde ich fast sagen. Er stellt zuerst einen Fall vor, indem viele Dinge vorkommen. Bei mir wars: gutgläubiger Erwerb vom Nichtberechtigten, Miete, emptio venditio, locatio conductio. Anschließend fragte er mich noch etwas zur agnatischen Verwandtschaft. Alles in allem würde ich Prof. Pennitz sehr weiterempfehlen.
Kettemann schrieb am 27. Juni 2024
Mai 2024- Rechtsphilosophie Die Prüfung war online. Man hatte zwar eine fixe Uhrzeit bekommen, konnte aber davor schon in den Zoom-Raum und auch die Prüfung schon früher machen. Bei Prof Kettemann konnte man sich seinen Lieblingsphilosophen aussuchen, somit war die erste Frage kein Problem und auch die zweite Frage war gut machbar. Es war eine sehr angenehme Prüfung: Er hat zuerst zugehört und dann das Gesagte nochmals strukturiert und verständlich wiederholt, das hatte dann bei mir aber keine Auswirkung auf die Note. Er war sehr geduldig und freundlich, ich würde ihn auf jeden Fall weiterempfehlen.
Prof. Schröder/Europarecht schrieb am 26. Juni 2024
Ich hatte heute meine Prüfung beim Herrn. Prof. Schröder in Europarecht. Er prüft in 3er Gruppen und gibt die Fragen jeweils weiter. Besonders wichtig waren ihm das auswärtige Handeln der Union und das Wettbewerbsrecht. Er fragt Theoriefragen und auch Fälle. Bei Fällen ist es besonders wichtig immer die Kompetenzgrundlage inklusive eventueller Verknüpfungen zu nennen. Ihm sind besonders Fachausdrücke wichtig. Ich würde mir immer aktuelle Themen zum Europarecht anschauen, da er diese besonders gerne in Fälle verpackt. Alles in allem ist er ein sehr netter Prüfer, der Hilfestellungen gibt, aber schon immer eine genaue Formulierung und ein weites/tiefes Wissen verlangt. Oberflächliches Lernen kann ich hier nicht empfehlen, denn es müssen Zusammenhänge verstanden werden.
Prof Niksova / Arbeitsrecht schrieb am 26. Juni 2024
Prof Niksova prüft 3 Fragen: 1 Fall aus Individualarbeitsrecht 2 Fall/Frage aus Kollektivarbeitsrecht 3 Frage aus Sozialrecht Sie stellt auch dazu immer wieder Wissensfragen und welche die gesetzliche Bestimmung dazugehört. Sie lässt Zeit zum überlegen, verlangt aber definitiv ein grundlegendes Wissen. Die Prüfung ist keineswegs unfair und ich kann sie als Prüferin empfehlen
Rechtsgeschichte - Bair Johann schrieb am 26. Juni 2024
Herr Professor Bair ist ein sehr netter Prüfer. Was jedoch nicht zu unterschätzen ist, dass er oftmals Fragen stellt, die jetzt nicht gerade oberflächlich oder sehr allgemein sind. Teilweise kommen die Fragen aus Gebieten, die wirklich nur sehr, sehr kurz im Buch abgeschnitten werden. Jedoch gleicht Herr Prof. Bair dies dann mit einer sehr machbaren Frage wieder aus. Benotung: Wenn man 1 oder sogar 2 Fragen nicht weiß, muss man sich noch gar keinen Stress machen, da Herr Prof. Bair wirklich sehr nett benotet. Ich persönlich habe eine Frage nicht gewusst und bei einer anderen nur durch genaue Hilfe, da ich nicht wusste, auf was er hinaus wollte und habe schließlich ein "auf jeden Fall Gut" bekommen. Ich persönlich habe nach der falschen bzw. unvollständigen Beantwortung von zwei Fragen nicht mehr mit so einer guten Note gerechnet und hätte mir selbst wohl auch kein Gut gegeben. Im Großen und Ganzen kann ich Herrn Prof. Bair wirklich als Prüfer nur empfehlen, jedoch würde ich mir seinen Altfragenkatalog gut anschauen und mich nicht auf das verlassen, was Professor Schennach als "typische Prüfungsfrage" in der Vorlesung bezeichnet, da Herr Prof. Bair auch kleinere Gebiete abfragt (die einzelnen Fragen haben aber nicht so ein Gewicht wie bei Prof. Schennach)
Kettemann/ Völkerrecht schrieb am 26. Juni 2024
Die Prüfungssituation ist sehr angenehm. Bis jetzt war er der netteste Prüfer den ich je hatte. Ich bin seine Prüfungsfragen öfters durch gegangen und wenn man die gut kann dann sollte die Prüfung auch kein Problem sein. Er prüft online über Zoom es waren ungefähr 13-15 Minuten.
Prof. Flora schrieb am 25. Juni 2024
Prof. Flora prüft einzeln für ca. 20 Minuten. Sie ist wirklich nett und man erkennt bei ihr sofort, ob man auf dem richtigen Weg ist oder nicht, da sie einen immer bestätigt, wenn man etwas richtiges gesagt hat. Wenn es nicht stimmt, fragt sie nach. Sie hat einen Fall zum besonderen Teil gefragt (durchaus machbar) und 2 Fälle zur StPO. Sie fragt schon öfters nach also es wird schon etwas verlangt, aber nichts allzu Schwieriges. Kann sie auf jeden Fall weiterempfehlen!
Lehne-Gstreinthaler / Römisches Privatrecht schrieb am 20. Juni 2024
Ich habe im Januar 2024 die Römische Privatrechtsprüfung bei Lehne geschrieben. Die Prüfungssituation ist bei ihr sehr angenehm. Sie gibt einem den Freiraum, Themen frei zu wählen und bringt üblicherweise 2 Fälle, einen aus dem Sachenrecht und einen aus dem Schuldrecht. Sehr empfehlenswert ist es, die Übung bei ihr zu besuchen, da meist zur Diplomprüfung ziemlich ähnliche Fälle, wenn auch etwas präziser, kommen. Wenn man zwischen zwei Noten steht, bekommt man meist noch eine Theoriefrage gestellt. Dafür würde ich mir ihren Altfragenkatalog durchschauen, da oftmals ähnliche Fragen (ich habe 1 zu 1 die selbe Frage bekommen) abgeprüft werden. All in all würde ich Lehne als Prüferin jedem weiterempfehlen!
Prof. Weber schrieb am 3. Juni 2024
Ich hatte bei Prof. Weber im Mai 2024 meine Prüfung aus ZGV. Es war mein zweiter Antritt. Prof. Weber ist sehr nett und lässt einem auch Zeit zum Nachdenken und Antworten. Seine Fälle sind nur manchmal etwas komplex aufgebaut und teilweise möchte er einen bei der Prüfung verwirren, um zu sehen, ob man die Materie wirklich verstanden hat. Ich finde bei ihm ist es sehr hilfreich, wenn man bei der Prüfung wirklich nur das sagt, was er hören möchte und nicht extrem ausschweift. Dann fragt er auch nicht weiter in der Materie nach und ist mit den Antworten, die man ihm gibt auf jeden Fall zufrieden. Mir ist noch aufgefallen, dass er das eine oder andere Mal gerne Fälle aus dem Casebook prüft - würde daher sehr empfehlen dieses vor der Prüfung anzuschauen. Ansonsten finden sich auch Altfragen von ihm auf Studydrive, die auch einen guten Anhaltspunkt bieten können, welche Themen er gerne prüft. Wichtig bei ihm ist auf jeden Fall das Rechtsmittelverfahren und einstweilige Verfügungen bzw. das Europäische Mahnverfahren. Ansonsten sitzen bei ihm leider des Öfteren sehr viele Leute im Raum, um bei den Prüfungen zuzuschauen. Allerdings hängt das glaube ich damit zusammen, dass auf der Fachschaftsseite kaum alte Prüfungsfragen von den StudentInnen von ihm geteilt werden. Ich hoffe die Tipps können helfen - viel Glück!
Venier/Strafrecht schrieb am 24. Mai 2024
Ich war mitten am Vormittag eingeteilt. Als ich pünktlich und gut vorbereitet zur mündlichen Prüfung kam, war Prof. Venier von Beginn an gestresst und genervt. Er hat von Anfang an den Eindruck erweckt als würde es ihn richtig nerven mich prüfen zu müssen. Er hat mich knapp 1h einzeln geprüft. Von Fällen bis strafprozessrechtliche Fragen war alles dabei. Die Prüfungssituation war äußerst unangenehm (obwohl ich sonst viel Positives von den mündlichen Prüfungen bei ihm gehört habe). Ich habe mit den Kommilitonen vor und nach meiner Prüfung gesprochen, die meinten, dass er den gesamten Prüfungstag über so launisch war. Die Zuhörerin, die bei meiner Prüfung zusah, hatte auch als unbeteiligte Dritte den gleichen Eindruck wie ich. Ich habe aber schlussendlich zum Glück bestanden. Ich vermute, dass er einen schlechten Tag hatte, sollte dies aber nicht bei seinen Studierenden rauslassen.
Bürgerliches Recht / Prof Walch schrieb am 16. Mai 2024
Prof. Walch ist meiner Meinung nach ein sehr fairer Prüfer und ich kann nur positives berichten. Aus den Altfragen kann man entnehmen, wie die Prüfung ablaufen wird (beim Diplomstudium 3 Fragen, meistens eine aus dem Fam-/Erbrecht dabei). Die Prüfungssituation ist sehr angenehm, Prof Walch lässt Zeit zum Überlegen und man hat auch unter der Prüfung das Gefühl, dass alles sehr objektiv und fair ist; insbesondere wird man von Prof. Walch menschlich gesehen nett und fair behandelt und nicht von vorne herein schon eingeschüchtert; empfehlen würde ich auch die LVs bzw insb das Rep - mE am strukturiertesten und er stellt mehr Übungsmaterial (inkl Powerpoints) zur Verfügung
Peter Bußjäger/ Verwaltung schrieb am 8. Mai 2024 schrieb am 13. Mai 2024
Die Prüfung war zu 3. und es war eine angenehme Situation. Er prüft sehr gern Altfragen . 🙂 Ich würde die Prüfung wieder bei Ihm machen!
Augenhofer/Unternehmensrecht schrieb am 8. Mai 2024
Die Prüfungsatmosphäre war okay. Jedoch lässt sie absolut keine Zeit zum Nachdenken, hilft auch nicht weiter und hüpft extrem schnell zur nächsten Frage.
Andreas Venier / Strafrecht schrieb am 8. Mai 2024
Würde Prof. Venier nicht empfehlen - fragt sehr im Detail und unterlässt es nicht während der Prüfung dir durch wiederholende Zwischenfragen bzw. Kommentare ein sehr unsicheres Gefühl zu vermitteln. Er ist keinesfalls unfreundlich oder unfair, aber hat mMn kein Mitgefühl für die, ohnehin nervenaufreibende, Situation des Studierenden.
Diana Niksova/ Arbeitsrecht schrieb am 7. Mai 2024
Prüfungssituation war sehr angenehm und freundlich. Jeder bekommt 3 Frage, jeweils eine zum Individualarbeitsrecht, Kollektivarbeitsrecht und Sozialrecht. Individualarbeitsrecht wurde anhand eines Falles abgeprüft, der dann in alle Richtungen abgewandelt wurde (haben fast jedes individualarbeitsrechtliche Thema behandelt bzw zumindest gestreift). Kollektivarbeitsrecht und Sozialrecht war jeweils eine reine Wissensfrage. Die Frage zum Sozialrecht war eher leicht und hatte das Gefühl, dass der Schwerpunkt bei ihr definitiv auf dem Arbeitsrecht liegt (und da eher Individualarbeitsrecht). Prof. Niksova legt sehr viel Wert drauf, dass man seine Aussagen auch mit den entsprechenden Gesetzesstellen belegen kann, das sollte man somit beim Lernen mitbedenken. Alles in allem sehr angenehm und relativ nette Benotung!
Prof Trenker / ZGV schrieb am 7. Mai 2024
Die Prüfung bei Professor Trenker war, entgegen einiger Erfahrungsberichte, durchaus angenehm. Er wirkt zwar sehr streng, hat bei mir aber durchaus die Fragen verständlich gestellt und auch ein wenig in die richtige Richtung geleitet. Er beginnt mit einem kleinen Fall auf dem er weitere Fragen aufbaut, die schon teils schwieriger, aber bei guter Vorbereitung absolut machbar sind Er benotet sehr fair und ich würde definitiv wieder bei ihm antreten. Seine VO zu besuchen, ist kein Nachteil
Dr. Kettemann-Rechtsphilosphie schrieb am 7. Mai 2024
Eine sehr angenehme Prüfungsatmopshäre! Die Prüfung erfolgte online via Zoom und dauerte ca. 15 Minuten. Die Benotung ist sehr fair. Ich kann Ihn mit sehr gutem Gewissen empfehlen!!
Unternehmensrecht Prof. Told März 2024 schrieb am 2. Mai 2024
Die Prüfung war angenehm, Frau Told war geduldig und freundlich. Ich durfte auswählen ob ich zuerst 2 Fragen beantworte und dann einen Fall löse oder umgekehrt. Fragen waren zur Firmenbuchpublizität (hier musste ich detailliert den § 15 UGB erklären, als es mich gestrudelt hat, hat mir Prof. Told weitergeholfen und gefragt ob ich es anhand eines Beispiels erklären will. Zweite Frage war zur Flexkap, das war tricky weil die ja erst seit Jänner 2024 überhaupt existiert und in keinem Lehrbuch steht. Konnte trotzdem was sagen, aber auch nicht extrem viel, was aber okay war. Dann kam ein Fall zur Geschäftsführerhaftung, der war eher schwierig aber alles in allem war die Prüfungssituation angenehm. Frau Told hilft weiter und wird nicht ungut wenn man was nicht weiß. Ihr Büro war obwohl es erst März war sehr heiß!! Empfehlen würde ich, die Übung bei ihr zu besuchen, das hilft erstens fürs Verständnis und zweitens hilft es, wenn sie einen kennt! Auf keinen Fall UR vor Bürgerlichem machen! Sie wollte schon auch hören, wie man den Schadenersatz prüft; kein Problem wenn man Bürgerliches schon gemacht hat, sonst aber schon.
Prof. Schröder/Europarecht schrieb am 25. April 2024
Prof.Schröder ist grundsätzlich eine sehr nette Person. Vor der Prüfung hatte ich schon etwas Angst durch die bestehenden Gerüchte. Man muss sagen das Prüfungsklima ist sehr angenehm bei ihm. Er gibt einen genug Zeit über die Frage nachzudenken und im Kodex nachzuschauen. Jedoch muss ich sagen das seine Prüfung sehr anspruchsvoll ist. Zeitweise hatte ich das Gefühl mir den Stoff nicht einmal angeschaut zu haben (hab ca. 1 Monat gelernt). Die Prüfung ist natürlich machbar. Man sollte nur sein Buch genau behandeln und zusätzlich seine Altfragen lernen.
Prof. Kettemann/Völkerrecht schrieb am 25. April 2024
Herr Prof. Kettemann ist wirklich super nett. Ich war wirklich sehr nervös vor der Prüfung, die mir gleich durch seine lokalere Art am Anfang der Prüfung genommen wurde. Man sollte den Stoff schon gut können, da er quer durchprüft. Ist man mit dem Stoff gut vertraut, ist eine gute Note schnell möglich. Man merkt, dass Herr Kettemann ein angenehmes Klima für einen schaffen möchte (hat mich nach der Prüfung gefragt ob ich eh eine gute Prüfungserfahrung jetzt hatte). Meiner Meinung nach ist Prof. Kettemann bisher netteste Lehrer an der Uni und nur weiterzuempfehlen.
Werner Schröder/Europarecht schrieb am 8. April 2024
Ich habe die mündliche Prüfung bei Herr Schröder leider als sehr unangenehm empfunden. Wir sind ihm zu dritt gegenüber gesessen und ich fand es absurd, wie viel Abstand zwischen uns und ihm war. Seine Fragen waren für mich oft nicht schlüssig - Man denkt sich andauernd: Das könnte man doch besser formulieren! Er stellt Fragen zu aktuellen Entscheidungen, die er sich aus einem Stapel von Blättern zupft. Obwohl ich seine Fragen nur sporadisch beantworten konnte, habe ich bestanden. Was ich so mitbekommen habe, kann er auch ein sehr angenehmer Prüfer sein, vielleicht hatte er einfach einen schlechten Tag.
Prof. Pittl/ Bürgerliches Recht schrieb am 24. März 2024
Zur schriftlichen: Wie bereits in den vorherigen Beiträgen erwähnt ist die schriftliche Prüfung aus Bürgerlichem Recht sicherlich DIE große Herausforderung. Ich kann nur empfehlen rechtzeitig mit dem Lernen zu beginnen, nebenbei jeweils passende Fälle zu üben und eine Übung zu besuchen. Ich habe mit dem PSK begonnen und den Stoff dann mit der Österreich Reihe (insbesondere im Sachenrecht) vertieft. Zur mündlichen: Wenn die schriftliche Prüfung geschafft ist, sollte die mündliche Prüfung bei Prof. Pittl kein großes Problem mehr darstellen. Zu Prof. Pittl kann ich grundsätzlich positives berichten. Seine Fragen waren anspruchsvoll, aber dennoch gut machbar. Darüber hinaus ist er in seiner Benotung sehr fair, lässt einen ungestört ausreden und gibt auch dezente Hinweise. Einziger negativer Kritikpunkt bei Prof. Pittl ist meiner Meinung nach, dass man an seiner Gestik und Mimik nicht wirklich erkennen kann, ob man seine Frage richtig oder falsch beantwortet. Zusammengefasst kann ich Prof. Pittl als Prüfer allerdings weiterempfehlen.
Glaser/Strafrecht schrieb am 21. März 2024
Die Prüfung war online (per Zoom). Man wurde einzeln in den Zoomraum gelassen und geprüft. Es waren Prof Glaser, seine Assistentin und 2 Zuschauer im Raum. Am Anfang musste man kurz mit der Kamera zeigen, dass der Tisch leer und man alleine im Raum ist. Die Prüfungssituation war sehr angenehm. Prof Glaser blieb immer sehr objektiv und ließ einen so viel sagen wie man weiß und wenn er mehr wissen wollte, fragte er dann noch nach. Nach jeder Frage erklärte er nochmal kurz ganz grob, um was es ihm bei der Frage ging. Er benotete sehr fair. Ich würde Herr Prof Glaser auf jeden Fall als Prüfer in Strafrecht empfehlen. 🙂
Müller / Verfassung März schrieb am 21. März 2024
Zur Schriftlichen: Er hat uns die Prüfung quasi „geschenkt“. Es war kein Schriftsatz zu schreiben, keine VO zu prüfen, keine Kompetenzen zu prüfen. Er hat drei Aufgaben gebracht, die alle ziemlich machbar sind, vor allem wenn man seine Altprüfungen schon mal gelöst hatte. Noten haben wir nach 8 Tagen bekommen. (Rep bringt sich bei seinem Assistenten nicht viel, würd ich mir sparen die Zeit). Vorab orginasatorisches zur Mündlichen: Müller prüft zu 5. und stellt jeweils 3 Fragen, Kodex darf man nicht verwenden. Es war die feinste Prüfungssituation, die ich je hatte! Er hat nur Altfragen geprüft, hat auch nicht weiter nachgehakt, wenn man die Frage beantworten konnte. Bloß, wenn man etwas schwammig ist, versucht er rauszuholen, was es zum rausholen gibt. Fragen waren wirklich ziemlich geschenkt, seine Benotung war nicht nur fair sondern super großzügig. Er nimmt einem auch die Nervosität, weil er so gelassen ist. Hat man bei der mündlichen eine bessere Note, tragt er die bessere Note als Gesamtnote ein. Also, ich hatte auch zwei Prüfungen beim Obwexer, von dem ja ziemlich geschwärmt wird, weil er so studentenfreundlich ist, aber Prof. Müller übertrifft dies um Weiten! Kann ihn wirklich sehr weiterempfehlen.
Laimer/Bürgerliches schrieb am 20. März 2024
Sehr angenehme und lockere Prüfungsatmosphäre, er hilft weiter und man darf im Kodex schauen. Prüft hauptsächlich nach den „Prüfungstrainer Zivilrecht“ Karteikarten, Fragen schon anspruchsvoll aber definitiv machbar und Benotung ist sehr fair. Absolut zu empfehlen
Laimer / Bürgerliches Recht schrieb am 19. März 2024
Es war eine wahnsinnig angenehme Prüfung. Die Fragen waren meines Erachtens recht einfach und er hat weitergeholfen. Die Benotung war sehr sehr nett und er war generel sehr freundlich, hat viel gelacht und war sehr hilfsbereit. Würde sofort wieder bei ihm antreten. Ich glaube, mündlich durchzufallen ist fast unmöglich bei ihm.
Augenhofer/ Unternehmensrecht schrieb am 13. März 2024
Entgegen der eher positiven Beträgen, ist festzuhalten, dass Prof. Augenhofer nicht fair ist in der Benotung. (Ja sie ist streng, aber in keiner weise fair, andere Prof sind auch streng, dennoch kann man die Beurteilung nachvollziehen, was bei Prof Augenhofer nicht der Fall ist) Ich würde sie nicht empfehlen
Werner Schröder/Europarecht schrieb am 10. März 2024
Die Prüfungsatmosphäre bei Prof. Schröder ist sehr entspannt und man wird nicht unnötig unter Druck gesetzt. Es bleibt genügend Zeit zum Nachblättern in den Verträgen und daher zahlt es sich definitiv aus, sich den Aufbau der Verträge ca. einzuprägen. Man sollte schon gut gelernt haben, aber dann lässt sich auch ein 2er/3er jedenfalls machen. Das Genügend wird einem aber auch nicht geschenkt, es muss schon ein solides Basiswissen in allen Themenbereichen da sein. Ich würde jedenfalls empfehlen, mit dem Buch und den Verträgen in Kombination zu lernen. Übermäßigen Respekt braucht man allerdings auch nicht zu haben, die Horrorgeschichten zu seinen Prüfungen kann ich alles andere als bestätigen.
Prof. Schennach, Rechtsgeschichte schrieb am 10. März 2024
Die gesamte Prüfungssituation bei Herr Prof. Schennach war sehr angenehm, entgegen seiner Anti-Werbung für sich selbst. Er ließ mir immer genug Zeit zum Nachdenken und half auch nach wenn ich nicht weiter kam bzw. seine Fragestellung nicht verstand. Er stellt immer drei Fragen, die erste zur älteren Rechtsgeschichte (bis Mitte 18. Jhd.) und die anderen zwei zur neueren Rechtsgeschichte. Was ich empfehlen kann ist die erste Frage auf jeden Fall sehr umfassend zu beantworten und auch Zusatzdetails, die nicht unbedingt gefragt sind, zu geben. Weil dann die zweite und dritte Frage nicht so umfangreich beantwortet werden muss bzw. Herr Prof. Schennach dann eher kleinere Fragens stellt. Sehr gerne wird von ihm die NS-Zeit geprüft, also das letzte Kapitel nicht spritzen! Ansonsten hilft es die Prüfungsfragen von dem Dokument der Fachschaft durchzuschauen und wenn man die Vorlesung besucht, deutet Prof. Schennach manchmal auch auf potentielle Prüfungsfragen hin. Ich würde Prof. Schennach auf jeden Fall wieder als Wunschprüfer nehmen.
Prof. Augenhofer, Unternehmensrecht schrieb am 7. März 2024
Prof. Augenhofer ist auf jeden Fall nicht ungut, sie ist sehr fair, hüpft quer durch die ganze Materie, benotet aber eher streng (aber durchaus fair, also alles gut). Würde sie wieder als Wunschprüferin nehmen.
Werner Schröder, Europarecht schrieb am 7. März 2024
Die Prüfung war an und für sich sehr angenehm und die Fragen durchaus machbar. Er fragt bei allen Fragen durch alle Kandidaten durch und man ergänzt sich gegenseitig, man weiß aber nie ganz ob das, was man gesagt hat, richtig war. Er will sein Buch wirklich auf Punkt und Beistrich hören, durchkommen ist jedenfalls möglich, eine gute Note muss man sich aber hart verdienen.
Anna Gamper, Verwaltungsrecht schrieb am 24. Februar 2024
Bis dato angenehmste Prüfungserfahrung in sowohl ReWi als auch WiRe. Freut sich zu sehen, wenn einem das Fach mehr Freude bereitet als dem Durchschnittsstudenten und hilft weiter, wenns mal stockt.
Prof. Pülzl, Steuerrecht schrieb am 15. Februar 2024
sehr angenehm, er hat einzeln geprüft. hat Zeit zum Nachdenken gelassen und ich durfte sogar im Kodex nachschauen (ist von ihm auch erwünscht!)
Augenhofer, Unternehmensrecht schrieb am 12. Februar 2024
Eine der unfairsten Prüfungen des ganzen Studiums - und ich bin fast fertig. Konnte alle Fragen bis auf eine nicht beantworten und trotzdem gab es ein nicht genügend ! Sie prüft Gesetzesbestimmungen, die erst seit drei Wochen in Kraft sind. Normalerweise sollte ein Prüfer min. ein halbes Jahr damit warten. Sie ist sehr launisch und lässt das auf die Studenten aus. Würde sie als Prüferin überhaupt nicht empfehlen !
Prof. Obwexer/Völkerrecht schrieb am 2. Februar 2024
Herr. Prof. Obwexer ist ein sehr freundlicher und fairer Prüfer der auch mal den ein oder anderen Spaß versteht und mit macht. Er korrigiert Fehler die gemacht werden nur sehr indirekt und lässt es sich nicht wirklich anmerken wenn etwas falsches gesagt wird. Wir wurden in Fünfergruppen eingeteilt und nacheinander erhielt jeder 3-5 Fragen. (3 wenn man alles gewusst hat, die 4te Frage war dann eine Entscheidungsfrage und zur 5ten Frage kam es nur weil er nicht wollte das jemand der die erste Entscheidungsfrage zwischen 4-5 nicht wusste durchfliegt. Quasi eine zweite zweite Chance :))
Schröder/ Eiroparecht schrieb am 2. Februar 2024
Die Prüfung war an sich sehr angenehm, er hat zwischendurch spaß gemacht und im gesamten ist er als Person nett. Allerdings gehen seine Fragen sehr ins Detail, er fragt nicht nur oberflächliches sondern will die Zusammenhänge genau wissen, wenn man es nicht weiss gibt er die Frage an den nächsten weiter. Ich habe sehr viel gelernt aber hab trotzdem seine Fragestellung nie richtig verstanden.
Prof. Weber, ZGV, Februar 2024 schrieb am 2. Februar 2024
Entgegen dem schlechten Ruf von Prof. Weber kann ich berichten, dass er sehr freundlich, höflich und geduldig ist und Prüflingen auch gerne mal auf die Sprünge hilft. Auch formuliert er gegebenenfalls die Frage nochmal um. Was sich in den Prüfungen sehr oft wiederholt sind jedenfalls die einstweiligen Verfügungen und Exekutionen zur Sicherstellung. Auch die Benotung ist fair und transparent. Ich würde Prof. Weber jedenfalls weiterempfehlen.
Prof. Gamper/Verfassung schrieb am 2. Februar 2024
Grundsätzlich: sehr sehr geduldig und lässt einem mehr als genügend Zeit zum Nachdenken, stellt 2 Fragen (österr. VerfR & Allg. Staatslehre). Sie hat eindeutig ihre Lieblingsthemen. Pro: In den VOs redet sie nur;, ohne Präsentationen o.ä., aber sie macht sie wirklich spannend und baut aktuelle Geschehnisse mit ein und man wird nicht nur vollgelabert;. Ich persönlich war ein großer Fan ihrer LVs. Contra: Sie ist ein großer Fan vom Öhlinger und das ist leider ein Buch, mit dem ich überhaupt nicht gut zurecht gekommen bin. Von der Struktur her bevorzuge ich eindeutig Bücher wie Berka, von dem sie (leider) abgeraten hat. Im Nachhinein betrachtet würde ich aber trotzdem den Berka lernen; das ist aber immer Geschmacksache. Sie stellt eben nur 2 Fragen. Wenn man bei einer Frage ein Problem hat, dann hat man ein Problem, weil es eben nur zwei Fragen gibt. Sie stellt auch dann keine weiteren Fragen, sondern es bleibt immer bei 2 Fragen. Ich bevorzuge auf alle Fälle Prüfungen, wo man mehr als 2 Fragen bekommt. Manchmal braucht man auch etwas Zeit, um warm zu werden. Man kann aber trotzdem positiv sein, wenn man die andere Frage dafür gut beantwortet. Fazit: Grundsätzlich sehr positives Prüfungsklima. Wenn man Glück hat, und zwei Fragen bekommt, wo die Thematik relativ gut sitzt, dann ist es nicht schwierig, ein sehr gut zu bekommen, auch wenn man nicht alles weiß. Aber ob ich nochmal bei ihr antreten würde, weiß ich nicht, da ich kein Fan von 50/50 Chancen bin, wo man entweder ein sehr gut/gut bekommt oder ein knappes genügend/nicht genügend.
Prof Khakzadeh / Verwaltungsrecht schrieb am 1. Februar 2024
Sehr angenehme Prüfungssituation, orientiert sich an den Themengebieten in den Altfragen. Am besten man erklärt eine Materie zuerst allgemein und geht erst in weiterer Folge auf Beispiele ein. Außerdem sollte man auch zu allen Aufzählungen die man tätigt etwas sagen können und ein bisschen darauf eingehen können, da sie oft noch eine Frage dazu stellt. Sie lässt einem genug Zeit zum Nachdenken und benotet aufjedenfall fair.
Prof Mair / Arbeits- und Sozialrecht schrieb am 1. Februar 2024
Entgegen der anderen Prüfungserfahrungen war Prof Mair bei meinem 1. Antritt ein sehr angenehmer Prüfer. Am Anfang war er etwas distanziert, als er gemerkt hat, dass man etwas weiß, ist er aber aufgetaut und es war mehr ein Gespräch, als ein stures Abfragen. Er lässt auch mal mehr Zeit, um im Kodex nachzuschauen (ist von ihm auch erwünscht!). Er hat jeweils eine Frage zum Kollektivarbeitsrecht, Sozialrecht und Individualarbeitsrecht gestellt, die alle in der Altfragensammlung vorgekommen sind. Prüfungsdauer lag an dem Tag zwischen 20-40 Minuten. Bewertung war auch fair. Selbiges lies sich auch von den vorherigen Prüflingen/Zuschauern bestätigen. Alles in allem würde ich Prof Mair auf jeden Fall wieder wählen.
Prof. Niksova / Arbeitsrecht schrieb am 1. Februar 2024
Prof Niksova prüft ins Detail, aber sehr fair. Man sollte geübt im Umgang mit dem Kodex sein, das schätzt sie. Wenn man mal nicht weiter weiss, gibts auch einen Schubs in die richtige Richtung, sprich zur richtigen Gesetzesstelle. Vorsicht beim Sozialrecht: nicht nur überfliegen, sondern genau lernen! Alles in allem unter den Umständen entspannte Situation.
Prof Beiser / Finanzrecht schrieb am 1. Februar 2024
Prof Beiser formuliert Fälle und stellt dazu seine Fragen. Diese beziehen sich meist auf Situationen, die in seiner VO durchgemacht wurden. Auch wen man die Materie nicht zu 100% verstanden hat, hat man eine Chance durchzukommen. Er erklärt auch selbst einiges bei der Beantwortung. Man muss einiges gelernt haben, alles in allem aber eine machbare Prüfung und als Prüfer zu empfehlen.
Prof. Kettemann / Völkerrecht schrieb am 31. Januar 2024
Sehr angenehme Prüfungssituation! Kann Herr Prof. Kettemann nur empfehlen, aber man muss schon alle Bereiche gelernt haben, da er mehrere Fragen quer durchs Völkerrecht stellt (auch zur Piraterie, etc.). Fragen zu aktuellen Ereignissen stellt er auch. Er hilft auch weiter und dreht einem keinen Strick aus möglichen falschen Details, sondern verbessert den Kandidaten/die Kandidatin, damit man es wirklich versteht. Wenn man alle Bereiche des VR gut gelernt hat und Zusammenhänge versteht, ist Prof. Kettemann ein toller Prüfer!
Prof. Gamper / Verfassungsrecht mündlich schrieb am 30. Januar 2024
Sehr angenehme Prüfungssituation, Frau Prof. Gamper ist wirklich sehr nett, sie stellt eine Frage aus dem Öhlinger-Buch und eine aus ihrem Buch, die Fragen sind an sich nicht wahnsinnig schwer, aber sie möchte schon sehr viele Details dazu wissen, mit oberflächlichen Antworten ist es bei ihr nicht getan. Die Benotung fand ich an sich sehr fair, sie prüft grundsätzlich alleine, falls man zu zweit drinnen sitzt werden keine Fragen weitergegeben, sondern sie beendet erst eine Prüfung und prüft dann erst die zweite Person. Eine der tollsten Prüfungserfahrungen, die ich im Studium bisher gemacht habe!
Prof. Augenhofer / Unternehmensrecht schrieb am 30. Januar 2024
Die Prüfung bei Prof. Augenhofer war online, sie hat die Zeit genau eingehalten. Sie hat viele Fragen gestellt. Die Situation war sehr angenehm, Prof. Augenhofer war sehr nett und hat auch Zeit zum Nachdenken gelassen. Die Fusionskontrolle sollte man sich gut anschauen. Ich habe viele Fragen aus den Altfragen bekommen. Die Benotung war sehr fair. Ich würde Prof. Augenhofer auf jeden Fall weiterempfehlen.
Prof Kahl / Verwaltungsrecht schrieb am 30. Januar 2024
Anscheinend kommt es bei Prof Kahl stark auf die Laune und Tagesverfassung an. Ich habe ihn in der Prüfung als sehr fair empfunden, hat einem sehr viel Freiraum gelassen, einfach zu erzählen, was man weiß und erst dann Nachfragen gestellt. Dadurch hatte man auch die Möglichkeit, die Prüfung zu lenken und in Richtungen auszuführen, die man beherrscht. Die Benotung war mehr als gerecht und bereits gutes Grundwissen belohnt. Prof Kahl lässt sich während der Prüfung nicht anmerken, ob man gerade etwas Richtiges sagt oder komplett daneben liegt, wovon man sich aber nicht irritieren lassen darf. Am besten ist wirklich, man erzählt von sich aus so viel man kann, er zieht einem das Wissen nicht durch ewig viel nachfragen aus der Nase und fordert dahingehend auch Eigeninitiative.
Mair / Arbeits- und Sozialrecht schrieb am 30. Januar 2024
Sehr angenehme Situation, Fragen sind nicht zu schwer, bei Besuch des Repetitorium und nach Studium der empfohlenen Literatur war alles machbar. Bei mir saß Sozialrecht nicht so gut - er hilft da auch weiter, und ist SEHR FAIR in der Benotung. Kann ihn nur jedem empfehlen!
Prof Niedermayr/ Bürgerliches Recht und Internationales Privatrecht schrieb am 5. Dezember 2023
Allgemein: Die große Herausforderung im Bürgerlichen Recht ist sicher die schriftliche Prüfung, darauf sollte der Fokus beim Lernen gerichtet sein. Ich würde empfehlen, am Anfang den PSK gründlich durchzuarbeiten. Mir haben die Wiederholungsfragen am Ende der Kapitel dabei sehr geholfen. Zur Vertiefung in den Gebieten, die im PSK weniger genau behandelt werden, würde ich dann die Verlag-Österreich Reihe empfehlen. Gerade im Sachenrecht ist das sicher sinnvoll. Ich würde aber mit dem PSK anfangen, weil dieser der schnellste Weg zu einem Niveau ist, auf dem man gut Prüfungsfälle üben kann. Und die Vorbereitung auf das Fallösen ist eben das Um und Auf im Bürgerlichen Recht. Auch die AG zur Fallösung und die Übungen sind sehr empfehlenswert. Vor der Prüfung sollte man dann noch das Repetitorium für den letzten Feinschliff besuchen. Ich persönlich habe von März bis Oktober gelernt (mit einem Monat Pause im Sommer), bevor ich das Erste Mal angetreten bin. Geschafft habe ich die Prüfung aber erst bei meinem zweiten Antritt im November, hauptsächlich weil ich bei der Falllösung zu langsam war. Je nach Tempo und sonstigen Verpflichtungen abseits des Studiums sollte man jedenfalls 6-12 Monate für die Prüfung einplanen. Schriftliche Prüfung: Wie bereits gesagt, sollte hier der Fokus liegen. Beim Lernen sollte man viel mit Fallbüchern üben, gerade das JAP-Heft mit alten Diplomprüfungen ist sehr empfehlenswert. Davor/daneben sollte man allerdings die AG und eine Übung zum Erlernen der Methoden für die Fallbearbeitung besuchen. Nur so lernt man, wie man beim Bearbeiten von Fällen vorgehen muss und mit welchem Ablauf man selbst die besten Ergebnisse erzielt. Dabei muss man den Spagat zwischen einem sehr schnellen Arbeitstempo und vollständiger und präziser Bearbeitung so gut wie möglich hinbiegen😉. Die schriftliche Prüfung in der Niedermayr/Koch/Nemeth-Kombo mag vielleicht leichter sein als bei gewissen anderen Prüfern (Vonkilch/Häublein/Walch), aber geschenkt wird einem sicher nichts. Durchfallquoten von über 50% sind bei allen Prüfer-Kombis vorprogrammiert. Mündliche Prüfung: Wenn man schriftlich dann einmal geschafft hat, sollte die mündliche Prüfung kein allzu großes Hindernis mehr sein. Prof Niedermayr ist als Prüferin sehr empfehlenswert, das Prüfungsklima ist sehr angenehm und sie erzeugt keinen unnötigen Zusatzdruck. Das heißt natürlich nicht, dass man sich für die mündliche Prüfung bei ihr auf die faule Haut legen kann, geschenkt wird einem auch hier nichts. Sie deckt mit ihren Prüfungsfragen auch alle Bereiche des Bürgerlichen Rechts ab, wobei man bei ihr sicher eher mit erbrechtlichen Fragen rechnen sollte, als bei anderen Prüfern.
Gamper/Verwaltungsrecht schrieb am 1. Dezember 2023
Eine der respektvollsten Prüfungen und angenehmste Prüfungsatmosphäre im Studium. Sie stellt 3 Fragen, jeweils eine BT,AT und Verfahren. Wenn man nicht sofort weiter weiß, hilft sie durch angenehme Denkanstöße und lässt auch Zeit um nachzudenken. Empfehle sie auf jeden Fall weiter (der Altfragenkatalog gibt einen guten Einblick, wie sie prüft!)
Prof Wimmer/Verwaltungsrecht schrieb am 30. November 2023
Die Prüfung fand online statt. Man wurde einzeln geprüft. Die Prüfung dauerte etwa 10 Minuten. Prof. Wimmer ist sehr freundlich und ruhig. Er lässt genügend Zeit zum Nachdenken und ist dabei auch nicht genervt oder gibt einem ein schlechtes Gefühl. Er stellt drei Fragen. Eine zum BT , eine zum AT und eine zum Verfahren. Er lässt einen reden und wenn einem zum Thema nichts mehr einfällt, stellt er eine Zusatzfrage um weiterzuhelfen. Ich fand die Prüfung bei ihm sehr angenehm und würde ihn jedem weiterempfehlen.
Prof. Kettemann / Rechtsphilosophie schrieb am 28. November 2023
Die Prüfungssituation bei Prof. Kettemann war sehr angenehm. Er wirkt sehr nett und hilft einem auf die Sprünge, wenn man mal nicht weiterkommt. Er stellt insgesamt 3 Fragen, die meistens leicht zu beantworten sind, wenn man sich zumindest einmal gründlich mit dem Stoff beschäftigt hat. Er geht nicht zu sehr ins Detail und es ist vielmehr wie ein Gespräch als wie eine Prüfung. Alles in allem würde ich Prof. Kettemann auf jeden Fall als Prüfer empfehlen.
Büchele/Unternehmensrecht schrieb am 24. November 2023
Die Prüfung fand Online via Zoom statt. Man wurde alleine geprüft, die Prüfung dauerte ungefähr 20 Minuten und man bekam drei Fragen gestellt, in meinem Fall war es eine aus dem Urheberrecht (unbedingt sein Buch lernen!!!), eine aus dem allgemeinen Unternehmensrecht und eine aus dem Gesellschaftsrecht. Prof Büchele ist sehr ruhig, versucht weiterzuhelfen, wenn man einmal nicht weiter weiß und ist generell sehr entspannt. Er gibt auch nach jeder Frage ein kurzes Feedback, was ich auch sehr gut fand. Die Benotung war äußert nett. Diese Prüfung war bislang die angenehmste im Studium, dementsprechend würde ich Prof. Büchele unbedingt weiterempfehlen.
Prof. Pülzl - Finanzrecht schrieb am 23. November 2023
Prof. Pülzl prüft Einzeln - ca. 20 Minuten. Es ist eine sehr angenehme Prüfungssituation bei ihm, wenn man etwas nicht gleich verstanden hat, hilft er sofort weiter oder stellt die Frage anders. Er bringt meist am Anfang der Prüfung einen Fall, auf welchen er seine weiteren Fragen aufbaut. Er fragt jedoch sehr viele Fragen dazu und will schon einiges wissen. Jedoch ist er bei der Benotung wirklich sehr sehr fair. Auch wenn man ein paar einzelne Fragen überhaupt nicht beantworten kann, ist es dennoch möglich eine gute Note zu bekommen. Alles in allem ist es eine wirklich sehr feine Prüfung gewesen und ich würde ihn auf jeden Fall als Prüfer empfehlen. Habe übrigens nur mit dem Doralt gelernt, hat mehr als nur ausgereicht. (Abgabenverfahren und Gebühren hat er kurz angerißen, einen groben Überblick bei diesen Themen hat bei bei mir ausgereicht).
Prof. Obwexer/Europarecht schrieb am 21. November 2023
Sehr angenehme Prüfungssutuation und hilft einem auf die Sprünge wenn man mal wo hängen bleibt. Bei uns hat jeder zwei Fragen und einen kleinen Fall zu den Grundfreiheiten bekommen. So einfach wie alle behaupten ist die Prüfung dann aber auch nicht. Er behandelt grundsätzlich zwar eher die vermeintlich einfacheren Themen (wie man bei den Altfragen sieht), fragt dann aber schon auch Details ab. Ich habe beispielsweise 2,5 Monate gelernt (war mein zweiter Antritt/ 1. im Oktober bei Prof. Schröder) und es hat leidiglich für ein Genügend gereicht. Es empfiehlt sich sicherlich das Lehrbuch intensiv zu studieren und zusätzlich das erlernte Wissen mit Altfragen zu vertiefen.
Arbeits- und Sozialrecht bei Prof. Burger schrieb am 21. November 2023
Ich war ein bisschen abgeschreckt durch die schlechten Erfahrungen, aber das hat sich nicht bestätigt! Es werden zwar 3 Kandidaten pro Stunde eingetragen, aber man wird dann einzeln hereingeholt und geprüft. Die erste Frage war aus dem Sozialrecht, dann Indiviudal und dann Kollektivarbeitsrecht. Angenehme Atmosphäre! Hat sich eher wie ein Gespräch angefühlt und Prof. Burger hilft auch ein bisschen nach, wenn man etwas nicht weiß. Sehr zu empfehlen als Prüfer!
Prof. Kühbacher/Finanzrecht schrieb am 20. November 2023
Die Prüfungssituation bei Prof. Kühbacher war sehr angenehm. Er ist wirklich sehr nett und geduldig, gibt einem Zeit zum Nachdenken, und hilft auch gerne weiter. Wichtig: Nur Theorie reicht nicht aus, am Besten mit dem Kodex lernen, denn er fragt sehr praxisorientiert und wollte zu allem die richtige Stelle im Kodex wissen.
Prof. Schröder/Völkerrecht schrieb am 20. November 2023
Die Prüfung bei Prof. Schröder war noch immer online. Er prüft sehr random und ins Detail gehend. Will immer den genauen § bzw. Art. wissen. Es wird auch nur bewertet ob die Frage richt oder falsch ist. Wenn man ausholt und versucht so zu vermitteln, dass man grundsätzlich eine Ahnung vom Fach hat wird das nicht in die Note mit einbezogen. Gefühlt wurde extrem streng bewertet und auf Kleinigkeiten herrumgeritten. Ich würde von ihm als Prüfer abraten.
Prof. Kühbacher (Finanzrecht) schrieb am 20. November 2023
Herr Kühbacher ist einer der nettesten Prüfer überhaupt. Er wirkt nie genervt, selbst wenn er sich mehrmals wiederholen muss oder so. Wichtig zu wissen: er prüft anhand praxisorientierten beispielen, also auswendig lernen bringt bei ihm nichts. Die Übung wär bei ihm ein Vorteil.
Prof. Heißl / Verfassungsrecht schrieb am 20. Oktober 2023
Sehr angenehme Prüfungssituation. Der Heißl stellt 3 Fragen, stresst aber gar nicht bei der Beantwortung und gibt einem genug Zeit um sich Gedanken zu machen. Er wiederholt und formuliert seine Fragen etwas anders, wenn man sie nicht gleich verstanden hat und achtet darauf, dass man seine Frage verstanden hat. Er prüft auch das Verständnis in dem er Beispiele zu der Frage bringt und daraus eine Frage ableitet, was jedoch nicht allzu schwer ist. Alles in einem war es wirklich eine sehr feine Prüfung und ich würde ihn als Prüfer sehr weiterempfehlen.
Prof. Müller, Verwaltungsrecht schrieb am 18. Oktober 2023
Bei Prof. Müller durfte ich bereits in Verfassungsrecht antreten und kann auch diesmal wieder das selbe sagen: Zu seiner Person: Prof Müller ist sehr gelassen und ein angenehmer Prüfer. Er hat Verständnis dafür, dass man mal eine Frage nicht so gut verstanden hat und versucht seine Frage so verständlich wie möglich erneut zu stellen. Er gibt auch gern mal eine Hilfestellung und macht Andeutungen, damit man auf den richtigen Lösungsweg kommt. Er ist auf jeden Fall vom Charakter her ganz cool drauf und human. Zur Prüfung: Er legt schon sehr viel Wert auf verfassungsrechtliches Wissen, auch wenn er das gern bestreitet. Ich bin echt froh, dass ich Verfassungsrecht schon zuvor gemacht hab, sonst wäre ich in der mündlichen Prüfung wohl aufgeschmissen gewesen. Auf die Altfragen ist mM nach kein Verlass, er fragt quer durch das ÖffR. Auch wenn er gerne weiterhilft, können seine Fragen sehr anspruchsvoll sein. Auswendig Lernen alleine reicht bei ihm nicht aus, er fragt etwas tiefer in die Materie. Alles in allem, sehr feine Prüfungssituation. Würde mich immer wieder für ihn entscheiden.
Prof. Kahl , verfassungsrecht schrieb am 16. Oktober 2023
Prüfungsatmosphäre war sehr ungut. Fragt hauptsächlich altfragen geht aber sehr ins detail. oft reicht wissen aus dem öhlinger/ eberhard buch nicht aus. wenn man etwas nicht weiß kommen aussagen wie: ,,kann ja nicht sein dass sie das nicht wissen“. er gibt auch sehr wenig Hilfestellung. Vermeide bei ihm noch eine Prüfung zu absolvieren
Unternehmensrecht / Augenhofer schrieb am 4. Oktober 2023
Prof. Augenhofer prüft mach wie vor online. Man wird einzeln geprüft, nach dem Vorzeigen des Studentenausweises und einem Schwenk mit der Kamera durch den Raum gabs für mich ca 9 Fragen insgesamt. Die Prüfung ging insgesamt ziemlich genau 20 Minuten. Gefragt wurde ich quer durch die ganze Materie, wobei es auffallend war, dass ich nur 2 Fragen zum Gesellschaftsrecht bekommen habe, ihr liegt das Wettbewerbsrecht sehr am Herzen. Ich konnte mit einer Frage absolut nichts anfangen, dies stand einer guten Note aber nicht wirklich im Weg. Für die Vorbereitung empfehle ich jedem einen Blick in die Altfragen zu werfen :). Im Großen und Ganzen war die Prüfung aus meiner Sicht okay, Frau Augenhofer war sehr nett, was ich nicht gut fand, ist dass es während der Prüfung keinerlei Feedback gab, in der Form ob man auf dem richtigen Weg ist, es gab nur vereinzeltes Nachfragen. Die Benotung war meiner Meinung nach eher streng aber durchaus fair.
Prof. Kettemann (Völkerrecht) schrieb am 2. Oktober 2023
Prüfung fand über Zoom statt, Termine wurden am Freitag der Vorwoche per EMail vergeben. Ich habe mit Prof. Kettemann an besagtem Freitag noch telefoniert, weil ich aufgrund meiner Arbeitstätigkeit gerne einen möglichst frühen Termin gebraucht hätte. Er hat äußerst höflich und nett meine Einteilung entsprechend vorgenommen. Zur Prüfung selbst: Prof. Kettemann hat 10 min Zeitfenster vergeben, pünktlich um 08:00 Uhr wurde ich in das Zoommeeting reingelassen, nach einer höflichen Begrüßung dann gleich die erste Frage aus aktuellen internationalen Entwicklungen: Anschlag der PKK in Ankara und die "Selbstverteidigung" der Türkei. Von da an sind wir über Nicaragua, Afghanistan und Irak etwas durch die Weltgeschichte gereist. Ich konnte einen großen Teil durch etwas historische und politische Bildung auffetten, was Prof. Kettemann gewürdigt hat. Es war tatsächlich wie ein nettes Gespräch. Gelegentlich hat er es mit einer Frage in eine Richtung gelenkt, hat mir aber Zeit gegeben etwas auszuholen, quasi aus dem Nähkästchen des gelernten Stoffs zu plaudern. Der Fall und die Fragen erforderten doch teilweise tiefergehende Kenntnisse, vor allem im Bereich der Fälle des IGH (Nicaragua, Teheran Geiselnahme, etc), alles in allem war es aber leicht bewältigbar. Konnte mein erstes und wahrscheinlich letztes "sehr Gut" abstauben. Habe Völkerrecht verstehen gelernt, Essentials Völkerrecht habe ich in der letzten Woche etwas gelesen um die wichtigsten Fälle zu kennen und den Arnauld habe ich für manche Bereiche durchgeblättert. Lernaufwand ein Monat+. Wenn ich gekonnt hätte, wäre ich den ganzen Tag im Gespräch mit ihm geblieben so angenehm war die Situation. Kann ihn zu 100% weiterempfehlen, vor allem für Kollegen die ein Interesse an dem Fach haben!
Arbeitsrecht/Mair schrieb am 11. Juli 2023
Unfairste Prüfung, die ich bisher in meinem Studium erleben musste - und ich bin so gut wie fertig. Prof. Mair wirkt, als hätte er überhaupt keine Lust darauf, jetzt einen Studenten prüfen zu müssen. Man setzt sich hin und dann geht es auch direkt los, ohne Begrüßung oä. Er stellt keine Fragen, sondern wirft einem nur Worte an den Kopf, zB "Kollektivvertrag" und will dann, dass man selbständig alles was man so weiß dazu sagt. Reaktion kriegt man von ihm dann weder eine negative noch eine positive. Am Ende sagt er kurz die Note und das wars dann.
Bußjäger/Verfassung schrieb am 6. Juli 2023
Es stimmt nicht, dass nur Prof Gamper ihr Buch prüft, auch beim Herr Bußjäger wurden präzise Fragen aus diesem Buch gestellt. Er prüft sehr detailliert und wenn er merkt, dass es eine Unsicherheit gibt, fragt er auch 5x nach wenn nötig, um zu sehen, ob man es grundsätzlich weiß, auch wenn man es falsch formuliert. Altfragenkatalog ist übrigens gar nicht aktuell.
Thomas Müller/Verwaltung schrieb am 6. Juli 2023
Ich war in einer 3er Gruppe. Er war total entspannt und hat nur Altfragen geprüft (auch wenn sein Altfragenkatalog knapp ist). Er fragt alle 3 Bereiche - also eine Frage zum Allgemeinen, eine zum Verfahrensrecht und eine zum Besonderen. Ist sehr studierendenfreundlich und benotet fair.
Rechtsgeschichte/Schennach schrieb am 6. Juli 2023
Einer der nettesten Prüfer, die ich bis jetzt kennenlernen durfte. Wir waren zu viert in der Prüfung. Geprüft hat er dann einen nach den anderen. Immer drei Fragen: eine zur älteren Rechtsgeschichte und zwei zur neueren. Er war sehr nett, hat weitergeholfen wenn man nicht mehr weiter wusste und auch Zwischenfragen gestellt um Hilfestellungen zu bieten. Er machte die Situation sehr entspannt und ging auf jeden Prüfling extra ein. Er mag es wenn man die Jahreszahlen/Epochen gut kann und weiß. Wirklich angenehmer Prüfer und benotet sehr fair. Würd ich immer wieder so machen.
Finanzrecht/ Prof. Beiser schrieb am 30. Juni 2023
Geprüft wurde in einer 4er Gruppe. Da eine Person nicht gekommen ist, eigentlich waren es immer 5 Personen pro Gruppe. Die Prüfungssituation war etwas anderst als bei anderen Prüfung, da Fragen immer weitergegeben werden und jeder etwas zu jeder Frage beitragen soll. Die Benotung folgte in einer Gruppenbenotung was objektiv gesehen nicht wirklich fair war aber er hat somit auch jeden durchgelassen, was wiederum wirklich nett war. In Großen und Ganzen ist die Prüfung bei ihm wirklich machbar.
Völkerrecht / Beham Markus schrieb am 30. Juni 2023
Genaue Einteilung erfolgte erst am Prüfungstag um 9:00 Uhr persönlich, war nicht so toll um 9:00 Uhr extra hinzugehen, damit man dann erfährt, dass man die Prüfung erst um 14:00 Uhr hat und man dann rumwarten muss. Hätte auch online gesagt werden können. Prüft in 3er/4er Gruppen, wobei die Fragen kaum weitergegeben werden. Man bekommt 3 Fragen: 1. Frage sucht er aus und kann alles sein, 2. ist ein Fall, 3. man darf sich den Bereich aus VK II ausssuchen und bekommt dann eine Frage dazu. Die Prüfungssituation war okay, aber er will immer die genauen Begriffe hören, nur eine bloße Umschreibung ist zu wenig. Kodex darf man verwenden. Man sollte sich auch aktuelle Geschnisse anschauen und Gedanken machen, inwiefern das völkerrechtlich relevant sein könnte (Putin und Atomwaffen in der Nähe von der EU, Asylzentren außerhalb Europas, Entminungsauftrag für Ö Bundesheer,...). Die wichtigsten IGH-Urteile sollte man auch grob im Kopf haben. Wenn man etwas nicht weiß oder auf dem Schlauch steht, hilft er da gerne weiter und fragt, ob man das IGH-Urteil XY dazu kennt, dass man auf den richtigen Weg findet und dann kann man sich auch retten, wenn man den Fall und die Entscheidung dazu kennt.
Prof. Mair/ Arbeitsrecht schrieb am 29. Juni 2023
Eine wirklich sehr eigenartige Prüfung. Man bekommt die Stimmung des Prüfers zu spüren und seine Fragen sind sehr unverständlich. Es kommt zuerst eine allgemeine Frage und bei den Detailfragen im Anschluss, weiß man nicht in welche Richtung er möchte. Würde ihn als Prüfer nicht empfehlen.
U-Recht / Thöni schrieb am 29. Juni 2023
Die Prüfung war online, es war eine Einzelprüfung. Er war unglaublich nett, lässt aber nicht viel Zeit zum Überlegen und will schon fast selber die Frage beantworten. Er hat aber wirklich eine sehr angenehme und freundliche Art! Benotung mehr als fair. Würde gerne jede Prüfung bei ihm machen. Wenn ich durchgefallen wäre, hätte ich den nächsten Antritt trotzdem bei ihm gemacht.
Europarecht / Prof Obwexer schrieb am 28. Juni 2023
Professor Obwexer hat in Gruppen geprüft, es ist eine sehr angenehme Prüfungssituation und er versucht definitiv auf weiterzuhelfen, wenn man nicht mehr weiter weiß. Er prüft meist 2-3 Fragen und 1 Fall - meist zu den Grundfreiheiten. Ich finde auch, dass Prof. Obwexer sehr viel wert auf korrekte Formulierungen und Verwendungen der Begriffe legt, wenn er aber merkt, dass man das richtige meint, dann ist er schon zufrieden. Können muss man trotzdem etwas und so geschenkt - wie viele meinen - ist die Prüfung nicht. Trotzdem kann ich Prof. Obwexer natürlich nur weiterempfehlen, auch die Benotung ist fair!
Thomas Müller - Verwaltungsrecht schrieb am 28. Juni 2023
Geprüft wurde in 5er Gruppen, jeder hat 3 Fragen bekommen jeweils eine zum Allgemeinen, Verfahrens- und Besonderen Verwaltungsrecht. Angenehme Atmosphäre, lässt Zeit zum Nachdenken. Prüfung hat ziemlich genau 1h gedauert. Auf ein paar humorvolle Sprüche sollte man sich einstellen... Benotung war auch fair aber das Allgemeine Verwaltungsrecht unbedingt anschauen, war die erste Frage und die wurde am ausführlichsten eigentlich besprochen! Zusammenfassend: Würde ihn jederzeit wieder wählen
Prof. Müller / Verwaltungsrecht Juni 2023 schrieb am 28. Juni 2023
Prof. Müller prüft in 5er Gruppen und gibt die Fragen nicht weiter. Die Prüfungssituation ist wirklich angenehm und er hilft weiter. Allerdings sind seine Fragen je nach Prüfling vom Niveau her sehr unterschiedlich. Manchmal will er etwas auch nur ganz oberflächlich wissen, manchmal bohrt er nach und geht ins Detail. Bei der Notenvergabe war er sehr großzügig und man kann die schriftliche Note durch die mündliche Note meist verbessern.
Prof. Trenker/ ZGV schrieb am 28. Juni 2023
Prof. Trenker ist als Prüfer sehr fair. Er verlangt zwar sehr viel, ist aber auch dementsprechend nett in der Beurteilung. Geprüft wurde Einzeln und die Prüfung dauert ca. 20-25 min. Begonnen wurde mit einem Fall, der dann ein- zweimal abgewandelt wurde. EO und IO sollten bei ihm definitiv sehr gut sitzen. Prof. Trenker merkt sehr schnell, ob man das ganze nur gelernt oder auch verstanden hat. Wenn man sich gut vorbereitet hat ist aber auf jeden Fall ein gute Note zu erreichen. Für mich war die Prüfung definitiv eine der angenehmeren Prüfungssituationen im Studium und würde Prof. Trenker auch jedem weiterempfehlen!
Obwexer Europarecht schrieb am 28. Juni 2023
Wir waren in 3er gruppen eingeteilt, 1 ist durchgeflogen (sie hatte aber richtig einfache Fragen ). Ich hingegen habe sehr schwierige Fragen bekommen und mir wurde auch nicht geholfen wie bei den anderen. Die positiven Bewertungen über Prof Obwexer stimmen bei weitem nicht überein ("ich war nicht gut vorbereitet aber bekam ein Genügend"). Wenn man extrem nevös ist hilft er sehr gerne weiter und ist geduldig, er lässt genügend Zeit zum überlegen und stresst nicht, aber wenn man selbstbewusst redet verlangt er viel mehr und bewertet das was man nicht gewusst hat gleich viel wie mit dem was man wusste. Beinahe wäre ich also durchgeflogen obwohl ich 2 Fragen richtig beantwortet habe und dabei nur die Zusatzfragen nicht wusste. Fair ist hingegen, dass er bei allen Kandidaten die Chance gibt und 3 Fragen stellt und nicht sofort die Prüfung abbricht wie bei anderen Professoren, die ihre Zeit nicht mit einem unwissenden Prüfungskandidaten verschwenden möchten. Ich glaube ich würde wieder bei ihm antreten, weil er in der Prüfungssituation niemanden herabwürdigt und auch menschlich fair behandelt. Ich würde ihn als Prüfer empfehlen.
Prof. Augenhofer / Unternehmensrecht schrieb am 27. Juni 2023
Ich fand die Vorlesung sehr langweilig bei ihr, weil sie nur abliest, als Prüferin ist ihre "ruhige und langsamere Art" aber sehr angenehm, war echt entspannt und sehr genau, was die Zeit und die Protokollierung anging. Sie fragt aus allen Gebieten quer durch, will aber meist keine Details hören. UNBEDINGT ALTFRAGEN GENAU LERNEN! Habe quasi nur damit gelernt und eine 2 bekommen, die wiederholen sich bei ihr wirklich.
Prof. Schennach/ Rechtsgeschichte schrieb am 27. Juni 2023
Im Prüfungsraum waren 5 Kandidaten, jeder wurde einzeln geprüft, Fragen wurden nicht weitergegeben. Die Prüfungsatmosphäre war sehr angenehm. Obwohl die meisten von Herr Schennach abraten, da er im Vergleich zu Herr Bair als strenger gilt er ist sehr verständnisvoll, hilft weiter so gut er kann und lässt einem auch genug Zeit zum Überlegen. Auch die Benotung ist mE mehr als fair und er ist auch sehr bemüht die bessere Note zu vergeben und stellt dann auch Zusatzfragen. Wenn man seine Vorlesungen besucht hat, weiß man ungefähr welche Fragen kommen und was er dann auch hören möchte. Die erste Frage ist immer aus der älteren Rechtsgeschichte, bei der zweiten geht es häufig um Strafrechtsgeschichte. NS-Zeit ist ihm grundsätzlich sehr wichtig und diese sollte man sich auch besonders gut anschauen. Wenn man die VO von ihm selbst nicht besucht hat sollte man sich auf Studydrive eine gute Zusammenfassung holen und mit dem Buch gegebenenfalls ergänzen, da dieses oft zu sehr ins Detail geht. Es ist durchaus empfehlenswert sich während dem Lernen und einige Tage vor der Prüfung die Altfragen genau anzuschauen. Mein Fazit: Prof. Schennach ist aufjeden Fall als Prüfer zu empfehlen, man braucht sich auch von niemandem Angst machen lassen. Er ist sehr freundlich und seine Fragen sind durchaus gut vorhersehbar (Altfragen, VO).
ZGV / Weber schrieb am 13. Mai 2023
Prof. Weber war sehr nett - sowohl die Fragen als auch die Benotung waren sehr fair und gut machbar. Ich verstehe überhaupt nicht, warum sein Ruf so schlecht ist, denn ich kann ihn wirklich sehr empfehlen und würde ihn auch immer wieder wählen.
Müller / Verfassungsrecht schrieb am 12. Mai 2023
Prof. Müller hat in 5er Gruppen geprüft und 3 Runden abwechselnd abgefragt. Er gibt keine Fragen weiter und seine Fragen waren nicht übermäßig schwer oder kompliziert.Das Positive hier ist, dass er keine Fragen über Sachen stellt, die ihm Buch nur kurz in 1-2 Sätzen mal nebenbei erwähnt werden. Er fragt wirklich nur relevante und wichtige Themengebiete aus dem Verfassungsrechr. Ich fand Prof. Müller als Person sehr angenehm, nett und geduldig. Er stellt seine Fragen auch gerne anders, wenn er merkt, dass jemand auf der Leitung steht und hilft einem auf die Sprünge. Hinsichtlich der Benotung muss ich aber sagen, dass er die Noten schon sehr komisch verteilt, manche waren teilweise geschenkt, andere eher unfair. Allerdings ist man bei ihm trotzdem gut aufgeboben, wenn man die wichtigen Dinge gut gelernt hat. Wenn man relativ gut vorbereitet reingeht, sind die Chancen sehr hoch, dass man bei ihm besteht. War alles in allem eine sehr angenehme Prüfungssituation und würde mich wieder für ihn entscheiden.
Strafrecht/ Flora schrieb am 12. Mai 2023
Man bekommt einen Fall, eine Frage zu StPO und eine zum Allg. II. Sie ist sehr freundlich und beruhigt einen, wenn sie merkt, dass man nervös ist. Ihre Fragen sind machbar und die Benotung fair. Prüfungen finden einzeln statt. Eine sehr angenehme Prüfung.
Müller / Verfassungsrecht schrieb am 11. Mai 2023
Müller ist ein unfassbar netter Prüfer. Die Prüfung ähnelt eher einem Gespräch unter Freunden, wir haben mehrmals gelacht, weil er sehr amüsant war und sehr bemüht, uns unsere Nervosität zu nehmen. Wir wurden zu fünft geprüft. Jeder bekam nach der Reihe eine Frage, dieser Vorgang wurde drei mal wiederholt. Er gibt keine Fragen weiter. Die Fragen waren sehr gut machbar. Den Schwächeren gab er verhältnismäßig leichtere Fragen, die Besseren bekamen ein wenig schwierigere Fragen. Die Benotung ist nicht nur fair, sondern sehr studentenfreundlich. So schlecht kann man gar nicht sein, als, dass Müller einen durchfallen lässt. Er hilft sehr viel weiter und probiert wirklich jeden durchzulassen. War meine absolut feinste Prüfung im ganzen Studium.
Prof. Koch schrieb am 11. Mai 2023
Die Prüfungssituation ist sehr angenehm! Herr Prof. Koch lässt genügend Zeit zum Überlegen, stellt gerne Fragen auf Verständnisniveau und hilft einem auch auf die Sprünge, wenn man mal kurz nicht weiter weiß. Eine der besten Prüfungssituationen meines gesamten Studiums! 😊
Bürgerliches Recht/ Laimer schrieb am 10. Mai 2023
Eine sehr angenehme Prüfung. Die Fragen waren anspruchsvoll, aber wenn man gut gelernt hat machbar. Falls mal doch mal falsch abbiegt, hilft er auch zurück.
Europarecht/Prof. Obwexer schrieb am 9. Mai 2023
Prof. Obwexer hat in meinem Fall 4 Studenten gleichzeitig geprüft. Es kommt einer nach dem anderen dran, jeder bekommt 3 Fragen, die letzte Frage war meistens ein kurzer Fall aus dem Bereich der Grundfreiheiten. Er prüft den Stoff nicht nur oberflächlich, um seine Note abzusichern sollte man vor allem den Stoff verstehen und verknüpfen können, dafür verzichtet er auf sinnlose Details die man sowieso im Kodex nachschlagen kann bzw. die unnötig zu wissen sind, z.B. irgendwelche Fristen oder wortwörtliche Definitionen von EuGH-Urteilen. Besonders bei den Grundfreiheiten verlangt er nicht, dass man die Formeln auswendig weiß, man muss aber sehr wohl deren Zweck verstehen und erklären können. Genauso ist er kein Freund des Schemata auswendiglernens z.B. bei der Prüfung von Grundfreiheiten oder der Rechtsbehelfe, er verlangt dass man die notwendigen Punkte prüft, die Einhaltung der Schemata aus dem Lehrbuch Schröder sind ihm aber egal. Ein augenöffnender Moment war für mich hierbei das Rep, in dem er mehrfach erklärt hat auf was es bei ihm ankommt. Ich habe ca. ein Monat gelernt, wobei ich bis zur letzten Woche vor der Prüfung nur gemütlich das Lehrbuch durchgearbeitet hab um mich dann am Ende ordentlich hineinzuknien, theoretisch wäre es m.E. also leicht möglich innerhalb von 2 Wochen den Stoff durchzupauken, vorausgesetzt man macht nichts anderes als lernen-essen-schlafen! Als Prüfer war er angenehm, höflich und hat einem viel Zeit lassen. Man merkt, dass er versucht positive Noten zu vergeben, er hilft also auch gern mal etwas weiter. Man sollte sich allerdings seine Antworten genau überlegen, eine gute Note ist nämlich nicht allzu leicht zu erreichen bei Prof. Obwexer. Ich habe ein Befriedigend bekommen, einer der Prüflinge ein Nicht Genügend, wobei man hier sagen muss, dass er grundlegende Fragen nicht beantworten konnte (z.B. was ist die Staatshaftung). Eine Prüfungskandidatin konnte alle Fragen ausführlich beantworten, hat dann allerdings nur ein Gut erhalten, was m.E. schon recht streng benotet war. Fazit: Angenehmer Prüfer, eine positive Benotung ist leicht zu erreichen wenn das Grundwissen und Verständnis halbwegs vorhanden ist, eine gute Note wird aber nicht verschenkt! Somit kann ich Prof. Obwexer nur empfehlen!
Kettemann, Völkerrecht schrieb am 9. Mai 2023
Prüfungssituation war ok, aber die Benotung war für mich nicht nachvollziehbar
Verwaltung/Gamper schrieb am 9. Mai 2023
Hat nur Altfragen gefragt, wirklich sehr sehr nett und hilft viel weiter
Bürgerliches Recht/ Laimer schrieb am 8. Mai 2023
Angenehmste Prüfung. Es wurde einzeln geprüft, man war also alleine mit ihm im Raum und hatte somit null Druck. Prof. Laimer hilft einem auf die Sprünge, er benotet weiters sehr fair. Kann ihn nur empfehlen.
Beiser/Finanzrecht schrieb am 8. Mai 2023
Die Prüfungsatmosphäre war eigentlich sehr angenehm und entspannt. Prof. Beiser war freundlich, redete selbst viel und lachte auch bei einigen Geschichten, die er erzählte. Geprüft wurden wir zu viert ca 1h 15/20 min lange, wobei die Zeit relativ schnell verging. Zuerst fragte er etwas zur ESt, dann zur KöSt, dann zur USt, Fragen werden weitergegeben bzw bauen die Fragen zT aufeinander auf bzw sind Fallvariationen, dh man sollte stets aufmerksam sein und mitdenken. Er fragt auch gerne auf Verständnis und ihm gefällt es, wenn er merkt, dass man mitdenkt. Zum Lernen des Fachs würde ich allgemein empfehlen, mit dem Doralt/Hohenwarter-Lehrbuch zu lernen beginnen, bevor man mit dem Beiser-Lehrbuch beginnt. Außerdem ist das Fallbuch mE sehr hilfreich.
Verwaltung/Gamper schrieb am 8. Mai 2023
Die Prüfungssituation war extrem angenehm und sie prüft grundsätzlich einzeln. Ich wurde auch alleine in ihr Dienstzimmer gebeten. Sie stellt jeweils eine Frage mit Unterfragen zum Allgemeinen, zum Besonderen und zum Verfahren. Bei der Beantwortung hilft sie solang bis man auf einzelne Begriffe kommt und die Notenvergabe ist mehr als fair. Würde mich wieder bei ihr anmelden.
Kahl /Verfassungsrechr schrieb am 21. März 2023
Ich habe gehört, dass Kahl ein relativ angenehmer Prüfer sein soll und bin mit einem guten Gefühl zur Prüfung gegangen, weil ich wirklich sehr gut vorbereitet war. Er prüfte in 3er Gruppen und die Prüfung war auf 1,5h ausgelegt. Er gibt keine Fragen weiter. Unsere Prüfung war nach 20 Minuten beendet, da er jeden nur 1-2 Fragen stellte und wenn diese seiner Meinung nach unzureichend waren, wurde die Prüfung sofort beendet. Ich konnte meine 1. Frage gut beantworteten, seine Nachfrage, ob es sonst noch etwas zu erwähnen gäbe habe ich verneint. Anschließend machte er mich auf einen Punkt aufmerksam, den ich vergessen hatte. Sofort wollte ich diesen Punkt ausführen, da er nur das Stichwort dazu gab und es viel zu erklären hab aber er unterbrach mich mit den Worten, es ist schön, dass ich das doch weiß aber meine Chance ist vorbei. Meine 2. Frage war Staatshaftung, ich erklärte alles, was im Öhlinger steht. Er wollte allerdings die euroaprechtliche Erklärung wissen, die weder im Öhlinger steht noch in seiner Vorlesung behandelt wurde. Weitere Fragen bekam ich nicht und mir wurde erklärt ich solle besser lernen gehen.
Zorn/Finanzrecht schrieb am 8. März 2023
Professor Zorn prüft in 3-4er Gruppen (bei mir sind die beiden anderen zugeteilten nicht erschienen, also hatte ich eine Einzelprüfung. Er hat seinen Unmut über das Nichterscheinen der anderen aber nicht an mir ausgelassen (ist mir in anderen Fällen schon passiert) Gefragt wurde ich mehrere Fragen zum Stoff, wobei ich den Eindruck hatte dass ihm ein Grundverständnis über den Stoff besonders wichtig war. Wenn man einmal nicht weiter weiß hilft er einem auf die Sprünge. Durch seine ruhige Art fühlt sich die Prüfung weniger wie ein stures Abprüfen und mehr wie ein angenehmes Gespräch an! Er lässt auch genug Zeit um die richtigen § im Gesetzestext zu finden. Würde jederzeit wieder bei ihm antreten.
Europarecht/ Hilpold schrieb am 7. März 2023
Ich bin wirklich sehr objektiv in die Prüfung gegangen, weil ich sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen über ihn gelesen habe. Und meine Erfahrung dazu ist: Alles in allem ist es eine sehr unangenehme Prüfungssituation. Man wird über Skype angerufen und bekommt keine Begrüßung oder sonst irgendeine Bestätigung ob er meinen Namen kennt und ob ich wirklich der bin der geprüft werden soll. Er startet einfach drauf los mit der ersten Frage. Es fühlte sich nach einem Frage - Antwort Spiel an ohne, dass ein wirklicher Dialog stattfindet. Die Grundzüge werden größtenteils auch nicht wie Grundzüge geprüft. Ich wurde z.B. nach genauen Zahlen und Prozenten des Stabilitäts- und Wachstumspakt und nach den 3 Säulen Bankenunion gefragt. Obwohl ich das Schröder Buch intensiv rauf und runter gelernt vor der Prüfung habe ich nicht annähernd etwas von den 3 Säulen der Bankenunion finden können.
Arbeitsrecht/Burger schrieb am 7. März 2023
Die Prüfung bei Prof. Burger war sehr fair! Er wollte alles genau wissen, auch mit Paragrafenangabe. Er fragt viel nach und hilft einem auch weiter. Er ist streng, aber fair!
Europarecht/Beham schrieb am 7. März 2023
Beham prüft drei Studenten in einer Gruppen in einer Stunde. Er stellt jedem drei Fragen: Wissensfrage, Verständnisfrage und Wahlfrage. Bei der Wahlfrage darf man sich aus einem Bereich, den er vorgibt, aussuchen, welchen Teilbereich des vorgegebenen Bereiches man ihm erklärt. Beispielsweise eine Grundfreiheit, ein Organ oder eine EuGH-Entscheidung. Er gibt zwar Zwischenfragen an andere Prüflinge weiter, aber eher aus Interesse, ob es wer anderer weiß. Die Benotung ist total fair und nachvollziehbar und die Prüfungsatmosphäre unkompliziert und sehr angenehm.
Europarechr - Obwexer, März Termin schrieb am 6. März 2023
Herr Prof. Obwexer prüft in 3er Gruppen, Fragen werden nicht weitergegeben. Obwohl alle gesagt haben, dass er ein sehr feiner Prüfer ist, empfand ich ihn schon als relativ streng vor allem bei der Benotung. Er erwartet aufjedenfall ein detailliertes Wissen des Unionsrechts. Die Altfragen zu lernen macht aufjedenfall Sinn, da er tatsächlich viel daraus geprüft hat, sonst gibt er besonders Wert auf die Rechtsakten nach Art.288 AEUV, die Organe und ein Fall zu den Grundfreiheiten kann man miteinberechnen. Man muss die wichtigsten Prinzipien und Grundsätze des Unionsrechts verstanden haben, werden bei ihm zwischen den Zeilen auf Verständnis geprüft.
Europarecht / Schröder schrieb am 3. Februar 2023
Geprüft wurde in 3er Gruppen und die Fragen werden immer weitergegeben. Prof. Schröder brachte grundsätzlich 2 Fälle die beiden in den Bereich fielen der nur in Grundzügen geprüft wird. Die Fälle waren meiner Meinung nach doch recht anspruchsvoll, jedoch hat er das ein oder andere Mal auf die Sprünge geholfen. Prof. Schröder ist meiner Meinung nach ein genauer Prüfer. Er möchte gewisse Sachen durchaus genau und nach Definition wissen und lässt sich dann auch nicht davon wegführen wenn man abschweift. Dennoch ist er bei der Benotung fair und lässt einem auch Zeit zum Überlegen und Nachlesen in den Verträgen. Alles in allem würde ich empfehlen seine VO‘s zu besuchen und wirklich genau zu lernen (mit seinen Folien) und versuchen auch Verknüpfungen zu den Einzelnen Kapiteln zu schaffen. Zusammengefasst war meine Erfahrung und auch die meiner Mitprüflinge gut, abgesehen davon, dass wir sehr überrascht waren wie genau Grundzüge geprüft werden (man sollte diesen also durchaus auch mehr Zeit geben in der Prüfungsvorbereitung).
Prof. Mair/ Arbeitsrecht schrieb am 2. Februar 2023
Nach der wohl unfairsten Prüfung des Studiums bei Prof. Burger war die Prüfung bei Prof. Mair sehr fair. Wenn man sich gut vorbereitet und auch die jeweiligen Gesetzesstellen und Meinungen der Lehre/Rsp einbringen kann, ist auch eine gute Note zu schaffen.
Häublein - Bürgerliches Recht schrieb am 2. Februar 2023
Wenn die schriftliche mal geschafft ist, sollte die mündliche Prüfung bei Prof. Häublein keine große Hürde mehr sein. Wir waren zu dritt eingeteilt, waren aber dann nur zu zweit und wurden insgesamt ca. 1h lang geprüft. Es war aber eher eine Diskussion über Vollmacht und Stellvertretung als eine Prüfung. Er hat uns nur Fragen zu seiner VO (Allgemeiner Teil) gestellt, die wir zwar beide nicht besucht hatten, aber es ging trotzdem gut. Häublein war sehr angenehm, ließ Zeit zum Nachdenken und die Prüfungssituation war insgesamt sehr entspannt. Er ließ uns jeweils verschiedene Meinungen vertreten und sollten dann Argumente dafür bringen. Wenn mal was falsch war oder der falsche Paragraph genannt wurde, war es auch nicht schlimm. Hatten beide schriftlich (knapp) Genügend und bekamen mündlich jeweils Befriedigend. Sehr empfehlenswerter Prüfer!
Römisches Privatrecht/ Pennitz schrieb am 1. Februar 2023
Ich hatte heute meine erste Prüfung aus dem römischen Privatrecht. Zuerst bekommt man einen Fall vorgestellt, diesen konnte ich leider nicht lösen, woraufhin er immer genervter wurde. Durch seine dauerhafte Angespanntheit sowie seiner Mimik und Gestik wurde ich immer nervöser und vergaß alles. Er versuchte mir Hilfestellungen zu geben, leider konnte ich mit denen nichts anfangen. Nach der Prüfung war er wie ausgewechselt - nett und freundlich. Ich rate unbedingt von diesem Prüfer ab, wenn man leicht nervös wird. Ich trete das nächste Mal definitiv nicht mehr bei ihm an, absolute Horrorsituation.
Unternehmensrecht / Prof Augenhofer schrieb am 1. Februar 2023
Geprüft wurde einzeln und online. Es war bereits mein zweiter Antritt bei ihr. Den ersten hatte ich nicht bestanden, weil ich Teilgebiete nicht gelernt hatte. Somit mein eigenes Verschulden. Sie war beide male sehr freundlich und hat auch Komplimente am Ende der Prüfung gegeben. Sie stellt viele oberflächliche Fragen (etwa 10) , geht dann manchmal mit ein oder zwei Detailfragen in die Tiefe. Wenn man alle Altfragen ausarbeitet, sollte man keine Probleme haben. Hauptschwerpunkt sind vor allem Unternehmensrecht ieS und Wettbewerbsrecht. Die Bewertung ist mE sehr streng.
Bürgerliches Recht / Vonkilch schrieb am 1. Februar 2023
Geprüft wurden wir zu viert - Fragen wurden nicht weiter gegeben, jeder wurde ca 20-30 Minuten geprüft. Herr Vonkilch ließ genug Zeit zum Nachdenken, wenn Gesetzestellen gleich gefunden wurden, hat auch Blick in Kodex für die Note nicht geschadet. Es wurde nachgeholfen, Fragen waren weniger Wissens-, mehr Verständnisfragen. Fragen waren allgemein an momentanen OGH Fällen angelehnt - es wurden aber nur die grundsätzlichen Probleme besprochen, also kein Wissen wie der OGH im konkreten Fall entschieden hat notwendig. Allgemein eine angenehme Prüfungssituation die angesichts der sehr fairen Benotung auf jeden Fall zu meistern ist.
Prof Mathy/Arbeits- und Sozialrecht schrieb am 1. Februar 2023
Sehr angenehme Prüfung. Es war mein zweiter Antritt bei ihm, er war aber bei beiden Prüfungen sehr fair und nett. Zum einen erkennt man an seinem Gesichtsausdruck sofort, ob man auf dem falschen Weg ist, zum anderen hilft er auch ein bisschen weiter.
Europarecht 31.01.2023, Müller schrieb am 31. Januar 2023
Prof. Müller prüft in 3er Gruppen. Die genaue Prüfungseinteilung erfolgt vor Ort. Pro Person 3 „Hauptfragen“. Zu jeder Frage prüft er (im selben Bereich der Frage) weitere Kompetenz- und Verständnisfragen. Die Fälle waren klassische Fälle, wie man sie aus dem Grundkursbuch kennt, verlangt jedoch, dass du die Schemen schnell und gezielt einsetzt. Grundsätzlich sehr angenehme Prüfungssituation, man muss bei ihm jedoch das EurR wirklich „beherrschen“ um eine gute Note zu bekommen, zwei, drei Mal verzettelt und schon bist du weg vom „Sehr Gut“.
Verwaltungsrecht/Kahl schrieb am 31. Januar 2023
Die schriftliche Prüfung (Kahl/Khakzadeh) war mE fair, wenn man gut gelernt hat, war eine gute Note ohne Probleme zu schaffen und es kamen keine außergewöhnlichen Sachen. Entgegen einer weit verbreiteten Auffassung würde ich jedoch empfehlen, sich das Allgemeine Verwaltungsrecht schon in Bezug auf die schriftliche Prüfung anzusehen (es kam eine kleine Frage zur Amtshaftung). Bei der mündlichen Prüfung wird man grundsätzlich zu viert eingeteilt, da ich und ein anderer Prüfling schon früher da waren und vorher welche ausgefallen sind, wurden wir mit unserem Einverständnis zu zweit gleich geprüft. Je Prüfling dauert die Prüfung ca 15 min, wobei einer nach dem anderen gefragt wird. Fragen werden grundsätzlich nicht weitergegeben. Wir wurden nur Verfahrensrecht und Allgemeines Verwaltungsrecht gefragt. Die Atmosphäre ist angenehm und ruhig, wenn man die schriftliche bestanden hat, ist er sichtlich bemüht, dass man auch die mündliche besteht. Wenn man gut lernt, ist auch eine gute Note ohne Probleme zu schaffen. Sehr wichtig ist Prof. Kahl, dass man den Stoff verstanden hat und gut strukturierte Antworten gibt (im Zweifel sollte man also kurz nachdenken bevor man beginnt zu reden). Alles in allem kann ich Prof. Kahl als Prüfer empfehlen, auch seine Vorlesungen sind den Besuch wert.
Manfred Büchele - Unternehmensrecht schrieb am 31. Januar 2023
Prüfung war online und einzeln. Der Prüfer stellt drei sehr allgemeine Fragen, man kann dann alles sagen was man dazu weiß und er stellt dann Detailfragen zu dem was man sagt. Die Prüfung war sehr angenehm, ich hatte stets Zeit zu überlegen, wenn man was falsch gesagt hat erklärt er einem geduldig die richtige Antwort. Am Schluss erklärt er nachvollziehend wie die Note zu Stande gekommen ist; Ich kann ihn nach meiner Erfahrung als Prüfer empfehlen. Unbedingt Immaterialgüterrecht gut lernen (va Urheberrecht!)
Prof Wachter - Arbeits- und Sozialrecht schrieb am 30. Januar 2023
Prof. Wachter prüft in Gruppen (3-5 Leute) und es werden Fragen teilweise der Reihe nach weitergegeben. Er stell Fragen aus dem Arbeits- und dem Sozialrecht. Die Prüfungsatmosphäre ist ok. Ich habe zwei Antritte benötigt und war beide Male bei ihm. Er kann ein bisschen forsch wirken ich bin aber gut mit ihm zurecht gekommen. Was ihm wichtig ist, ist dass man Beispiele nennen kann, weiß wo etwas geregelt ist (bzw. zumindest in welchem Gesetz man schnell nachschaut), welche Besonderheiten es gibt und auch wie die Rechtsdurchsetzung funktioniert (ASGG und Verfahrensrecht; Verjährungs- und Verfallsfristen)! Mir scheint es wirkt sich mildernd auf seine Strenge aus. wenn man seine Vorlesung besucht hat und seine Normensammlung verwendet. Ich habe beides nicht getan und auch nicht mit seinem Lehrbuch gearbeitet und trotzdem ein Befriedigend bekommen. Tipp: Er prüft gerne Altfragen, also auf jeden Fall anschauen/ausarbeiten!
Prof. Mathy - Arbeitsrecht schrieb am 13. Dezember 2022
Ich hatte im November 2022 bei ihm Prüfung. Man merkt, dass er noch Neu am Institut ist und noch nicht lange prüft. Er war selbst noch etwas unsicher, aber an sich wirklich nett und lässt zum Nachdenken Zeit. Er prüft alle Themengebiete durch, wobei er mit Fragen aus dem Sozialrecht beginnt. Ich würde mir bei ihm den Teil mit dem Kollektivarbeitsrecht sehr gut ansehen, da er dies schwerpunktmäßig geprüft hat, vor allem würde ich mir genau das Thema mit dem Betriebsrat ansehen. Ansonsten kann ich ihn wirklich empfehlen, wenn man sich ordentlich vorbereitet hat, kann man jedenfalls bei ihm die Prüfung schaffen. Viel Glück!
Prof. Obwexer - Völkerrecht schrieb am 10. Dezember 2022
Ich hatte vor kurzem meine Prüfung aus Völkerrecht bei Prof. Obwexer. Ich muss sagen, dass ich immer ziemlich nervös bei meinen Prüfungen bin. Prof. Obwexer bringt jedoch echt eine lockere ;Stimmung in die Prüfung und irgendwann fühlt es sich mehr wie eine Unterhaltung an! Er fragt eigentlich nicht tief ins Detail und wenn man von sich selbst aus gleich einmal recht viel (Grundwissen) zu seiner Frage sagen kann, geht er auch schon zur nächsten Frage und ;bohrt nicht weiter nach. Ich fand die Prüfung bei Prof. Obwexer sehr angenehm!!!
Prof Glaser - Strafrecht schrieb am 8. Dezember 2022
Meine mündliche Prüfung in Strafrecht bei Professor Glaser war sehr angenehm. Ich war zu Beginn sehr nervös aber er hat eine wirklich sehr lockere und humorvolle Art. Die Prüfung war online und er hat einzeln geprüft. Man erkennt auch an seiner Fragemethodik, dass es ihm nicht darauf ankommt, alles zu wissen, sondern dass man versteht was man da eigentlich gelernt hat und wie man es anzuwenden hat. Kann ihn wirklich sehr als Prüfer empfehlen!
Bußjäger/Verfassungrecht & Verwaltungsrecht schrieb am 1. Dezember 2022
Ich habe beide meine Prüfungen bei Bußjäger gemacht und kann nun zu Beiden meinen Eindruck schildern: Prüfungsatmosphäre könnte nicht besser sein. Er ist sehr freundlich, fair, lässt einen Ausreden, ist gut drauf (obwohl er schon das 30x das gleiche Herumgestottere hört), fühlt sich an wie ein Gespräch mit einem Studierenden (obwohl er schon einer DER Experten auf seinem Gebiet ist). Er hat mich fast nur Altfragen geprüft, hack ab und zu ein bisschen nach - alles in allem sind seine Fragen aber sehr vorhersehbar und m.E. praxisrelevant, weil er nicht auf unnötiges Nerdwissen hinaus will. Ich würde ihn jedem als Prüfer ans Herz legen, weil er in beiden Fächern absolut fair und studierendenfreundlich ist. Kann die hier gelesenen negativen Erfahrungen gar nicht teilen.
Prof. Burger/Arbeitsrecht schrieb am 1. Dezember 2022
Ich hatte letzte Woche die Prüfung aus Arbeitsrecht und war aufgrund der Geschichten, die man über ihn hört sehr nervös, obwohl ich sehr lange gelernt hatte. Prof. Burger hält sich nicht an die Stoffabgrenzung und stellt Detailfragen, die, wie hier weiter unten bereits erklärt wurde, mit einem Satz beantwortet werden sollten. Sobald er merkt, dass die Detailfrage nicht gut beantwortet werden kann, obwohl man ihm das grundsätzliche Problem schildert, reagiert er sehr genervt und unfreundlich. Alles in Allem eine sehr unfaire Prüfung und ich kann mir nicht erklären, wie eine solche Prüfungsart überhaupt rechtmässig sein kann.
Prof. Mathy/Arbeitsrecht schrieb am 30. November 2022
Ich hatte bei Prof. Mathy Prüfung. Man merkt, dass er noch nicht lange an der Uni prüft. Er war selbst noch etwas unsicher bei den Fragestellungen und beim Prüfungsablauf. Sonst war er aber sehr geduldig und nett. Er fragt alles zu Arbeits- und Sozialrecht, man kann daher leider keine Kapitel beim Lernen auslassen. Seine Prüfung beginnt am Anfang mit Fragen aus dem Sozialrecht. Der Schwerpunkt seiner Prüfung liegt auf dem Kollektivarbeitsrecht, wobei er sehr genau zum Betriebsrat prüft und hierzu einen Fall bringt. Ich würde ihn weiter empfehlen, es gibt zwar leider noch kaum bis keine Altfragen aber alles in allem war es wirklich keine unangenehme Prüfung.
Prof Müller/Völkerrecht schrieb am 24. November 2022
Hatte heute meine mündliche Prüfung in Völkerrecht. Die Prüfung findet in 3-er Gruppen statt und die Atmosphäre ist absolut fein. Er stellt insgesamt drei Fragen, wobei die Fragen nicht weitergegeben werden. Sowohl die Altfragen als auch die Fälle sind äußerst wichtig. Habe drei Wochen intensiv mit einer Zusammenfassung gelernt und war vollkommen ausreichend. Einen sehr gut zu bekommen, scheint mir dennoch beinahe unmöglich, da ständig „Nebenfragen“ gestellt werden. LG
Prof Müller/Völkerrecht schrieb am 24. November 2022
Hatte heute meine mündliche Prüfung in Völkerrecht. Die Prüfung findet in 3-er Gruppen statt und die Atmosphäre ist absolut fein. Er stellt insgesamt drei Fragen, wobei die Fragen nicht weitergegeben werden. Sowohl die Altfragen als auch die Fälle sind äußerst wichtig. Habe drei Wochen intensiv mit einer Zusammenfassung gelernt und war vollkommen ausreichend. Einen sehr gut zu bekommen, scheint mir dennoch beinahe unmöglich, da ständig „Nebenfragen“ gestellt werden. LG
Prof Müller/Völkerrecht schrieb am 24. November 2022
Hatte heute meine mündliche Prüfung in Völkerrecht. Die Prüfung findet in 3-er Gruppen statt und die Atmosphäre ist absolut fein. Er stellt insgesamt drei Fragen, wobei die Fragen nicht weitergegeben werden. Sowohl die Altfragen als auch die Fälle sind äußerst wichtig. Habe drei Wochen intensiv mit einer Zusammenfassung gelernt und war ausreichend. Ein sehr gut zu bekommen, scheint mir dennoch beinahe unmöglich, da ständig „Nebenfragen“ gestellt werden.
Arbeitsrecht, Burger schrieb am 24. November 2022
Ich hatte am Dienstag Nachmittag die Prüfung aus Arbeitsrecht. Die Geschichten, die über Prof. Burger erzählt werden, werden ihm nicht ansatzweise gerecht. Die Prüfung beginnt mit einer Frage eines Unterkapitels, welches im Lehrbuch mit 2 kurzen Sätzen erklärt wird. Die ganze Prüfung hinweg bekommt man von ihm zu spüren, dass er kein Interesse daran hat, den Prüfling durchkommen zu lassen. Ganz im Gegenteil, auch wenn man etwas richtiges sagt verhält er sich so, als wäre dies falsch. Leider die mit Abstand unfairste Prüfung im ganzen Studium.
Hörtnagl-Seidner schrieb am 23. November 2022
War mit Abstand eine der angenehmsten Prüfungssituationen. Die Prüfung fand online statt. Frau Prof. Hörtnagl-Seidner hat eine sehr angenehme und ruhige Art und gibt einem ausreichend Zeit im Kodex zu suchen falls man etwas nicht direkt weiß. Sie hilft auch öfter weiter und probiert einen in die richtige Richtung zu lenken, falls man sich auf dem falschen Weg befindet. Grundsätzlich sollte man aber natürlich schon was zu den Fragen sagen können. Ich würde auch eher sagen, dass ihre Fragen nicht an der Oberfläche kratzen sondern teilweise ein tieferes Verständnis für die Materie erwartet wird. Ich würde sie immer wieder als Prüferin auswählen und kann sie jedem nur empfehlen.
Finanzrecht/Hörtnagl schrieb am 22. November 2022
Prüfungssituation: Frau Hörtnagl hat online und einzeln geprüft. Ich habe 3 Fragen aus den Bereichen EStG, KStG und UStG bekommen. Sie fragt aber generell auch Nebengebiete, also nichts auslassen! Meine Prüfung hat nur 10 Minuten gedauert. Sie war sehr sehr sehr nett. Ich durfte während der Prüfung sogar Notizen machen. Bevor sie fragt, wo was im Gesetz steht hab ichs selber direkt dazu gesagt, das hat sie gut gefunden. Note Sehr Gut
Europarecht, Prof. Müller schrieb am 21. November 2022
Bei ihm muss man die Zusammenhänge gut können und er prüft auch sehr auf Verständnis. Er verlangt zu allem immer Beispiele. Der Altfragenkatalog spiegelt sehr gut wieder was er fragt, jedoch will er es schon sehr detailliert wissen. Die Benotung ist jedoch sehr angemessen. Wenn man gut gelernt hat und sich vor allem die Altfragen angeschaut hat, kann man ihn auf jeden Fall weiterempfehlen.
Bürgerliches Recht, Prof. Ganner schrieb am 20. Oktober 2022
Die Prüfungssituation war sehr angenehm. Er lässt Zeit zum Nachdenken und macht keinen Druck. Man merkt sofort, wenn etwas nicht so gepasst hat und er hilft einem weiter. Er stellt viele Zwischen- u. Detailfragen. Er benotet äußerst fair, ich habe mich von 4 auf 3 verbessert.
Verfassung/Heißl schrieb am 20. Oktober 2022
Sehr angenehme Prüfungssituation - prüft aber sehr suf verständnis, rein oberflächliches wissen reicht nicht sus
Verfassungsrecht, Heißl schrieb am 19. Oktober 2022
Prof. Heißl ist grundsätzlich sehr nett und die Prüfungssituation ist angenehm. Er prüft Einzeln und stellt 3 Fragen. Das einzige Problem ist sein Zeitmanagement. Er hat alle heutigen Prüfungskandidaten um 17:00 herbeordert und uns dann gesagt, wann wie ca. dran sind. Diese Zeitangabe war aber total falsch. Gleichzeitig hat er noch Prüfungseinsichten durchgeführt, zu denen mindestens 10 Personen gekommen sind. Zuerst hat er 2 Leute geprüft von 17:00-17:30 Uhr, die nächste kam dann nach den Prüfungseinsichten dran, UM 18:50 Uhr. Zudem bewertet er ziemlich streng, aber eine Prüfung bei ihm ist ganz in Ordnung (wenn man 2h warten will ;))
Arbeits- und Sozialrecht, Prof Mair schrieb am 16. Oktober 2022
Am Anfang hatte ich ein ungutes Gefühl, da Prof Mair keine Emotionen zeigt. Dies täuscht nur und man sollte dadurch nicht bereits von Anfang an voreingenommen sein. Prof Mair läßt einen in Ruhe nachdenken und hilft auf die Sprünge, falls man nicht weiter weiß. Ich würde Prof Mair weiterempfen. Und ja, er hält sich an die Altfragen 🙂
Mair Andreas Arbeits- und Sozialrecht schrieb am 11. Oktober 2022
Es war eine meiner unangenehmensten Prüfungen im ganzen Studium. Er wirkt etwas gefühlskalt und manchmal etwas genervt. Zwischendurch hatte ich das gefühl, dass ich die Prüfung nicht schaffen werde. Jedoch ist wirklich zu sagen, dass Prof. Mair sehr fair benotet und auch Zeit zu überlegen lässt. Alle 3 Fragen (je eine aus kollektiv- und individualarbeitsrecht und eine aus dem Sozialrecht) kamen in ähnlich Form schon in den Altfragen vor.
Philosophie, Theorie und Methoden des Rechts, Prof. Voithofer schrieb am 10. Oktober 2022
Frau Professor Voithofer ist eine sehr ruhige und gelassene Prüferin. Die Prüfungen werden in 3er Grüppchen abgehalten und sind mehr ein Gespräch als ein strenges Abprüfen. Ich hatte den Eindruck dass sie versucht auch bei falschen Antworten etwas richtiges zu finden um zu einer positiven Note zu kommen. Wenn man die Vorlesung besucht hat und das Zusatzmaterial durchgelesen hat ist man denke ich gut genug vorbereitet um eine gute Note zu bekommen 🙂 Ich würde wieder bei ihr antreten!
Unternehmensrecht/ Schopper schrieb am 9. Oktober 2022
Prof. Schopper hat eine angenehme Art und lässt einem - selbst wenn man völlig auf dem Schlauch steht - relativ lange Zeit nachzudenken (auch wenn überhaupt nichts beigetragen wird. Es gefällt ihm (verständlicherweise) jedoch gar nicht, wenn man Basics zum Stoffgebiet nicht beantworten kann. Jedoch auch wenn man sich gut vorbereitet hat und viel erzählt, ´´bohrt´´ er bei einer Frage auch mal länger nach und will hiermit die Studenten darauf prüfen, Zusammenhänge zu erkennen, selbst wenn man von einem Paragraphen nicht viel erzählen kann, weil man sich diesen noch nie verinnerlicht hat. Fazit: Streng aber fair! Seine Prüfungen verlangen doch ein gewisses juristisches Niveau, es freut ihn deshalb umso mehr und er hilft gerne nach, wenn die Studenten den Stoff gut beherrschen. Ich kann den Kommentar unter mir deshalb leider überhaupt nicht nachvollziehen.
Lisa Pichler schrieb am 7. Oktober 2022
Habe im Oktober bei Professor Obwexer die Prüfung gemacht. Kann ihn sehr weiterempfehlen war eine angenehme Prüfung. Er prüft vermehrt Altfragen. Viel Glück bei der Prüfung!
Völkerrecht/Schroeder schrieb am 7. Oktober 2022
Ich habe sowohl Europarecht (siehe dazu die Rezension vom 9.3.2022) als auch Völkerrecht bei Prof. Schroeder absolviert und habe ihn entgegen manch anderer Meinungen als sehr angenehmen Prüfer empfunden. Man wird idR zu dritt eingeteilt (die genaue Einteilung habe ich beide Male am Vortag erhalten), Fragen werden weitergegeben (allerdings erst nach langer Überlegphase bzw wenn man sagt, dass man die Antwort nicht weiß). Er ist sehr freundlich und nett und fragt gerne aktuelle Geschehnisse. Man sollte den Stoff allerdings wirklich verstanden haben, da er gerne Verständnisfragen stellt und auch manchmal Detailwissen prüft. Ich würde gernell das Fach Völkerrecht vom Umfang her nicht unterschätzten, es hat zwar nur 6 ECTS, aber es ist im Verhältnis dazu doch einiges an Stoff (hat auch Prof. Schroeder selbst gesagt).
Philosophie, Theorie und Methoden des Rechts / Voithofer schrieb am 6. Oktober 2022
Frau Professor Voithofer ist eine sehr angenehme Persönlichkeit, sie ist freundlich, lässt Zeit zum Überlegen und gibt Tipps, wenn man auf der Leitung steht. Ich wurde mit zwei anderen Kandidaten gleichzeitig geprüft, Fragen wurden nicht direkt weitergegeben, aber jede "Fragenrunde" befasste sich grob mit einem Thema, wobei dazu jeder eine andere Frage bekam. Die Benotung ist sehr fair. Ich habe am Anfang eine eher offene Frage bekommen und ich hatte den Eindruck, dass man je nachdem, wie gut man dort war anschließend schwerere oder leichtere Fragen bekam. Das einzige Manko ist, dass sie mE die Rechtsphilosophen detaillierter prüft, wie es Prof. Kettemann in der Vorlesung gemacht hat. Wer diesbezüglich auf Nummer sicher gehen will sollte sich wohl das Skript auf Olat durchlesen.
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